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2012

DFB-Elf weiter auf EM-Kurs

Die deutsche Frauenfußball- Nationalelf hat die direkte Qualifikation zur UEFA Women’s EURO 2013 weiter fest im Visier. Gegen Rumänien kam das Team dank eines Dreierpacks von Alexandra Popp zu einem klaren Erfolg.

Die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid fuhr auch ohne Célia Okoyino da Mbabi , Fatmire Bajramaj und Anja Mittag einen deutlichen 5:0 (3:0)-Erfolg ein, der die direkte Qualifikation für die Titelkämpfe in Schweden in greifbare Nähe gerückt hat. Die Treffer erzielten Linda Bresonik (1.), Alexandra Popp (34., 50., 90.), und Dzsenifer Marozsán (40.), die deutsche Mannschaft blieb im vierten Qualifikationsspiel in Folge ohne Gegentreffer.

Zufriedene Trainerin “Ich bin total zufrieden”, so Neid. “Die Einstellung hat hundertprozentig gestimmt und wir haben nie nachgelassen, obwohl es schwierig war gegen einen Gegner, der mit zehn Spielerinnen hinten drin stand. Das spricht für den Charakter unserer Mannschaft. Wenn alle fit sind, haben wir eine sehr gute Mannschaft.”

Führung nach 45 Sekunden Die DFB-Elf ließ sich in Bielefeld bei regnerischem Wetter und unwirtlichen Bedingungen nicht lange bitten, nach nur 45 Sekunden verwertete Bresonik per Flugkopfball eine maßgerechte Flanke von Popp vom linken Flügel zur frühen Führung, als die rumänische Auswahl noch gar nicht recht auf dem Platz zu stehen schien (1.).

Zähe Phase Doch die Gäste versuchten dagegenzuhalten, Laura Rus hatte mit einem Heber die erste Chance der Rumäninnen, die sich ansonsten ganz auf die Defensive verlegten (10.). Mit dem schnellen 1:0 im Rücken leistete sich das deutsche Team einige Unkonzentriertheit im Passspiel, in der Folge geriet das deutsche Aufbau- und Kombinationsspiel mehr und mehr ins Stocken.

Popp eiskalt Doch wie aus heiterem Himmel gelang Deutschland der zweite Treffer, als Marozsán mit einem Steilpass Popp in Szene setzte, die eiskalt verwertete (34.) – zuvor hatte Viola Odebrecht per Kopf den zu kurzen Abschlag von Rumäniens Torhüterin Andrea Paraluta abgefangen, der die kompakte rumänische Defensive auseinandergerissen hatte.

Gütige Mithilfe Und Popp hatte nach Vorarbeit von Melanie Behringer die nächste Chance, traf aber den Ball nicht richtig (38.). Das deutsche Spiel lief nun wieder flüssiger, Marozsán gelang aus 15 Metern nach Doppelpass mit Behringer unter gütiger Mithilfe von Paraluta, die den Ball ins eigene Netz abprallen ließ, der dritte deutsche Treffer (40.).

Popp erneut zur Stelle Und auch in der zweiten Halbzeit, in der Annike Krahn für Kapitänin Behringer eingewechselt wurde, gelang ein schnelles Tor, anders als beim ersten Treffer lieferte diesmal Bresonik die Flanke, Popp verwertete per Kopf (50.). Und die zukünftige Wolfsburgerin hatte weitere gute Chancen, etwa bei einem Kopfball, den Paraluta glänzend klärte (70.).

Weitere Chancen Die für Odebrecht eingewechselte Svenja Huth kam ihrem ersten Länderspieltreffer nahe, scheiterte aber knapp per Kopf (79.). Und auch Popp hatte noch eine gute Chance, als sie sich kraftvoll im Laufduell gegen Maria Ficzay durchsetzte, Paraluta ihren Schuss aber mit den Fingerspitzen über die Latte bugsierte (81.). Bresonik hatte mit einem Lattenschuss die nächste gute Torgelegenheit der DFB-Elf (88.), doch es war Popp vorbehalten, mit einem weiteren Kopfballtreffer für den Endstand zu sorgen (90.).