Frankfurt entlässt Trainer-Duo

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Der 1. FFC Frankfurt hat sich nach der Entlassung von Trainer Sven Kahlert nun auch vom bisherigen Trainer-Duo seiner zweiten Mannschaft, Winfried Klein und Björn Weber, getrennt. Nachfolger wird ein alter Bekannter.

Wie der Verein heute bekanntgab, wird Stephan Fröhlich zunächst bis zum Saisonende die Zweitvertretung der Frankfurterinnen betreuen. Nach sechs Niederlagen in den ersten sieben Saisonspielen sah sich der Verein zu diesem Schritt gezwungen.

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Zielsetzungen gefährdet
„Nach den wenig überzeugenden Ergebnissen in dieser Saison und dem Gesamtauftritt in den vergangenen Spielen haben sich die Sportliche Leitung, das Management und das verantwortliche Vorstandsmitglied Annelie Hauptvogel zu diesem Schritt entschlossen, da wir die kurz- und langfristigen Zielsetzungen unseres ambitionierten Zweitligateams zum aktuellen Zeitpunkt gefährdet sehen“, so FFC-Manager Siegfried Dietrich.

Frankfurts Zweitvertretung in Aktion
Die zweite Mannschaft des 1. FFC Frankfurt hat ab sofort einen neuen Trainer © Herbert Heid / girlsplay.de

Fröhlich zurück im Geschäft
Der 42-jährige Fröhlich betreute das Team bereits zwischen 2007 und 2009 für zwei Spielzeiten, ehe er zum 1. FC Saarbrücken wechselte, wo der gebürtige Frankfurter fast zwei Jahre lang das Traineramt bekleidete, ehe er aus gesundheitlichen Gründen im Februar 2011 seinen Rücktritt erklärte.

Fröhlich: „Reizvolle Aufgabe“
Fröhlich meint: „Ich freue mich sehr, an meine frühere Wirkungsstätte heimzukehren. Die erneute Übernahme des FFC-Zweitligateams stellt für mich eine große Herausforderung und reizvolle Aufgabe dar. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit harter und konzentrierter Arbeit das personell gut besetzte Perspektiv-Team spätestens in der Rückrunde aus der Abstiegszone führen können und damit auch die Nachwuchsarbeit des 1. FFC Frankfurt in der 2. Bundesliga unterstreichen.“

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Jennifer
Jennifer

Meine Güte, Markus, jetzt war ich bis zum Aufruf des Artikels so glücklich … und jetzt so was …

Ralf Wolfram
Ralf Wolfram

Ist aber immer noch einer zu wenig.

Winter
Winter

Das wirkt in Frankfurt eher wie ein Hühnerhaufen.
Kann der Manager Investor sich eigentlich auch selber vor die Tür setzen?

[…]

Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

Sheldon
Sheldon

War doch klar… Irgendwann blickt einer auf die Zweitligatabelle, schaut: „Oh, wir sind ja abstiegsgefährdet!“, man entlässt kurzerhand den Trainer und widmet sich dann wieder bis zum Frühjahr dem Erstligateam, um dann festzustellen, dass die Situation immer noch nicht besser geworden ist…

Homer-Simpson
Homer-Simpson

@ Jennifer:

Kommt noch. Spätestens in der Winterpause ist Dahm wieder weg. Hoffentlich.

Speedy75
Speedy75

Der FFC Frankfurt gleicht derzeit einem Hühnerhaufen wo alle nur wild durcheinander gackern aber keiner für die Konsequenzen geradestehen will/muss.

FFFan
FFFan

Erstmal Gratulation an ‚womensoccer‘ zur Überschrift, das bringt sicher einige Klicks! 😀

Zum Thema selbst: das war ja irgendwie zu erwarten angesichts der Talfahrt der 2.Mannschaft (auch wenn es zuletzt wieder ein wenig besser lief). Stephan Fröhlich hat in Saarbrücken immerhin bewiesen, dass er ‚Wunder‘ vollbringen kann (mit dem Klassenerhalt der Saarländerinnen hätte vor der Saison 2009/10 wohl niemand gerechnet).

Und, wer weiß, vielleicht schafft man sich dadurch schon mal eine ‚Personalreserve‘ für die 1.Mannschaft, falls es mit dem Duo Dahm/Rennich schiefgehen sollte. 😉