Jena verpflichtet Ria Percival

Von am 9. Mai 2012 – 12.21 Uhr 52 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat Abwehrspielerin Ria Percival vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet und den Vertrag mit einer weiteren Neuseeländerin verlängert.

Percival hatte sich im Saisonverlauf in der Frankfurter Mannschaft etabliert und steht mit ihrem Team im DFB-Pokal- und im Champions-League-Finale. Über die Vertragsdauer machte der Verein aus Thüringen keine Angaben.

Frauenfußball - Ria Percival

Ria Percival wechselt von Frankfurt nach Jena © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

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Hearn verlängert für ein Jahr
Percivals neuseeländische Teamkollegin Amber Hearn verlängerte ihren Vertrag um ein weiteres Jahr. „Die Stadt gefällt mir, die Menschen hier sind sehr freundlich und in der Mannschaft fühle ich mich richtig wohl“, so Hearn. Hingegen wird die Niederländerin Mirte Roelvink den Verein aus persönlichen Gründen verlassen.

Jena bedauert Roelvink-Abschied
„Wir bedauern Mirtes Entscheidung. Sie ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine große Bereicherung für den Verein gewesen. Wir danken Mirte für ihr Engagement in Jena und wünschen ihr für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute“, erklärt Geschäftsführerin Anja Kunick. Für die kommenden Tag kündigt der Verein weitere Vertragsverlängerungen an.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Andreas schrieb: „Und nein, ich bin kein ausgesprochener Fan von Frankfurt oder Wolfsburg. Mein Interesse liegt hauptsächlich bei der Nationalmannschaft.“

    –> also doch Frankfurt und Wolfsburg… 😉 Oder wo spielen sonst noch Nationalspielerinnen ab der Saison 2012/2013 (Ausnahmen wie Linda, Annike und Celia bestätigen die Regel)

    waiiy

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Ach so und das wäre dann besser, wenn alle nur 500,– € Gehalt zahlen würden. Das wäre der Tod für den Frauenfußball, jedenfalls der Tod der Bemühungen den Frauenfußball aus seiner Nische herauszuholen, aber dass ist eine andere Diskussion.

    Ich wollte nur meinen Unmut darüber kund tun wie einige hier ihren pauschalen Hass auf Frankfurt und Wolfsburg ausleben. Das tötet viele vernünftige Diskussionen ab. Und nebenbei hat es mir auch das Interesse an Turbine Potsdam verleidet. Manchmal macht es bei der ideologisch aufgeladenen Einseitigkeit einfach keinen Spass hier zu lesen. Nebenbei bemerkt meine ich dabei in erster Linie nicht Dich Sheldon. Du argumentierst schließlich nachvollziehbar. Das ich Deine Meinung nicht immer teile, ist ja überhaupt nicht schlimm und darum geht es auch nicht.

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  • SGS sagt:

    Sheldon schrieb:
    „Das, was Jena in den letzten beiden Saisons fußballerisch angeboten hat, das ist absolut nicht bundesligatauglich! Das muss man einfach so festhalten!“

    Also ich kann mich durchaus an bundesligataugliche Auftritte von Jena aus den letzten beiden Spielzeiten erinnern, die ich im Stadion miterlebt habe. Zum Beispiel in der vergangenen Saison in Duisburg, als nach großem Kampf nur knapp mit 0:1 verloren wurde, oder diese Saison in Essen, als nach 90 Minuten auf Augenhöhe der SGS erst in der Nachspielzeit das goldene Tor gelang. Man kann Jena vielleicht mangelnde Konstanz attestieren, was bei so einem jungen Team aber irgendwo normal ist, aber nicht grundsätzlich die Bundesligatauglichkeit absprechen.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Erstmal danke für das Kompliment, kommt nicht sooft vor, dass sich jemand dazu herablässt.

    Du hast aber, glaube ich, die Situation noch nicht so richtig erkannt.
    Natürlich finde ich es nicht besser, wenn jede Spielerin nur noch 500 € bekäme (was allerdings der Großteil der Spielerinnen heute tut und was gerne als Rücktrittsgrund angeführt wird).

    Aber wozu führt das System momentan? Die Reichen (sprich Wolfsburg und Frankfurt) können sich kaufen, wen sie sich wollen, und werden dadurch immer reicher, weil sie so fast alle Prämien abfischen, die der DFB ausschüttet.
    Die kleinen Vereine wie Jena, Bad Neuenahr oder Leipzig haben nicht das Startkapital, dass sie bräuchten, um sich erst einmal ein Team zusammenstellen zu können, das wirklich erfolgreich ist und haben dann auch zusammenzuhalten.
    Durch den Druck, der von oben erzeugt wird, müssen sie die Gehälter immer danach anpassen und nach oben stufen, gerade für echte Leistungsträgerinnen.
    Die ohnehin schon knappe Finanzsituation wird dadurch noch knapper.

