Bayern wirft Frankfurt aus dem DFB-Pokal

Von am 7. Oktober 2012 – 19.18 Uhr 110 Kommentare

Der FC Bayern München hat in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals den Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt aus der Vorsaison wiederholt. Diesmal brachte allerdings erst das Elfmeterschießen die Entscheidung. Auch andere Teams mussten in die Verlängerung.

Der FCR 2001 Duisburg trat beim Ligarivalen Bayer 04 Leverkusen an, zum Ende der regulären Spielzeit stand es 0:0. Großen Anteil daran hatte FCR-Torhüterin Ashlyn Harris, die in der 60. Minute einen Strafstoß von Isabel Kerschowski hielt.

Highlights Bayern München gegen 1. FFC Frankfurt anschauen

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Drei Treffer in der Verlängerung
Die anschließende Verlängerung hatte es in sich, insgesamt fielen drei Tore – am Ende siegte der FCR mit 2:1. In der 105. Minute ging Duisburg durch Lieke Martens in Führung. Die niederländische Nationalspielerin verwandelte einen Freistoß mitten durch die gegnerische Mauer. Eine Viertelstunde später kam Leverkusen zum Ausgleich, als Isabelle Linden eine Flanke von der rechten Seite per Kopf zum 1:1 einnetzte.

Kozue Ando trifft in der Schlussminute
Alles deutete auf ein Elfmeterschießen hin, doch buchstäblich mit dem letzten Angriff erkämpften sich die Duisburgerinnen noch einen Eckball. Die zur Nachspielzeit eingewechselte Gülhiye Cengiz gab ihn herein; aus dem Gewühl heraus traf Kozue Ando zum 2:1-Endstand. „Kompliment an die gesamte Mannschaft“, lobte FCR-Trainer Marco Ketelaer sein Team, „denn wir haben immer an den Sieg geglaubt, waren immer sehr engagiert und haben nie aufgegeben. Das war Dramatik pur!“

Carina Wenninger

Carina Wenninger brachte den FCB in die Verlängerung. © Nora Kruse, ff-archiv.de

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Elfmeterschießen trotz Frankfurter Führung
Noch dramatischer war es beim Duell zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FFC Frankfurt. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 0:0, und die Partie ging in die Verlängerung. Dabei erwischte der FFC den deutlich besseren Start, Neuzugang Bianca Schmidt schoss ihre Mannschaft gleich in der 91. Minute in Führung.

Simone Laudehr verschießt Elfmeter
Doch die war bereits in der 113. Minute egalisiert, als Carina Wenninger der Ausgleich gelang. Und so musste das Elfmeterschießen entscheiden. Für die Frankfurterinnen machte Simone Laudehr den Auftakt, doch die Nationalspielerin verschoss – ein Makel, der nicht mehr auszugleichen war, denn alle Münchener Schützinnen trafen ins Schwarze. Am Ende hieß es 6:4 für den FCB. „Hut ab vor dieser unglaublichen Leistung“, war Bayern-Trainer Thomas Wörle stolz auf sein Team. „Selbst wenn wir das Spiel verloren hätten, hätte ich genau das gleiche Fazit gezogen: Wir haben ganz, ganz toll gekämpft. In den ersten zehn Minuten hatten wir sicherlich Glück, aber danach waren wir richtig gut im Spiel.“

Potsdam gewinnt gegen Essen
Das dritte Duell der Erstligisten entschied der 1. FFC Turbine Potsdam gegen die SGS Essen mit 5:3 (2:1) für sich. Die Essenerinnen gingen durch Linda Dallmann in der achten Minute in Führung, doch die Gastgeberinnen konnten die Partie noch vor der Halbzeit drehen. Ein schneller Doppelschlag von Genoveva Anonma brachte Potsdam vor 1310 Zuschauern mit 2:1 in Front. Nach dem Seitenwechsel ging es im Wechsel weiter. Zunächst glich Irini Ioannidou (50.) aus, dann gelang Keelin Winters (52.) die abermalige Führung. Aber auch diesmal steckten die Gäste nicht auf; Carole da Silva Costa (65.) traf zum 3:3. Doch nach den Treffern von Anonma (67.) und Winters (71.) waren die Essenerinnen schließlich machtlos.

