Julia Simic wechselt zu Turbine Potsdam
Der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam hat einen ersten spektakulären Transfer für die Saison 2013/14 gelandet. Vom FC Bayern München kommt Mittelfeldspielerin Julia Simic , die zukünftig anstelle der scheidenden Patricia Hanebeck für die kreativen Momente im Turbine-Spiel sorgen soll.
Simic, die zuvor acht Jahre lange beim FC Bayern München das Mittelfeld dirigierte, unterschrieb am Mittwochvormittag einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015.
„War an der Zeit, etwas Neues zu machen” „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Für mich war es an der Zeit, etwas Neues zu machen. Ich wollte schon immer um Titel mitspielen und auch die Nationalmannschaft ist weiter ein Ziel für mich. Ich habe das Gefühl, dass ich diese Ziele in Potsdam optimal erreichen kann“, so Simic zu den Beweggründen ihres Wechsels.
In Potsdam noch mehr rausholen Nach zwei überstandenen Kreuzbandrissen ist die 23-Jährige hoch motiviert, wieder oben anzugreifen. „Ich war lange verletzt, aber jetzt bin ich wieder gesund und optimistisch, dass ich nicht nur meine alte Form wieder finden, sondern dank der Trainingsintensität athletisch noch mal einen Schritt zulegen und ein paar Prozent mehr rausholen kann.“ Simic verlässt ihren Verein allerdings auch mit einem weinenden Auge.
Raus aus der Komfortzone „In München ist vieles gut und man weiß, was man hat, deswegen ist es nie leicht, das aufzugeben. Ich verlasse ein bisschen meine Komfortzone, denn ich habe mir dort vieles aufgebaut, mein Abitur gemacht und studiert. Doch mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich genau das Richtige mache.“
Hoffnung auf schnelle Integration Der Einstieg in Potsdam sollte Simic nicht allzu schwer fallen, wird sie dort doch ein Wiedersehen mit ihrer früheren Teamkollegin und WG-Mitbewohnerin Steffi Mirlach feiern.
Von ihrem neuen Verein ist Simic gegenüber Womensoccer überzeugt: „Potsdam hat in den vergangenen Jahren immer wieder schnell neue Spielerinnen integriert und es ist beeindruckend, dass sie es schaffen, mit einer völlig durchgewürfelten Mannschaft oben mitzumischen.“
Erwünschter Blick über den Tellerrand Und auch das ganzheitliche Konzept findet bei Simic Anklang. „Ich habe mir alles angeschaut. Die Anbindung mit dem Sportinternat ist richtig gut und man schaut dort auch über den Tellerrand hinaus und ist offen, etwa für Anregungen von den Kanuten. Auch von der Betreuung her ist alles top.“