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2012

DFB-Elf mit Keßler und Kerschowski

Mit sechs Rückkehrerinnen geht die deutsche Nationalelf in die EM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan am 15. September (ab 15 Uhr live im ZDF) in Karaganda und gegen die Türkei am 19. September (ab 17 Uhr) in Duisburg. Mit dabei sind auch zwei Spielerinnen, die schon eine Weile nicht mehr dem A-Kader angehörten.

21 Spielerinnen hat Bundestrainerin Silvia Neid für die beiden abschließenden Partien der Qualifikation zur UEFA Women’s EURO 2013 berufen, die Teilnahme an den Titelkämpfen (10. bis 28. Juli 2013) hat die DFB-Elf als Gruppensieger bereits sicher.

Sechs erfahrene Rückkehrerinnen Wieder im Aufgebot stehen sechs Spielerinnen, die zuletzt gegen Rumänien Ende Mai in Bielefeld ausgefallen waren. Kim Kulig (Kreuzbandriss) kehrt erstmals seit dem Viertelfinale der Frauenfußball-WM 2011 in die Nationalmannschaft zurück. Länger als ein halbes Jahr musste Nadine Angerer (Knorpelschaden im Knie) pausieren. Célia Okoyino da Mbabi (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Fatmire Bajramaj (Wadenprobleme), Anja Mittag (Gelb-Sperre) und Tabea Kemme (Schultereckgelenksprengung) sind ebenfalls wieder einsatzbereit.

Ohne Bresonik, Popp und Faißt Doch die Verletzungsmisere ist nicht überwunden, auch gegen Kasachstan und die Türkei fallen drei Spielerinnen aus: Linda Bresonik nach einer Achillessehnenoperation, Alexandra Popp nach einem Meniskuseinriss und Verena Faißt nach einer Nasenoperation und Problemen mit der Achillessehne stehen noch im Aufbautraining. “Ich hätte die drei natürlich gerne dabei gehabt, aber es macht leider noch keinen Sinn”, so Neid.

Keßler und Kerschowski Dafür erhalten zwei Spielerinnen die zweite Chance, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu bewähren: Nadine Keßler vom VfL Wolfsburg hat bisher zwei Länderspiele absolviert und kam zuletzt beim Algarve Cup am 1. März 2010 beim 5:0 gegen China zum Einsatz. Isabel Kerschowski von Bayer 04 Leverkusen weist erst eine Partie im Nationaltrikot auf – am 10. Mai 2007 durfte sie die zweite Halbzeit beim 6:0 gegen Wales in Haverfordwest spielen.

Frei gewordene Positionen “Die beiden können auf Positionen spielen, die jetzt durch die Ausfälle offen waren”, so Neid. “Sie sind fit und haben von ihren Vereinstrainern gute Leistungen in der Vorbereitung attestiert bekommen. Von daher erhalten sie jetzt die Gelegenheit, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu zeigen und für weitere Einladungen zu empfehlen.”

Verzicht auf U20-Spielerinnen Freiwillig verzichtet die Bundestrainerin hingegen auf die Nominierung von aktuellen U20-Nationalspielerinnen. „Wir haben einige Spielerinnen der U 20-Nationalmannschaft auf dem Zettel. Dzsenifer Marozsan , Lena Lotzen und Luisa Wensing waren ja schon mehrfach bei uns dabei. Aber wir wollen sie nicht gleich wieder auf Reisen schicken. Die Belastung bei der WM ist ziemlich groß.”