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2013

FSV Gütersloh holt Marion Gröbner

Bundesliga -Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 hat sich die Dienste von Marion Gröbner gesichert. Die österreichische Nationalspielerin unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende und soll die Offensive der Ostwestfälinnen verstärken.

“Marion ist eine erfahrene Spielerin, die im Prinzip überall spielen kann”, so FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter gegenüber Womensoccer , “aber bei uns drückt der Schuh in erster Linie in der Offensive.”

Gröbner erklärt: “Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt mit dem FSV Gütersloh, und ich bin auch überzeugt, dass wir dieses Ziel schaffen!”

Gastspiel in Norwegen In Kontakt mit der Österreicherin steht der FSV bereits seit längerem, denn in der Region ist sie durch ihre zwei Jahre beim Herforder SV keine Unbekannte. “Wir haben bereits zu Saisonbeginn mit ihr gesprochen, aber da hat sie sich für Norwegen entschieden”, sagt Horstkötter. Mit Medkila IL spielte Gröbner in der zweiten Liga. Das Saisonziel Wiederaufstieg wurde knapp verfehlt, aber “menschlich war es eine tolle Erfahrung, etwas ganz anderes zu erleben, mit einer anderen Sprache zu leben und einfach nur Fußball zu spielen”, resümiert die 27-Jährige, deren Vertrag in Norwegen ausgelaufen ist.

Sprache entscheidend Mit FSV-Trainer Markus Graskamp stand Gröbner, die 2008 in Österreich zur Fußballerin des Jahres gewählt wurde, während der vergangenen Monate stets in Kontakt, und nun hat sie bis zum Saisonende in Gütersloh unterschrieben. Für Horstkötter war neben Gröbners Leistungsvermögen auch die Sprache entscheidend.

“Wir haben in Gütersloh schon Erfahrungen mit Amerikanerinnen gemacht, und es dauert auch immer einige Zeit, bis die sich eingelebt haben. Daher war uns wichtig, eine deutschsprachige Spielerin zu verpflichten, die sich schnell integrieren kann. Und der deutsche Markt gibt momentan nicht viel her.”

Bereits Anfang des Monats gab der FSV die Verpflichtung der Schweizer Nationalspielerin Lara Keller bekannt. Ob bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar weitere Neuverpflichtungen folgen werden, ließ Horstkötter offen. “Noch sind ein paar Tage Zeit, und wir schauen uns natürlich um.”