Gütersloh verliert OWL-Derby
In der Bundesliga hat Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 zuletzt für überraschende Punktgewinne gegen die Top-Teams gesorgt, im DFB-Pokal unterlagen sie nun Zweitligist Herforder SV mit 1:3 (0:1). Vor 542 Zuschauern im Herforder Ludwig-Jahn-Stadion gingen die Gastgeberinnen durch Lena Wermelt (22.) in Führung. Doch die Abwehrspielerin war es auch, die den Gegner wieder ins Spiel kommen ließ; durch ein Eigentor in der 50. Minute war die Partie wieder offen. Anna Laue (60.) und Jennifer Voss (82.) sicherten den Herforderinnen schließlich den Sieg im Ostwestfalen-Derby.

Sindelfingen unterliegt in Hoffenheim
Auch der zweite Aufsteiger unterlag bei einem Zweitligisten. Der VfL Sindelfingen musste sich bei der TSG 1899 Hoffenheim mit 4:6 nach Verlängerung geschlagen geben. Obwohl die TSG 20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit durch die Tore von Sabine Stoller (32.), Susanne Hartel (35.), Martina Moser (54.) und Christine Schneider (70./FE) bereits mit 4:2 führte, kam der VfL durch Jasmin Eder (73./FE) und Nicole Loipersberger (81.) noch zum Ausgleich und damit in die Verlängerung. Darin schraubten Hartel (92.) und Selina Häfele (119.) das Ergebnis auf 6:4.

Wolfsburg und Freiburg souverän
Die anderen Erstligisten gaben sich keine Blöße. Der VfL Wolfsburg kam zu einem 4:0 gegen den 1. FC Lübars, der SC 07 Bad Neuenahr zu einem klaren 6:0-Erfolg beim 1. FC Saarbrücken; zwei Treffer gingen auf das Konto von Célia Okoyino da Mbabi. Der SC Freiburg siegte beim SV 67 Weinberg mit 5:1, der FF USV Jena kam bei BW Hohen Neuendorf zu einem 2:0-Sieg. Beide Treffer erzielte Amber Hearn.

Alle Ergebnisse der zweiten Hauptrunde im Überblick
Magdeburger FFC – SV Werder Bremen 0:3 (0:2)
RSV Roßdorf – TSV Crailsheim 2:3 (2:2) n. V.
1. FC Saarbrücken – SC 07 Bad Neuenahr 0:6 (0:3)
SV 67 Weinberg – SC Freiburg 1:5 (1:3)
BV Cloppenburg – FFC Recklinghausen 6:1 (1:0)
FFC Oldesloe – 1. FC Lok Leipzig 0:5 (0:4)
Borussia Mönchengladbach – SC Sand 0:3 (0:1)
1. FFC Turbine Potsdam – SGS Essen 5:3 (2:1)
Herforder SV – FSV Güterloh 2009 3:1 (1:0)
VfL Wolfsburg – 1. FC Lübars 4:0 (2:0)
Bayer 04 Leverkusen – FCR 2001 Duisburg 1:2 (0:0) n. V.
FC Bayern München – 1. FFC Frankfurt 6:4 (0:0) n. E.
1. FC Köln – ETSV Würzburg 3:2 (2:1)
SV BW Hohen Neuendorf – FF USV Jena 0:2 (0:1)
Holstein Kiel – SV Meppen 1:3 (1:1) n. V.
TSG 1899 Hoffenheim – VfL Sindelfingen 6:4 (2:1) n. V.

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110 Kommentare »

  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon:

    „So gibt es nur einen Weltrekord in Leichtathletik und Schwimmen, bei dem die Frau besser war als der Mann und dieser besteht im Diskuswerfen (da beide Weltrekorde allerdings von Sportlern der damaligen DDR erzielt wurden und man heute über die Dopingpraktiken dort Bescheid weiß, ist es fraglich, inwieweit die Weiten überhaupt sportliche Aussagekraft haben).“

    Kunststück: Der Diskus bei den Frauen wiegt auch nur die Hälfte. 1 Kilo bei den Frauen, 2 Kilo bei den Männern.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du verkennst die Lage. Dass Grings soviele Tore erzielt hat, liegt nur daran, dass das Niveau derart abfällt.

    Doch lass Grings mal bei den Männern mitspielen. Die kommt nicht weiter als Bezirksliga, maximal Landesliga. Und dort wird sie auch keine solchen Torquoten haben, sondern vielleicht 10-12 pro Jahr. Und dann relativiert sich das Ganze. Da gehört sie dann nicht mehr zu den Topspielerin der Welt, sondern ist eine von vielen Durchschnittsspielerinnen.

