SGS Essen verändert Erscheinungsbild
Die SG Essen-Schönebeck verändert ihren Auftritt und hat sich einen neuen Vereinsnamen gegeben: aus dem langen regional geprägten Namen wird nun kurz und knapp SGS Essen . Auch ein neues Logo wurde beim DFB angemeldet.
„Wir wollen in Zukunft in der ersten Frauen- Bundesliga noch professioneller auftreten. Und dazu zählt eine eindeutige Markenidentität,“ so Willi Wißing, Manager des Vereins.
Auf Vereinstradition aufbauen Die Neugestaltung geschah auf Basis des bisherigen Erscheinungsbilds, da die Herkunft der Mannschaft erkennbar bleiben soll. „Wir spielen inzwischen auf dem Niveau der ganz großen Mannschaften und wollen dies auch im Auftritt selbstbewusst zum Ausdruck bringen. Deshalb verabschieden wir uns auch vom eher regional verstandenen Begriff des Ortsteils Schönebeck. Wir bleiben aber verbunden mit der Region, das ist uns sehr wichtig,“ erläutert Wißing.
Wiedererkennbarkeit steigern Mit dem satten Violett wollte der Verein ein Zeichen im Spektrum der anderen Erstligavereine setzten und für Wiedererkennbarkeit steigern – nicht zuletzt, um für Sponsoren attraktiver zu werden. Darüber hinaus wurde das Logo um eine stilisierte Naht erweitert, die das Signet nach außen abgrenzt.
Neues Stadion Der neue Auftritt der Essenerinnen wird auch durch die neue Spielstätte untermauert. Mit Beginn der neuen Spielzeit trägt die SGS ihre Heimspiele im „Stadion für Essen“ aus – eine 20.000 Zuschauer fassende Arena, die sich momentan noch im Bau befindet.