Wolfsburg gegen Rossiyanka in der VfL-Arena

Von am 18. März 2013 – 15.54 Uhr 24 Kommentare

Das Viertelfinal-Hinspiel in der UEFA Women’s Champions League zwischen dem VfL Wolfsburg und dem WFC Rossiyanka wird nicht im VfL-Stadion am Elsterweg, sondern in der VfL-Arena ausgetragen werden.

Der ursprünglich vorgesehene Austragungsort ist wegen der winterlichen Witterungsverhältnisse nicht bespielbar, so dass das Spiel in das große Stadion umgezogen wurde, wo die Rasenheizung für optimale Verhältnisse sorgen wird.

Das Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League im Überblick

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Frauenfußball - Logo des VfL Wolfsburg Frauenfußball

Der Frauenfußball des VfL Wolfsburg erhält ein eigenes Logo © VfL Wolfsburg

Hinspiele

Mittwoch, 20. März

Jetzt lesen
SPORT1 überträgt Champions-League-Finale live

15.00 Uhr: Arsenal LFC – ASD Torres Calcio
18.00 Uhr: VfL Wolfsburg – WFC Rossiyanka (live auf Eurosport)
18.00 Uhr: Olympique Lyonnais – LdB Malmö (live auf Eurosport 2)
20.00 Uhr: Juvisy FCF – Kopparbergs/Göteborg FC

Rückspiele

Mittwoch, 27. März

14.30 Uhr: ASD Torres Calcio – Arsenal LFC
19.15 Uhr: Kopparbergs/Göteborg FC – Juvisy FCF

Donnerstag, 28. März

16.30 Uhr: WFC Rossiyanka – VfL Wolfsburg (live auf Eurosport)
19.15 Uhr: LdB Malmö – Olympique Lyonnais

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • Linda sagt:

    Ich rechne mal mit mehr einer vierstelligen Zuschauerzahl. Das ist das, was man von dieser Ausgangslage erwarten kann. Ein wichtiges Spiel gegen einen interessanten Gegner in der überdachten Volkswagenarena – allerdings unter der Woche gegen Abend, immerhin nicht so spät, dass zwei Schichten betroffen wären.

    Letzteres spielt in Wolfsburg übrigens eine große Rolle. Ich denke, dass der harte Kern der VfL-Frauen schon bis zu 1000 Leute sind, aber der Kern ist eben nicht so hart, dass man sich für ein Spiel am Mittwoch Nachmittag freinehmen würde. Wolfsburg hat 123.000 Einwohner und in der Stadt gibt es 110.000 Arbeitsplätze, wobei 65.000 unmittelbar von Volkswagen gestellt werden und die weiteren sich aufteilen zwischen Unternehmen mit VW-Bezug (Sitech, Autostadt GmbH, WobAG, etc.) und allgemeinen Dienstleistern, die es halt so in jeder Stadt gibt. Letzterer Zweig ist in Wolfsburg allerdings unterentwickelt (etwa 20.000), sodass klar ist,welche Rolle z.B. das Schichtsystem in Wolfsburg spielt.

    Das Potenzial liegt vor allem darin, dass der VfL eine Männermannschaft hat, dadurch auch mehr Fans hat als reine Frauenvereine und diese kann die VfL-Frauenmannschaft abwerben. Wenn man sieht wie an jedem Herren-Spieltag Werbung für die Frauenmannschaft gemacht wird, scheint das auch im Interesse des Vereins zu sein. Der VfL möchte das Aushängeschild des weltweiten Frauenfußballs werden – und das eben nachhaltig. Dabei ist es im Interesse VWs anzuschieben, aber das Team auf eigene Füßchen zu stellen. Ganz unabhängig wird man nie werden, aber eis sag ich halt auch ganz klar: Es ist mir lieber VW investiert 1-2 Millionen (!) in den Bau eines neuen Stadions zur Förderung des Frauenfußballs als bspw. in ein paar weitere Werbetafeln…

    Volkswagen macht das vor allem deshalb, da man den Standort (Stichwort weiche Standortfaktoren) Wolfsburg aufwerten will. Das ist schlicht das Glück der Stadt, so einen Global Player zu beheimaten, der glücklicherweise auch noch verantwortungsbewusst und sozial handelt (Winterkorn verzichtet auf Teile seines Gehalts, JEDER Tarifmitarbeiter bekam eine Erfolgsbeteiligung von 7.000 (!) Euro ausgezahlt….).

    Zum Stadion: Es ist wohl bereits Anfang 2014 in weniger als 12 Monaten fertig. Bauvorbereitungen haben schon begonnen, so sieht die Lageplanung aus:
    https://www.wolfsburger-nachrichten.de/lokales/Wolfsburg/vfl-im-allerpark-wald-bleibt-erhalten-id707048.html
    Ich habe relativ exklusiv erfahren, dass das Stadion drei Tribünen haben wird. Auf der vierten wird es eine sehr große, moderne Anzeigetafel geben, sodass das Stadion auch für Public Viewing genutzt werden kann. Eine der drei Tribünen wird überdacht sein, d.h. etwa 2.000 Plätze werden wetterunabhängig voll werden können. Der Verein will die anderen beiden Tribünen auch überdachen, jedoch erst später, wenn der Zuschauerschnitt konstant steigt (darauf schielt man).
    Im Allerpark wird das Stadion im schönsten Flecken der Stadt stehen, direkt neben einem See und der Herren-Arena und gegenüber der Autostadt. Der Vfl wird ein regelmäßiges Rahmenprogramm organisieren und die Werbetrommel rühren, sodass der Frauenfußball in Wolfsburg zu einem Erlebnis wird.
    Die Planungen sind so intensiv und ausgeprägt und gehen schon über Jahre, sodass man gewiss sein kann, dass das Vorhaben über viele Jahre umgesetzt und ausgebaut werden wird. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Zuschauer am Frauenteam haften bleiben, vor allem wenn man so eine tolle Mannschaft hat! Ich bin begeistert und freue mich darüber, denn das ist das beste was dem deutschen Frauenfußball passieren kann…

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  • Linda sagt:

    Hier ein Bericht von UEFA.com, in dem Kessi u.a. auch die gute Zusammenarbeit zwischen Herren- und Frauenteam schildert. Ich denke, dass das einzigartig und vorbildlich ist…

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  • Linda sagt:

    Link vergessen, sorry!

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  • Alice sagt:

    Danke für deinen Beitrag Linda 🙂 Der trifft es auf den Punkt, vor allem was die Aufwertung des Standorts Wolfsburg angeht. Das kann man an allen Ecken in Wolfsburg erkennen. Da hat jemand schon früh bemerkt, dass er bei dem Vorhaben auf den VfL setzen muss. Nicht um sonst heißt es doch in unserer Hymne:

    „Wolfsburg ist ’ne grüne Stadt. Die einiges zu bieten hat. Ein Schloß, ein Werk, das Arbeit gibt. Und einen See, den jeder liebt (Da hörts dann schon auf!! 😉 ). Nach kurzer Zeit merkt jeder schnell. Das schönste doch ist unser VfL!“

    Mich stimmt das ganze Vorhaben in der nächsten Zeit sehr positiv. Wollen wir nur hoffen, dass die Erwartungen erfüllt werden. Da der Wolfsburger Oberbürgermeister ein so großer VfL-Frauenfussballfan ist, kann der doch auch mal iwas reißen 😉 Der hat sich das Stehen in der Kälte am Trainingsplatz letzten Sonntag übrigens auch angetan, stand neben mir.

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