    @Markus: Danke für die Info.

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  • Richard Murray sagt:

    @laasee
    great comeback:)

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Please be consistent with your argument.

    You state that men run 9.58 and women run 10.49 and so that gives men the right to have the media (money) monopoly.

    Then because a girl scores more goals that men you do not want to apply the same logic.

    Also, Inka Grings and Conny Pohlers as goal scorers are a better advertisement for football than Mario Gomez and Kevin Kuranyi.
    However, Gomez and Kuranyi get the media attention (and money) simply because of the male dominance of media, TV, politics, society, etc.
    The girls are not allowed to operate on a level playing field. That is the real problem.

    Also, if you want to compare statistics between the sexes then look at this :-

    Inka has a Buli tor pro spiel of 1.42
    Gerd Muller has a Buli tor pro spiel of 0.85
    Gomez has a Buli tor pro spiel of 0.59
    Kuranyi has a Buli tor pro spiel of 0.43

    I think that only Birgit Prinz (1.09) and Conny Pohlers (1.07) have a Buli record better than 1 tor pro spiel ratio.

    Statistically, that puts matters into perspective.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du verstehst es nicht, oder? Zunächst einmal hat hier keine Sportart irgendein Recht einzufordern. Rechte gibt es im Leistungssport nicht, Rechte gibt es in der Wirtschaft nicht! Wirtschaft ist nicht fair, Wirtschaft ist knallhart. Der „American Dream“ endete für viele in einem Desaster, weil sie genau mit dieser Einstellung dahingegangen sind und einfach zu weich für dieses Land waren.

    Es gibt ein zwei gute Beispiele, dass das veranschaulichen: Zunächst einmal bin ich wieder bei den Läufern. In diesem Jahr gab es bei den Männern einen Dreikampf (Bolt, Blake, Gay), bei den Frauen gab es aber auf derselben Strecke sogar einen Vierkampf (Felix, Fraser-Pryce, Jeter, Campbell-Brown). Dennoch schien das Finale der Männer spannender zu sein, obwohl das Frauenfinale deutlich enger war als das Männerfinale (6/100s zwischen 1 und 3 16/100s zwischen 1 und 3).

    Selbst wenn bei den Frauen auf 1 bis 3 Frauen aus Jamaica liegen, zählt das alles nichts, wenn ein US-Amerikaner Bolt und Blake den 1. Platz wegnimmt.
    Ähnliches gilt für die Langstrecken zwischen Äthiopien und Kenia.
    So sieht es nunmal aus!

    Das krasseste Beispiel ist aber mit ganz großer Sicherheit der Frauenradsport. Zunächst einmal die Frage: Hat man im Frauenradsport je etwas von Doping gehört? Nein! Dort spielt Doping nicht wirklich eine große Rolle. Dennoch steckt er genau in dieser Schiene mit drin, weil er nunmal durch die Brille des Männerradsports gesehen wird. Doch niemand weiß, dass deutsche Radsportlerinnen JAHRELANG die Nummer 1 in ihrer Szene waren: Judith Arndt, Hanka Kupfernagel, Trixi Worrack, Ina Teutenberg, Claudia Häusler, diese Fahrerinnen haben jahrelang den Radsport bestimmt, weit über die Dopingvorfälle eines Jan Ullrichs und Erik Zabels hinaus. Aber gab es jemals eine Live-Berichterstattung außerhalb der olympischen Spiele? Nein! Wieso? Weil der Frauenradsport einfach keine Lobby hat, genau wie der Frauenfußball!

    Zurück zu Inka Grings: Es nützt nichts, bei den Frauen in Reihe Erfolge zu haben (wie die deutschen Radsportlerinnen und die jamaikanischen und amerikanischen Läuferinnen), wenn du bei den Männern nur in der Kreisklasse spielen würdest. Grings‘ Tore bei den Frauen sind alle nichts wert, weil sie nicht unter vergleichbaren Umständen wie bei den Männern erzielt wurden.

    Lass Grings bei den Männern in der Bundesliga auch nur eine Saison spielen, sie würde kein einziges Tor erzielen, weil das Spiel für sie viel zu schnell und zu körperbetont wäre. Bevor sie den Ball hätte, wäre er schon wieder weg!

