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2012

Champions League: Zürich erkämpft Remis

Im Hinspiel des Sechzehntelfinales der UEFA Women’s Champions League erkämpfte sich der FC Zürich Frauen gegen den FCF Juvisy dank eines Treffers von Inka Grings in der Nachspielzeit ein Remis.

Vor 2 871 Zuschauern im Letzigrund-Stadion kamen die Gastgeberinnen gegen den favorisierten französischen Vizemeister zu einem 1:1 (0:0). Gaëtane Thiney brachte die Gäste in Führung (50.), doch Inka Grings gelang in der ersten Minute der Nachspielzeit der verdiente Ausgleich (90.+1).

Zürich am Anfang zu harmlos Die Französinnen waren zunächst die abgeklärtere Elf und erarbeiteten sich durch einen Schrägschuss von Thiney die erste gute Chance, doch Zürichs Torhüterin Stenia Michel konnte parieren (21.). Offensiv konnten die Züricherinnen so gut wie keine Akzente setzen, doch die geordnete Defensive ließ sich auch dem Gegner nur wenige Möglichkeiten.

Juvisy hat mehr vom Spiel Fabienne Humm hatte für die Gastgeberinnen die beste Chance der ersten Halbzeit, doch ihr sprang der Ball vom Fuß (26.). Thiney hatte eine weitere Gelegenheit für die optisch gefährlicheren Gäste, doch ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei (37.). Manuela Zürcher verpasste einen Freistoß von Sonja Fuss nur knapp (40.).

Führung durch Thiney Kurz nach der Pause gingen die Französinnen in Führung, Thiney traf aus fünf Metern nach Kopfballvorlage von Amélie Coquet. Lange Zeit passierte nun nichts, die Gäste schienen sich ihrer Sache sicher zu sein, doch in der Schlussviertelstunde drückte Zürich aufs Tempo. Erst musste sich Juvisy-Torhüterin Tanya De Souza bei einem Kopfball von Barbara Beutler nach Freistoß von Kapitänin Selina Zumbühl auszeichnen (83.).

Grings gelingt Ausgleich Dann klärten die Französinnen einen Schuss von Beutler auf der Linie (86.). Die Drangperiode trug spät Früchte: Eine Flanke der eingewechselten Karin Bernet, verwandelte Grings per Flugkopfball zum Ausgleich (90.+1) – ihr 38. Treffer in einem UEFA-Vereinswettbewerb, nur noch einen Treffer hinter Rekordtorschützin Hanna Ljungberg (39). Und in den Schlusssekunden hätte Meriame Terchoun fast noch die Chance auf das 2:1 bekommen, doch sie verpasste knapp den Ball (90.+4).

„Ausgleich hoch verdient“ Zürichs Trainer Dorjee Tsawa meinte: „Eine Niederlage wäre eine Riesenenttäuschung gewesen, der Ausgleich ist hoch verdient. Wir haben in der zweiten Halbzeit dominiert und uns Chancen erarbeitet, wir sind zufrieden mit dem Unentschieden.“ Für das Rückspiel am Donnerstag, 4. Oktober, 19.45 Uhr, hat der FC Zürich Frauen somit weiterhin Chancen auf das Erreichen des Achtelfinales.