    Wären Frankfurt und Wolfsburg nicht, dann würden mehr Klubs was vom Braten abbekommen, allen voran diejenigen, die wirklich gute Jugendarbeit machen, sprich Bad Neuenahr, Bayern oder Freiburg. Die Prämien wären ausgewogener verteilt, dadurch wäre die finanzielle Schere nicht so weit offen und alle könnten von ihrem Gehalt leben, nicht nur die Superstars.
    Eine Fußballerin in diesem Stadium braucht keine 11.000 Euro Monatsgehalt, nicht mal 6.000.
    Wenn ich mal überlege, dass wir als vierköpfige Familie incl. Kindergeld früher 3500 Euro brutto im Monat zur Verfügung hatten, dann sollte eine Fußballerin, gerade wenn sie keine Familie hat, mit 2500 Euro im Monat locker hinkommen.
    Es wäre viel besser, wenn man also die Spitzengehälter so bei 4000 Euro ansetzen würde, dafür aber wirklich alle Minimum 1500 Euro erhalten könnten. Dadurch würde die Bundesliga viel stabiler werden.

    Ich weiß, dass es immer wie eine Pauschalverurteilung zweier Vereine klingt, aber Frankfurt und Wolfsburg sind nunmal die einzigen, die sich nicht an finanzielle Spielregeln halten und den Markt so nachhaltig manipulieren und gefährden.
    Der Anspruch „Titel um jeden Preis“, wie ihn früher auch der FC Bayern bei den Männern hatte, tut der Liga absolut nicht gut, weil dieser Anspruch eine aggressive Haltung gegenüber jedem neuaufstrebenden Verein impliziert. Und wenn man die fachliche Kompetenz nicht hat, dann macht man ihnen den finanziellen Garaus. So war es bisher immer! Wieviele Vereine sind in der FF-Bundesliga schon insolvent gegangen, wieviele bei den Männern? Das ist nicht nur der Dummheit der Vereine selbst geschuldet.

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  • Sheldon sagt:

    @SGS: Wer unfähig ist, Tore zu schießen, ist nicht geeignet für die Bundesliga!
    11 Tore in 20 Spielen, das sind gerade mal halb so viele wie Anonma alleine geschossen hat. Fast so viele haben Bajramaj und Islacker jeweils vorbereitet.

    Das Problem ist, dass solche Spiele am Ende dennoch verloren werden, weil man vorne die Chancen einfach nicht macht. Wer dauernd nur großen Kampf bietet, am Ende aber nix Zählbares vorweisen kann, dem mangelt es an den notwendigen technisch-taktischen Fähigkeiten, sich für diesen Kampf zu belohnen!
    Wenn man bei 100% Wille doch nur 0% Gewinn erzeugt, dann mangelt es einfach am Können!

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  • DFB-Talent sagt:

    @ SGS: Daumen hoch! Aber Sheldons Meinung zu den Thüringerinnen wird wohl keiner hier mehr ändern können. Zumindest nicht bis zum Abpfiff des Spiels Leverkusen – Jena nächste Woche …

    Gedankenanstoß und ganz subjektive Meinung:
    Zu z.B. Freiburg oder selbst zum Pokalfinalist! FCB wird hier (und auch auf anderen Portalen) wenig bis gar nichts geschrieben oder kommentiert bzw. nur das Nötigste. Leipzig überzeugt wenn dann durch Negativ-Schlagzeilen oder Intrigantenstadl-News … Resultat: höchstens Augenrollen wird beim Leser verursacht. Aber beim FF USV Jena wird fleißig Positives und Negatives seziert, diskutiert, sehr kontrovers kommentiert – ist das nicht auch ein Aspekt, der Jenas Reiz für die BuLi (Sheldon würde wohl von Tauglichkeit reden) beweist?
    Ein Verein, der im Gegensatz zu manch anderem Club offensichtlich so viel Interesse hervorruft und zu Meinungskundgebungen von Nutzern im Web motiviert, selbst bei offensichtlichen Nicht-Freunden (Sheldon?) oder Außenstehenden (Fans von Essen etc., mich eingeschlossen) immer wieder die Finger zur Comment-Abgabe kitzeln lässt … also sooo unspannend oder gar uninteressant, d.h. verzichtbar scheint dann dieser Verein für die BuLi doch nicht zu sein, oder? ^^ Nur einmal aus diesem einen (ausnahmsweise ganz von der sportlichen Gegenwart gelösten) Blickwinkel heraus betrachtet … 🙂

