Herber Rückschlag für Frankfurt, Potsdam neuer Zweiter

Von am 14. April 2013 – 13.35 Uhr 41 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat am 18. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga durch eine Niederlage beim SC Freiburg einen herben Rückschlag im Kampf um einen internationalen Startplatz hinnehmen müssen. Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann das Ost-Derby gegen den FF USV Jena klar, auch dank dreier Eigentore des Gegners.

Beim SC Freiburg kam die Elf von Trainer Philipp Dahm mit 1:3 (0:2) unter die Räder, die Chancen auf einen Platz unter den ersten Zwei der Liga, der zur Teilnahme an der UEFA Women’s Champions League berechtigen würde, sind somit deutlich gesunken.

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Drei Treffer für Freiburg
Marina Makanza brachte die Gastgeberinnen in Führung (11.), Carmen Höfflin erhöhte per Kopf zum 2:0 (27.). In der zweiten Halbzeit gelang Saskia Bartusiak der Anschlusstreffer (50.), doch in der Nachspielzeit machte Melanie Leupolz an ihrem 19. Geburtstag den Sieg für die Elf aus dem Breisgau perfekt (90.+3)

Freiburg nutzt individuelle Frankfurter Fehler
Eine Aneinanderreihung von individuellen Fehlern brachte die Frankfurterinnen ins Hintertreffen, Makanza nutzte einen gemeinschaftlichen Fehler von Torhüterin Nadine Angerer und Melanie Behringer mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zur 1:0-Führung (11.). Frankfurt hatte fast postwendend eine Antwort parat, doch Kozue Ando scheiterte am Pfosten (15.). Mit dem druckvollen Spiel der Freiburgerinnen hatte Frankfurt große Mühe, nach einer Ecke von Melanie Leupolz erhöhte Höfflin per Kopf zum 2:0 (27.), Angerer kam zwar aus dem Tor heraus, verfehlte aber den Ball.

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Patzer von Angerer, Hoffnung durch Bartusiak
„Den muss ich haben“, so Angerer nach der Partie. Auf der anderen Seite konnte sich Laura Benkarth mit einer Glanzparade gegen Kim Kulig auszeichnen (42.) und auch gegen Ando behielt sie nach Wiederanpfiff die Oberhand (48.). Die Frankfurterinnen erhöhten nun den Druck und kamen nach einer Ecke zum Anschlusstreffer, Kerstin Garefrekes köpfte an den Pfosten, Saskia Bartusiak verwertete den Rebound (50.).

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • LibudaStan sagt:

    Aus meiner Sicht wird der größte Verlust Alyssa sein. Da ist so ohne weiteres kein Ersatz in Sicht. Sie ist nicht nur eine der besten Torhüterinnen der Liga, nach meiner Beobachtung steht sie zur Zeit an der Spitze der Liga und darüber hinaus. Sie hat sich in Potsdam stark weiterentwickelt, speziell was ihre Reflexe anbelangt. Einfach schade ihr Weggang.

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