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2012

Gegen Rumänien die weiße Weste wahren

Nach den Entscheidungen in Meisterschaft, Pokal und Champions League geht es nun auch für die Nationalmannschaft am Abend ab 18 Uhr ( live in der ARD ) in Bielefeld um einen erfolgreichen Saisonabschluss. In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 trifft die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid auf Rumänien und könnte in ihrer Gruppe den Vorsprung an der Tabellenspitze zumindest vorübergehend auf sechs Punkte ausbauen.

Bereits das Hinspiel hatte die DFB-Auswahl in Rumänien gewonnen, tat sich beim 3:0-Sieg jedoch schwerer als erwartet. Und so geht Assistenztrainerin Ulrike Ballweg auch diesmal davon aus , dass der Gegner “kompakt stehen und aggressiv nach vorne spielen” wird.

Deutschland bislang ungeschlagen An der Favoritenrolle der Deutschen ist dennoch nicht zu rütteln, und alles andere als drei Punkte zum Saisonabschluss wäre eine echte Überraschung. Bislang ist die DFB-Elf in ihrer Gruppe ungeschlagen und hat nach sieben Spielen 19 Punkte auf dem Konto – einzig im Hinspiel gegen Spanien musste im vergangenen Jahr ein Unentschieden hingenommen werden.

Die Rumäninnen liegen momentan auf einem guten dritten Rang, haben aber nur theoretische Chancen, sich noch auf den zweiten zu verbessern, um die Playoffs zu erreichen. Der Rückstand auf die dort liegenden Spanierinnen beträgt bereits vier Punkte. Und die viertplatzierten Schweizerinnen haben bei drei Punkten Rückstand noch ein Spiel in der Hinterhand.

Okoyino da Mbabi, Bajramaj und Mittag fehlen In sieben Spielen hat Rumänien 13 Gegentreffer zugelassen – immerhin ein besserer Wert als die Schweizerinnen. Und so mahnt Silvia Neid zur Geduld: “Wenn es nicht nach zehn Minuten 1:0 steht, müssen wir trotzdem cool bleiben und weiterhin mit Köpfchen spielen und die entsprechende Ruhe haben, die man dann braucht, um verfolgreich zu sein.” Dabei fehlt der DFB-Elf die zuletzt treffsichere Célia Okoyino da Mbabi . Die Stürmerin vom SC 07 Bad Neuenahr zog sich im Training mit ihrem Verein einen leichten Muskelfaserriss zu und wird etwa drei bis vier Wochen pausieren müssen. Für Okoyino da Mbabi wurde Martina Müller vom VfL Wolfsburg nachnominiert.

Auch auf Fatmire Bajramaj muss das deutsche Team verzichten . Die Mittelfeldspielerin vom 1. FFC Frankfurt klagte nach dem letzten Bundesligaspiel gegen den FCR 2001 Duisburg über Schmerzen in der Wade. Nachnominiert wurde ihre Vereinskollegin Svenja Huth. In der Offensive fehlt darüber hinaus Anja Mittag. Die Stürmerin, die in Schweden momentan die Torschützenliste anführt, ist aufgrund ihrer zweiten Gelben Karte aus dem Spiel gegen die Schweiz gesperrt . Wieder an Bord ist hingegen Simone Laudehr. Neid fordert von ihren Spielerinnen, “sofort ins Spiel zu kommen und permanent Druck auszuüben. Wenn der Gegner den Ball hat, wollen wir sehr kompakt stehen, die Räume eng machen, die Bälle schon weit vorne erobern und mit intelligenten und präzisem Passspiel den Gegner ausspielen.”

Im September geht es weiter Nach dem Spiel gegen Rumänien hat die DFB-Auswahl in der EM-Qualifikation knapp drei Monate Pause, ehe sie am 15. September in Kasachstan antritt und zum Abschluss am 19. September die Auswahl der Türkei empfängt. Verfolger Spanien absolviert noch im Juni gegen die Schweiz und die Türkei zwei Partien. Für die deutsche Mannschaft heißt es also vorzulegen, um der Favoritenrolle gerecht zu werden und sich auf direktem Weg für die Europameisterschaft in Schweden im kommenden Jahr zu qualifizieren. Geleitet wird die Partie gegen Rumänien von der englischen Schiedsrichterin Alexandra Ihringova.