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2013

Ordentliche Ausgangsposition für Wolfsburg

Trotz einer 2:0-Führung und einer Spielerin mehr auf dem Platz musste sich der VfL Wolfsburg im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League gegen den WFC Rossiyanka am Ende mit einem 2:1-Sieg gegen den WFC Rossiyanka zufrieden geben. Dennoch reisen die Wolfsburgerinnen optimistisch zum Rückspiel in acht Tagen nach Moskau.

Vor 1 971 Zuschauern in der VfL Wolfsburg Arena schienen die Gastgeberinnen nach den Treffern von Alexandra Popp (5.) und Martina Müller (32.), überlegener Spielweise und dem Platzverweis gegen die Russin Olesya Mashina bereits mit einem Bein im Halbfinale zu stehen, doch ein Eigentor von Josephine Henning (46.) sowie die durch den Schneefall erschwerten Platzbedingungen brachten das Wolfsburger Spiel in der zweiten Halbzeit aus dem Konzept.

Popp trifft früh Dabei hatten die Wolfsburgerinnen in der ersten Halbzeit gleich eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen gegen den zu Beginn der Partie mit dem hohem Tempo der Wolfsburgerinnen und dem Mittelfeld-Pressing nicht klar kommenden russischen Meister. Eingeleitet von Lena Goeßling traf Popp nach Pass von Luisa Wensing zur frühen Führung. Die Nationalspielerin kam weiteren Treffern nah, etwa bei einem Kopfball oder später einer Eins-zu-Eins-Situation gegen Torhüterin Elvira Todua.

Müller baut Führung aus Der Gast kam nur selten vor das Wolfsburger Tor, doch wenn, wurde es gefährlich, etwa als Olga Petrova nach einem Freistoß freistehend zum Schuss kam und Alisa Vetterlein ihr ganzes Können aufbieten musste, um den Ausgleich zu verhindern. Doch es war erneut Wolfsburg, das ins Schwarze traf. Müller verwertete aus kurzer Distanz eine Hereingabe von Zsanett Jakabfi – eine Kopie des ersten Tores, eine im Training oft eingeübte Variante. Popp zog sich noch vor der Pause eine schmerzhafte Verletzung an der Hand zu, erst eine genauere Untersuchung am Donnerstag wird die Schwere der Verletzung enthüllen.

Eigentor und Schnee bringen Wolfsburg aus dem Konzept Als Mashina dann nach einer Notbremse gegen Popp vom Feld musste, schien alles in die Karten der Wolfsburgerinnen zu spielen, doch Faißt hatte Pech, als sie kurz vor der Pause nur die Latte traf. Eine kalte Dusche gab es dann nach wenigen Sekunden in Halbzeit zwei: Henning lenkte einen Schuss von Nompumelelo Nyandeni ins eigene Tor, der Gegentreffer in Überzahl traf die Wolfsburgerinnen im Mark. Der immer schwerer bespielbare Rasen erschwerte das Kombinationsspiel der Wolfsburgerinnen sichtlich, Rossiyanka stand nun auch besser organisiert.

Chancenarme zweite Halbzeit In der an hochkarätigen Chancen eher armen zweiten Halbzeit warf Wolfsburg zwar in der Schlussviertelstunde noch einmal alles nach vorne, doch auch die eingewechselten Stürmerinnen Conny Pohlers und Lina Magull konnten an diesem Abend keine Glanzlichter mehr setzen, so dass der VfL Wolfsburg am Ende nur mit einem knappen Vorsprung zum Rückspiel reist, das am kommenden Donnerstag im Luzhniki-Stadion von Moskau ausgetragen wird.

UEFA Women’s Champions League , Viertelfinale, Hinspiele, Ergebnisse

VfL Wolfsburg – WFC Rossiyanka 2:1 (2:0) Arsenal LFC – ASD Torres Calcio 3:1 (2:0) Olympique Lyonnais – LdB Malmö 5:0 (2:0) FCF Juvisy – Kopparberg/Göteborgs FC 1:0 (1:0)