Champions League: Wolfsburg vor dem letzten Schritt
Der VfL Wolfsburg empfängt heute ab 18 Uhr den polnischen Meister Unia Racibórz im Sechzehntelfinalrückspiel der Champions League . Das erste Aufeinandertreffen konnte der VfL mit 5:1 für sich entscheiden; das Weiterkommen sollte also nicht gefährdet sein. Andernorts ist es hingegen weit spannender.
So zum Beispiel zwischen Frankreichs Vize-Meister FCF Juvisy und dem FC Zürich Frauen . Die Schweizerinnen kamen im Hinspiel zu einem 1:1 . Der Ausgleich gelang Inka Grings erst in der Nachspielzeit.
Juvisy im Vorteil Trotz des Unentschiedens sind die Französinnen auf eigenem Platz im Vorteil. Ihnen würde zum Einzug ins Achtelfinale bereits ein 0:0 reichen. Auch die internationale Erfahrung der mit Nationalspielerinnen gespickten Mannschaft spricht für Juvisy. Der FCZ muss mindestens ein Tor erzielen, um die nächste Runde zu erreichen.
Im wahrsten Sinne des Wortes bei Null beginnt hingegen die Partie des FK Zorkiy Krasnogorsk gegen Stjarnan. Das Hinspiel zwischen den Russinnen und dem isländischen Meister endete 0:0.
Kellermann vertraut auf sein Stammpersonal Bereits für Achtelfinale planen kann der VfL Wolfsburg. Nach dem überzeugenden 5:1-Sieg gegen Unia Racibórz sollten beim VfL keine Unsicherheiten mehr auftreten, um dem 1. FFC Turbine Potsdam in die Runde der letzten 16 zu folgen. Personell kann der VfL allerdings nicht aus den Vollen schöpen: Bei Stephanie Bunte besteht der Verdacht auf Bänderdehnung, was einen Einsatz bislang unsicher macht. Fehlen werden darüber hinaus Maren Tetzlaff, Rebecca Smith sowe Merle Frohms und Johanna Tietge, die mit der U17-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Aserbaidschan aktiv sind.
„Die Spielerinnen, die zuletzt zum Einsatz gekommen sind, sollen auch diese Heimspiel-Premiere bestreiten dürfen. Das ist ein Stück weit auch die Belohnung für die Leistungen in der letzten Saison“, kündigte VfL-Trainer Ralf Kellermann an. Die Partie gegen den polnischen Meister wird live auf Eurosport übertragen.
Arsenal will nichts anbrennen lassen Englands Vizemeister Birmingham City vergab gegen ASD Torres gestern ein 2:0 aus dem Hinspiel. Diese Erfahrung will der englische Serienmeister nicht machen. Die “Gunners” konnten das Hinspiel gegen den FC Barcelona mit 3:0 gewinnen. Drei Auswärtstore also, die der Mannschaft von Trainerin Laura Harvey Sicherheit geben sollen. Man nehme das Weiterkommen aber noch nicht als selbstverständlich hin, so Harvey . “Wir sind in einer sehr guten Ausgangsposition, aber wir können unsere Augen nicht vom Ball nehmen. Die Einstellung der Spielerinnen muss stimmen.” Möglicherweise verzichten muss Harvey auf Gilly Flaherty und Niamh Fahey. Flaherty hat sich bei einem Sturz im Meisterschaftsspiel gegen die Doncaster Rovers Belles die Bänder der Schulter verletzt, Fahey hat Oberschenkelprobleme.
Alle heutigen Spiele im Überblick (Hinspielergebnis in Klammern) 13.00 Uhr: FC Rossiyanka – ADO Den Haag 15.00 Uhr: FK Zorkiy – Stjarnan 16.00 Uhr: Arsenal LFC – FC Barcelona 16.00 Uhr: Røa IL – BIIK Shymkent 18.00 Uhr: VfL Wolfsburg – Unia Racibórz 19.45 Uhr: FCF Juvisy – FC Zürich Frauen