    Wenn du heute als Frau Karriere machen willst, musst du bestimmte Rahmenbedingungen vorfinden. Zunächst einmal musst du in einer Sportart aktiv sein, in der das eigene Land bei den Männern schon lange keine Erfolge mehr gefeiert hat, denn dann wird die Sportart automatisch zu einer Frauensportart. Oder du musst bei den Männern aktiv sein wie Meredith Michaels-Beerbaum.
    Dann musst du eine enorm gute Backgroundstory mitbringen, um die Sportart vermarkten zu können. Du musst mit den Medien umgehen können und einzigartige Erfolge feiern können.

    Ich sehe zur Zeit nur eine Athletin, die es geschafft hat, die wirklich alles mitgebracht hat, und das ist Magdalena Neuner.
    In ihrer Sportart haben seit langem Ole Einar Björndalen und Raphael Poiree die Männer regiert. Sven Fischer und Michael Greis waren die Einzigen, die die deutsche Fahne noch auf Halbmast hochgehalten haben.
    Dann war sie dieses kleine Mädel aus Wallgau, die schon immer eigentlich für den Biathlonsport gelebt hat, die gerne häkelt, aber auch Heavy Metal hört. Sie konnte umgehen mit den Medien wie keine Zweite und ist mehrfache Weltmeisterin, mehrfache Olympiasiegerin und mehrfache Weltcupsiegerin geworden, auf dem Weg, alle Rekorde im Damenbiathlon, die es jemals gab, zu knacken.

    Das alles kann und konnte man im FF NICHT! Als die Frauen zum ersten Mal Weltmeister wurden, waren die Männer gerade Vizeweltmeister geworden und die deutschen Clubs standen in vorherigen Saison in beiden Finals.
    Bei dem zweiten WM-Sieg 2007 war kurz zuvor die WM der Männer im eigenen Land gewesen, die trotz 3. Platz ein riesiger Erfolg war. Männerfußball hatte also trotz der EMs 2000 und 2004 nach wie vor Erfolge und spielte sehr gut im Konzert der Großen mit.
    Seit der WM 2011 hat sich die Situation nochmals verschlechtert, denn die Frauen haben es vergeigt, während die Männer wieder 3. geworden sind mit einzigartigen Fußball, in der Bundesliga ein furioser Zweikampf zwischen Bayern und Dortmund stattfand und Schalke in der Champions League mit einem legendären Viertelfinale gegen Inter Mailand (5:2-Sieg in Mailand) das Halbfinale der CL erreichte.

    Eine besondere Hintergrundgeschichte haben nur wenige der Nationalspielerinnen, sie sind eigentlich alle vorgetaktet und ohne jegliche Besonderheit. Mit den Medien können sie auch nicht umgehen, wie die WM 2011 gezeigt hat, wo keine der Athletinnen es tatsächlich vermochte, mit den Medien zu spielen.
    Und Erfolge können viele Spielerinnen zwar aufweisen, auch atemberaubende, aber eine Inka Grings beispielsweise kann das nicht. Mehr als eine Meisterschaft, 3 DFB-Pokalsiegen, 2 Europameisterschaften und 1 UEFA Champions League ist nicht drin. Kein Olympiasieg, keine Weltmeisterschaft.

    Die Einzige, die diese Rolle tatsächlich hätte einnehmen können, wäre Lira gewesen. Da wurde tatsächlich alles getan. Hervorragende Vorgeschichte als Flüchtling, super Erfolge, ein Star, den es bei den Männern so nicht gab (bis Özil).
    Doch da hat man es einfach übertrieben. Ihr Wechsel nach Frankfurt, der Druck, dem sie ausgesetzt wurde, die Überbeanspruchung ihrer Story, das alles war doch noch sehr amateurhaft und hat dem FF mehr geschadet als geholfen.

    Insofern hat der FF irgendwann vielleicht eine Chance.
    Aber dazu braucht es eine Spielerin a la Zidane, die eine gute Backgroundstory mitbringt, vernünftige PR-Berater, die Fähigkeit, mit Medien umzugehen und eine Katastrophe im Männersport a la Frankreich sowie große Erfolge im FF.

    Wenn das alles stimmt, dann könnte sich der FF eines Tages ähnlich etablieren wie der Frauenbiathlonsport!

