Frankfurt und Potsdam wollen Rückstand verkürzen
Am 18. Spieltag der Frauenfußball- Bundesliga wird Tabellenführer VfL Wolfsburg aufgrund der Champions League am Wochenende nicht spielen. Das wollen der 1. FFC Frankfurt und der 1. FFC Turbine Potsdam nutzen, um den Rückstand auf den Spitzenreiter zu verkürzen. Eröffnet wird die Runde allerdings bereits am Samstag in Leverkusen.
Dort stehen sich ab 14 Uhr die Tabellennachbarn Bayer 04 Leverkusen und SGS Essen gegenüber. Die Leverkusenerinnen liegen derzeit auf dem siebten Rang, die Essenerinnen auf dem achten. Für beide Teams wäre im Falle eines Sieges zumindest der vorübergehende Sprung auf den sechsten Platz möglich.
SC 07 gastiert in Sindelfingen Dort liegt momentan noch der SC 07 Bad Neuenahr , der am Sonntag ab 14 Uhr beim VfL Sindelfingen antritt. Für die Kurstädterinnen geht es um den Anschluss an das obere Tabellendrittel, der VfL hat hingegen kaum noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Mit fünf Punkten liegt der Aufsteiger auf dem letzten Tabellenrang und hat bereits zehn Zähler Rückstand auf das rettende Ufer.
Shuttlebus in Gütersloh Einen Rang vor Sindelfingen liegt der FSV Gütersloh 2009 , der in der heimischen Tönnies-Arena den FC Bayern München empfängt. In einem Pilotprojekt wird für die Fans erstmals ein Shuttlebus vom Zentralen Busbahnhof in Gütersloh zur Arena in Rheda-Wiedenbrück angeboten. Abfahrt ist um 12.45 Uhr. Die Eintrittskarte ist als Fahrkarte gültig.
Die Gäste aus München liegen derzeit auf dem vierten Tabellenrang. Nach oben verbessern können sie sich am Sonntag nicht. Im Falle einer Niederlage könnten sie ihren Platz jedoch an den SC Freiburg verlieren, sollte dieser gegen den 1. FFC Frankfurt gewinnen.
Freiburg kämpferisch Dass das möglich ist, haben die Breisgauerinnen in der Vergangenheit bereits das ein oder andere Mal bewiesen. „Ich weiß, dass das Team kämpfen wird“, sagt Pilipovic. „Und wenn wir taktisch gut agieren und das Engagement an den Tag legen wie im März gegen Wolfsburg, dann kann für uns in dem Spiel durchaus etwas drin sein“, gibt sich SC-Trainer Milorad Pilipovic optimistisch. Die personelle Situation ist jedoch nicht ideal. Hasret Kayikci hat sich im Spiel der zweiten Mannschaft ohne Fremdeinwirkung am Knie verletzt. Melanie Leupolz ist angeschlagen, und Sonja Giraud fällt ebenso aus wie Fiona O’Sullivan und Jobina Lahr. Außerdem steht Verteidigerin Katherine Reynolds nach der Vertragsauflösung Anfang April nicht mehr zur Verfügung.
Für die Frankfurterinnen geht es im Fernduell mit dem 1. FFC Turbine Potsdam darum, den zweiten Rang zu verteidigen und den Rückstand auf Wolfsburg zu verringern. „Das Team aus dem Breisgau hat in dieser Saison bereits beeindruckende Leistungen gegen Topteams gezeigt und so ist uns das Hinspiel mit dem knappen 1:0-Sieg in Frankfurt noch bestens präsent. Doch wir sind uns der Stärken der Breisgauerinnen bewusst und werden konzentriert unser Spiel aufziehen, um mit Blick auf unsere Ziele auch in Freiburg erfolgreich zu sein“, sagt FFC-Trainer Philipp Dahm, der weiterhin auf Fatmire Bajramaj und Simone Laudehr verzichten muss.
Die Partie in Freiburg wird ab 11 Uhr live auf DFB-TV übertragen .
“Turbinen” empfangen USV Die vermeintlich leichtere Aufgabe hat da der 1. FFC Turbine Potsdam gegen den FF USV Jena. Während die Potsdamerinnen – bei noch einem Spiel in der Hinterhand – drei Zähler hinter den Frankfurterinnen liegen, ist der USV in den letzten Wochen bis auf den zehnten Tabellenrang gefallen. Zwar beträgt der Vorsprung auf den FSV Gütersloh 2009 noch sieben Punkte. Doch bei noch sieben anstehenden Partien können sich die Thüringerinnen noch nicht auf der sicheren Seite fühlen.
Wolfsburg-Spiel verschoben Die Partie zwischen dem FCR 2001 Duisburg und den VfL Wolfsburg wurde auf den 24. April (18 Uhr) verschoben.