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2013

DFB-Hallenpokal: Wer schnappt sich den Titel?

Bereits zum vierten Mal ist am Samstag die GETEC-Arena in Magdeburg ( ab 10 Uhr live auf DFB-TV ) Austragungsort für den DFB-Hallenpokal. Alle zwölf teilnehmenden Erstligisten sind heiß auf den Budenzauber, der ein attraktives und spannendes Spektakel mit vielen Toren und buntem Rahmenprogramm verspricht.

So freut sich Nadine Keßler, Kapitänin von Bundesliga -Spitzenreiter VfL Wolfsburg: „Das Turnier in Magdeburg ist immer ein tolles Erlebnis, wir fahren sehr gern dorthin. Und natürlich sind alle heiß auf einen Platz in der Aufstellung. Dass wir gewinnen wollen, steht außer Frage – dafür müssen wir von Anfang an hellwach und hoch konzentriert sein.“

Keßler: „Alle Teams sind stark“ Dass sich die Kräfteverhältnisse in der Halle oftmals anders darstellen als beim Spiel im Freien mussten die Wolfsburgerinnen selbst am vergangenen Sonntag beim Turnier in Jöllenbeck feststellen, wo man sich im Finale dem SC 07 Bad Neuenahr geschlagen geben musste. „Für mich gibt es keine klaren Favoriten. In der Halle sind alle Teams stark. Ich persönlich mag das Spiel auf engem Raum – die Hallenturniere sind eine nette Abwechslung im Winter“, so Keßler.

Bell bremst Euphorie Die Spielerinnen des SC 07 Bad Neuenahr haben sich mit ihren zwei Titelgewinnen in Jöllenbeck viel Respekt verschafft, doch Trainer Colin Bell versucht den Ball vor dem DFB-Hallenpokal flach zu halten. „Wir wollen erst einmal die Vorrunde überstehen, was schon schwer genug ist. Ein anderer Modus und ein anderer Untergrund, da kann man nicht automatisch von einem Sieg in Jöllenbeck auf den Titel in Magdeburg schließen“, meint Bell.

Gut gemischte Gruppen In Gruppe A treffen Bayer 04 Leverkusen , FC Bayern München, SC Freiburg und der VfL Wolfsburg aufeinander, in Gruppe B stehen sich der FCR 2001 Duisburg, SGS Essen, VfL Sindelfingen und der 1. FFC Turbine Potsdam gegenüber. Gruppe C umfasst den FF USV Jena, FSV Gütersloh 2009 , SC 07 Bad Neuenahr und den 1. FFC Frankfurt.

Zuschauerrekord angepeilt Bereits über 4 000 der rund 4 800 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt. „Es wäre toll, wenn wir dieses Jahr noch einen draufsetzen können und den Rekord erneut übertreffen”, hofft Doris Fitschen , die Managerin der Frauen-Nationalmannschaft, die als DFB-Abteilungsleiterin für Marketing auch für den Hallenpokal zuständig ist.

Hallenpokal live auf DFB-TV Erstmals kann der DFB-Hallenpokal auch live an den Bildschirmen verfolgt werden, DFB-TV überträgt das gesamte Turnier vom ersten Anstoß bis zur Siegerehrung ab 10 Uhr live. Darüber hinaus berichtet der MDR im Rahmen seiner Sendung „Sport im Osten“ ab 17.15 Uhr vom Turnier. Wer live dabei sein will, kann seine Tickets (10 bis 20 Euro) unter anderem online ordern .

Autogrammstunde mit den Stars Neben dem sportlichen Spektakel wird wieder ein attraktives Rahmenprogramm die Fans verwöhnen. So gibt es zahlreiche Info-Stände und auch Autogrammstunden mit Nationalspielerinnen, etwa die verletzten Fatmire Bajramaj, Simone Laudehr, aber auch die aktiven Spielerinnen wie Kim Kulig, Dzsenifer Marozsan , Célia Okoyino da Mbabi , Almuth Schult, Lena Lotzen, Kathrin Längert, Nadine Keßler und Lena Goeßling werden sich den Fans präsentieren.

Turniermodus Gespielt wird in drei Gruppen mit vier Mannschaften, in denen jeder gegen jeden spielt. Die Gruppenersten und -zweiten sowie die beiden besten Gruppendritten erreichen das Viertelfinale. Die Sieger der Viertelfinale erreichen das Halbfinale. Die Sieger der beiden Halbfinals treten im Finale gegeneinander an. Die Verlierer der beiden Halbfinals belegen gemeinsam Platz 3. Die Spielzeit aller Spiele beträgt 1×12 Minuten ohne Seitenwechsel.

Welches Team gewinnt den DFB-Hallenpokal in Magdeburg?