DFB-Pokal: Favoriten ziehen ins Halbfinale ein
Der 1. FFC Turbine Potsdam und der SC Freiburg stehen im Halbfinale des DFB-Pokals. Während die Freiburgerinnen ihre Aufgabe gegen den Herforder SV souverän lösten, siegte der Deutsche Meister beim SC Sand nur mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse.
Vor 580 Zuschauern im Kühnmatt-Stadion gewann Potsdam durch einen Flugkopfball von Genoveva Anonma in der 35. Minute beim Tabellendritten der 2. Bundesliga Süd mit 1:0 (1:0). Dabei machten sich die Turbinen das Leben selbst schwer, denn Yuki Ogimi verschoss wenige Minuten vor der Pause einen Foulelfmeter (41.). In der zweiten Halbzeit beschränkte sich darauf, das Ergebnis zu verwalten und den Sieg über die Zeit zu retten.
Freiburg in Torlaune Weitaus weniger Mühe hatte der SC Freiburg mit dem Herforder SV, Tabellendritter der 2. Bundesliga Nord . Die Elf aus dem Breisgau gewann vor 180 Zuschauern mit 6:2 (2:0).
Carmen Höfflin (7. und 16.) stellte mit frühen Treffern die Weichen für den Sieg. Katherine Reynolds erhöhte auf 3:0 (50.), ehe Svenja Burkhardt für den Gast verkürzen konnte (55.). Sylvia Arnold (69.) und Sonja Giraud (84.) bauten den Vorsprung jedoch weiter aus, ehe den Herforderinnen durch Lena Hackmann ein zweiter Treffer gelang (87.). Den Schlusspunkt setzten jedoch wieder die Gastgeberinnen, Anja Maike Hegenauer stellte den Endstand her (89.).
Bayern weiter, Wolfsburg gegen Jena abgesagt Bereits am Samstag hatte Titelverteidiger Bayern München durch einen klaren 5:1-Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim das Halbfinale erreicht. Das Erstliga-Duell zwischen Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg und dem FF USV Jena musste aufgrund widriger Witterungsbedingungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden .