Frankfurt bläst zur Titeljagd

Von am 31. August 2012 – 18.54 Uhr 41 Kommentare

„Wir haben viel erreicht, aber nichts gewonnen“, blickt Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt, auf die vergangene Spielzeit der Frauenfußball-Bundesliga. Das soll sich in der neuen Saison ändern, denn nachdem der Meistertitel viermal in Folge an den 1. FFC Turbine Potsdam ging, wollen die Frankfurterinnen ihn nun wieder an den Main holen.

„Die Saisonziele definieren sich aufgrund des Kaders von selbst“, so Dietrich. Angesichts der prominenten Neuverpflichtungen gibt man sich beim FFC selbstbewusst und bläst zur Titeljagd. „Mit dieser Mannschaft kann man kein anderes Ziel haben“, fügt FFC-Präsident Bodo Adler hinzu.

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Neuzugänge haben eingeschlagen
Simone Laudehr, Babett Peter und Bianca Schmidt – drei deutsche Nationalspielerinnen wechselten an den Main, hinzu kam Frankreichs Nationalstürmerin Sandrine Brétigny. „Sie alle haben so eingeschlagen, wie wir uns das erhofft hatten – sowohl sportlich als auch menschlich“, ist Frankfurts Trainer Sven Kahlert mit Neuzugängen zufrieden.

Sandrine Bretigny

Treffsicherer Frankfurter Neuzugang: Sandrine Brétigny © Zetbo / Framba

Brétigny überrascht
„Alle dachten, ich würde für Paris unterschreiben“, schmunzelt Brétigny mit Blick auf ihren Wechsel von Olympique Lyonnais, „aber ich habe mich für Deutschland entschieden.“ Und zumindest in der Vorbereitung hat sie ihre Treffsicherheit bereits unter Beweis gestellt.

Gute Ergebnisse in der Vorbereitung
Da die deutsche Nationalmannschaft nicht an den Olympischen Spielen teilnahm, hatte Kahlert erstmals seit Jahren seinen Kader schon früh fast geschlossen beieinander. Dabei spielte der FFC zum Teil gegen prominente Gegner, wie den FC Barcelona und Paris Saint-Germain. Doch die Aussagekraft der deutlichen Siege ist gering. Top-Namen, „aber keine Top-Gegner, gegen die man ans Limit gehen musste“, beschreibt Kahlert die Begegnungen mit den ambitionierten Teams.

Kulig brennt auf Bundesliga-Rückkehr
Ambitioniert sind nach der Vorbereitung die Ziele von Kim Kulig. „Ich brenne auf Sonntag, wenn es endlich losgeht“, sagt die Nationalspielerin, die zwar schon im vergangenen Jahr nach Frankfurt wechselte, aber nach ihrem Kreuzbandriss bei der Weltmeisterschaft noch kein Bundesligaspiel für die Hessinnen bestreiten konnte. „Das Knie ist wieder voll belastbar“, sagt sie vor dem Auftakt gegen den FF USV Jena, bei dem nach überstandener Verletzung auch Nadine Angerer wieder im FFC-Kader stehen dürfte. „Ich habe alle Trainingseinheiten durchgezogen und bin wieder fit“, so die Torhüterin, die während ihrer Verletzung von Desirée Schumann stark vertreten wurde.

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Die Frankurterinnen wollen endlich wieder über Titel jubeln. © Nora Kruse, ff-archiv.de

„Der beste Kader“
Stark ist vor allem der Kader, „der beste der ganzen Liga“, so Angerer, dazu kommt ein Etat von 1,8 Millionen Euro. Die Voraussetzungen sind optimal, doch der FFC ist gefragt, den Verstärkungen und selbstbewussten Ansagen vor Saisonbeginn diesmal Titel folgen zu lassen.

Jena freut sich auf den FFC
Zum Auftakt geht es dabei am Sonntag auf eigenem Platz gegen den FF USV Jena. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, und die Vorfreude auf das erste Spiel besonders groß“, schildert USV-Trainer Daniel Kraus die Stimmung vor dem Spiel.  „Spiele gegen die Top-Teams sind immer Highlight-Spiele, gerade wenn so viele Nationalspielerinnen dabei sind. Der Fakt, dass wir gleich zum Auftakt gegen solch eine Mannschaft antreten, hat dem gesamten Team nochmal einen extra Schub in der Vorbereitung gegeben.“

Potsdam zu Gast beim Aufsteiger
Im zweiten Spiel des Sonntags empfängt Aufsteiger VfL Sindelfingen den Deutschen Meister aus Potsdam. Ein Sieg in Sindelfingen ist für den 1. FFC Turbine Potsdam Pflicht, bei den Saisonzielen hält sich Trainer Bernd Schröder allerdings noch zurück. „Es ist ganz schwierig einzuschätzen, wo wir stehen, denn wir haben eine ganz neue Mannschaft. Vom Prinzip her denke ich schon, dass wir in der Lage sind, den anderen Paroli zu bieten.“

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16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 3 1. FFC Frankfurt 0 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen 15.12.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg MSV Duisburg