Marozsán und Weiß zurück im DFB-Kader

Von am 4. Februar 2013 – 11.42 Uhr 64 Kommentare

Mit einem Aufgebot von 21 Spielerinnen, darunter die Rückkehrerinnen Dzsenifer Marozsán und Lisa Weiß, startet die Frauenfußball Nationalelf am 13. Februar in Straßburg beim Testspiel in Frankreich (ab 18.30 Uhr live auf Eurosport) in das EM-Jahr 2013.

Die Frankfurter Mittelfeldspielerin kehrt nach überstandener Adduktorenverletzung ins Team zurück. Darüber hinaus steht Torhüterin Lisa Weiß von der SGS Essen zum ersten Mal seit Mai 2011 wieder im deutschen Aufgebot.

Bewährungschance für Essener Torhüterin
Bundestrainerin Silvia Neid erklärt: „Wir werden mit vier Torfrauen in die direkte EM-Vorbereitung im Juni gehen und wollen uns vorher ein umfassendes Bild machen, bevor wir entscheiden, wer in dieser Phase dabei sein wird. Lisa Weiß hat sich nach ihrem im Sommer 2011 erlittenen Kreuzbandriss wieder herangekämpft und zuletzt gute Leistungen im Verein gezeigt.“

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Ohne Popp, Laudehr und Bajramaj
Anders als beim Heimspiel gegen Frankreich im November 2012 in Halle an der Saale hat Neid diesmal 21 statt 23 Spielerinnen nominiert. Dies entspricht der Kaderstärke beim Algarve Cup, der vom 6. bis 13. März ausgetragen wird. Verletzungsbedingt fehlen werden Alexandra Popp (Sehnenverletzung im Fuß), Simone Laudehr (Knorpelschaden im Knie) und Lira Bajramaj (Reha nach Kreuzbandriss).

Dzsenifer Marozsan

Dzsenifer Marozsán steht wieder zur Verfügung © Nora Kruse / ff-archiv.de

DFB-Kader für das Testspiel in Frankreich (13. Februar, 18.30 Uhr, Straßburg)

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Tor: Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt), Almuth Schult (SC 07 Bad Neuenahr), Lisa Weiß (SGS Essen)

Abwehr: Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Josephine Henning (VfL Wolfsburg), Annike Krahn (Paris Saint-Germain), Leonie Maier (SC 07 Bad Neuenahr), Babett Peter (1. FFC Frankfurt), Bianca Schmidt (1. FFC Frankfurt), Luisa Wensing (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Melanie Behringer (1. FFC Frankfurt), Linda Bresonik (Paris Saint-Germain), Verena Faißt (VfL Wolfsburg), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Nadine Keßler (VfL Wolfsburg), Kim Kulig (1. FFC Frankfurt), Viola Odebrecht (VfL Wolfsburg), Célia Okoyino da Mbabi (SC 07 Bad Neuenahr)

Angriff: Lena Lotzen (FC Bayern München), Dzsenifer Marozsán (1. FFC Frankfurt), Anja Mittag (LdB Malmö)

Der DFB-Kader im Detail

Schlagwörter:

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

64 Kommentare »

  • wrack sagt:

    @ grammfon: „Allerdings kam es wohl ein paar Monate zu spät, als der Druck, endlich Fehler einzugestehen, schon enorm gewachsen war.“

    Der Artikel datiert 5 Wochen, nicht „ein paar Monate“ nach dem Debakel von Wolfsburg. Aber ich froh, dass du diesen Fehler gemacht hast und nicht einer der Leute, die ich oben gemeint habe, sonst hätte ich jetzt die Augen verdrehen müssen :-).

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  • Detlef sagt:

    @noworever,
    Manche setzen !!!, andere schreiben halt alles klein!!! 😉

    Jeder wie er mag!!! 🙂

    @wrack,

    5 Wochen sind dann wohl doch nicht so ganz zeitnah, um meine Aussage als Trotz abzutun!!!
    Und ob dieser einzige zugegebene Fehler nun ihrer wahrhaftigen WM-Aufarbeitung, oder eher der krampfhaften Suche nach einer Presse-tauglichen Ausrede entsprang, darf jeder für sich selbst entscheiden!!!
    Denn viel mehr Selbstkritik kam auch danach nicht, weder von Frau Bundesgöttin selbst, noch von ihren Schlüsselspielerinnen!!!

    Was jetzt die gebetsmühlenartige Aufzählung der Erfolge angeht, so ändert sie trotzdem nicht meine Meinung!!!
    Ich habe zumindest keine Argumente gelesen, die mich anders darüber denken lassen!!!

    Ob Du das jetzt lustig findest oder auch nicht, ist mir egal!!!
    Du behauptest einfach, ich ignoriere die Fakten!!!
    Das tue ich nicht, ich interprätiere sie vielleicht nur anders als Du!!!

    Du hällst mich für unverschämt, OK, damit muß ich wohl leben!!!

    Ich war 2009 in Finnland, und habe mit eigenen Augen gesehen, wie knapp der EM-Titel noch einmal an Deutschland ging!!!
    Und das gegen eher mittelmäßige Gegner wie Norwegen, Italien und England!!!

    Ich bin weit davon entfernt, Deutschland in eine Krise zu schreiben!!!
    Dafür gibt es einfach viel zu viele hochbegabte- und begnadete Fußballerinnen in diesem Land!!!

    Ob die Bundesgöttin für die EM 2013 wohl die richtigen davon aussuchen wird???

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  • grammfon sagt:

    @wrack: Ja, ok. Aber ob es jetzt ‚ein paar Monate‘ waren oder ‚5 Wochen‘ ändert nichts daran, dass es zu spät war, und dass zu dem Zeitpunkt der Druck auf die Trainerin schon sehr groß war endlich ihre Fehler einzugestehen.

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  • noworever sagt:

    @Detlef

    you are of course right – „jeder wie er mag“.

    just for the sake of convenience it comes out in small letters.

    from this perspective it can only mean you must either have a keyboard deluxe edition with a triple exclamation/question mark key – or – you are already so skilled in this … that you do not even think about doing it 😉

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