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  • eisbär sagt:

    @ laasee

    Du ignorierst, dass Grings, Pohlers etc. inder Frauenbundesliga spielen/spielten und nicht in der gleichen Liga wie Gomez etc. Sheldon hat vollkommen Recht, wenn er sagt, dass das Leistungsniveau der Frauenfußballerinnen maximal für die Landesliga reicht. Du möchtest, dass die Frauen genau so viel verdienen wie die Männer, wegen der Gleichberechtigung? Das ist aber keine Gleichberechtigung, sondern Gleichmacherei. Wenn eine Frau sich in der Männerbundesliga durchsetzen würde, dann hätte sie es auch verdient, so viel wie ihre männlichen Kollegen zu verdienen, weil sie dann die gleiche Leistung erbringen würde. Wenn eine Frauenbundesligamannschaft auf dem Niveau einer Männerbundesligamannschaft wäre, dann hätten diese Frauen auch verdient, das gleiche Gehalt zu verdienen, wie ihre männlichen Kollegen. Gleichberechtigung bedeutet u.a. gleicher Lohn für gleiche Leistung auf demselben Niveau.

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  • laasee sagt:

    @eisbär

    I never wrote that there should be ‚equality pay‘ for footballers.
    I believe there should be FAIRNESS – that may result in boys getting more money than girls, or even girls getting more money than boys.

    The problem with football is the fact that it is totally controlled by males.
    Historically that has resulted in FF being banned.
    Today it results in MF getting all the money (TV) and the FF getting only pfennigs (in all countries).

    FF should have the same structures as MF.
    EM 2013 has only 12 teams – that is absurd.
    Buli season starts with some team playing 6, 5 and 4 games – that also is absurd.
    WSL has teams playing only 14 games in the season – that also is absurd.

    Having uniformity of structures and administration is not about equality but about fairness.

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  • laasee sagt:

    „Du ignorierst, dass Grings, Pohlers etc. inder Frauenbundesliga spielen/spielten und nicht in der gleichen Liga wie Gomez etc. Sheldon hat vollkommen Recht, wenn er sagt, dass das Leistungsniveau der Frauenfußballerinnen maximal für die Landesliga reicht.“

    I was stating the tor pro spiel difference between top FF players and top MF players.
    This was in response to the statitics of 9.58 and 10.49 for 100 metres in athletics.
    In athletics (as football) the sexes have to compete separately.
    Clearly, men run faster than women.
    However, if women were allowed to compete in mens 100 metres would the 10.49 time be improved?
    I think that it would.

    In football there is only one statistic that can be compared – goals scored.
    It is not realistic to think that men should be allowed to play in FF teams (psychical advantage, strength etc).
    However, there is no logical reasons to stop women playing in MF teams.

    The FF Buli is accepted as being the strongest league in FF.
    Inka Grings has a goal record that stands without comparison.
    Why can not she play in a MF team?
    The argument against is that MF defenders will be too strong for her.
    The counter argument is that she will be playing will better and more skilful players in her team.
    MF has now become a virtual non-contact sport and so it is physically much more suited to women playing.

    The same applies to Conny Pohlers, I only use Inka as an example because of her record.
    Inka and Conny would both score goals in MF because they have a natural (and unique talent) for scoring goals.

    It will never happen because MF does not want to embarrass itself.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du verdrehst die Realität. Die beiden Statistiken, die du vergleichst, verhalten sich Äpfel und Birnen.

    Die Tore sind innersportlich, da es hierbei auf die jeweilige Gegnerschaft ankommt. Die Zeiten sind über die sportlichen Grenzen hinaus relevant.

    Würdest du eine Liga aufstellen bei den Männern, die der der Frauen gleichkommt, dann würdest du jeweils auf Mannschaften aus Landesliga bis Kreisklasse (je nach Jahrgang) zurückgreifen. Keine Konkurrenz für Gomez, Pizza oder Huntelaar!

    Lass Grings bei den Männern mitspielen, von mir aus! Du hättest nie etwas von ihr gehört!
    Denn sie hätte irgendwo bei Castrop-Rauxel im Ruhrpott gespielt oder in der 3. Mannschaft vom MSV Duisburg mit mageren Torquoten, vielleicht aufgrund ihrer Bulligkeit nur als Abwehrspielerin.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Previously it was reported that Perugia wanted to sign Birgit Prinz – maybe for publicity reasons.

    The time will come when a FF player will actual play in the top level of MF – it is inevitable.

    MSV? – they have only scored 6 goals in 10 games.
    MSV need a goalgetter – male or female.

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