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Ich kann Deine Argumentation nachvollziehen und kfr. hast Du wahrscheinlich recht. Klar ist, dass Frankfurt und Wolfsburg momentan mehr Geld haben und da in gewisser Weise Wettbewerbsverzerrung herrscht. Das ist aber bei den Männern nicht anders und trotzdem ist die Männerbundesliga attraktiv und alle haben was davon, auch die Spieler kleinerer Vereine. Ich sehe das halt genau anders herum. Nicht Wolfsburg und Frankfurt müssen kleiner werden. Die anderen müssen größer werden. Nur dann wird die Bundesliga als Aushängeschild des Frauenfußballs an Attraktivität gewinnen. Deswegen ärgert es mich ja so, dass die großen Männervereine wie der FCB, Bayer Leverkusen oder auch der HSV so wenig in ihre Frauenmannschaften investieren. Und wenn es gelingt das Frauen wenigstens in der 1. Bundesliga davon auch leben können (muss ja nicht gleich so bombastisch sein wie bei den Männern), wird auch die Qualität des Spiels einen Quantensprung erleben, weil dann endlich mehr Zeit für Training ist. Das wiederum hätte natürlich auch positive Auswirkungen auf die Nachwuchsarbeit. Das dabei natürlich der eine oder andere Verein auf der Strecke bleibt, wird wahrscheinlich nicht ausbleiben, aber das ist ja heute auch schon nicht anders.

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  • be sagt:

    Interessant an diesem Transfer finde ich, das Percival in Frankfurt eigentlich einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hatte.

    Ich glaube kaum, dass Jena Ablöse zahlt. Und da der Wechsel außerdem in der eigenen Liga erfolgt (der Klassenerhalt Jenas ist zwar noch nicht durch, aber zumindest weiterhin möglich), finde ich das einen sehr fairen Zug von Frankfurt.

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  • Sokrates sagt:

    Es ist verständlich, dass Ria den FFC verlässt. Nächste Saison wäre im übervollem Mittelfeld und in der üppig besetzten Abwehr des FFC kein Platz mehr für Ria. Für Jena ist sie eine echte Verstärkung und kann dort zusammen mit ihrer neuseeländischen Natio-Kollegin spielen. Allerdings wird sie in Jena auf einem deutlich niedrigeren Niveau trainieren und gegen den Abstieg spielen, falls der USV nicht bereits am Ende der laufenden Saison absteigen wird.

    Möglicherweise gilt ihr Vertrag (und der Vertrag von Amber Hearn) mit Jena nur für die erste Liga oder enthält eine Ausstiegsklausel im Fall eines Abstiegs.

    Wie be vermute ich ebenfalls, dass Rias Zweijahresvertrag mit Frankfurt in beiderseitigem Einverständnis vorzeitig aufgelöst wurde, um ihr angesichts der veränderten Personalsituation beim FFC einen ablösefreien Wechsel zu einem anderen Verein zu ermöglichen.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Dein Modell versucht man bei den Männern in Spanien, England und Italien schon seit langem, in Deutschland nicht.
    In Deutschland haben sich die 18 Bundesligisten vor 10 Jahren dazu verpflichtet, kontinuierlich in die Nachwuchsarbeit zu investieren, und zwar alle! Es dürfte mittlerweile sogar in den Lizenzbedingungen verankert sein, dass man ein Jugendausbildungsförderungszentrum hat in der Bundesliga.
    Und nur so geht es! In der Bundesliga haben zwar einige Mannschaften mehr als andere, aber das nicht, weil es einfach irgendwie auf den Bäumen hängt, sondern weil es hart erarbeitet wurde.
    Und es wird vernünftig investiert, in der Bundesliga sind fähige Leute am Ruder.

    In Spanien, Italien und England müsstest du eigentlich die Zustände kennen. In Spanien sind es eigentlich dieselben wie vor 50 Jahren schon, zwei Vereine räumen ab, der Rest kämpft ums finanzielle Überleben. Gab zum Saisonanfang ein schönes Interview mit Markus Rosenberg über seine Zeit in Racing Santander und er hat gemeint: „Nie wieder!“ Denn dort hat man keine Sicherheit, ob in dem nächsten Monat überhaupt Geld auf dem Konto ist. Es kommt zu Spielerstreiks u.a.
    Wollen wir das?

    In Italien ist die Situation ähnlich, auch da kämpfen die Vereine vornehmlich ums Überleben. Dort ist allerdings die Vormachtstellung einzelner Vereine nicht so besonders, sodass durch schlechte Wirtschaft und dem Ausruhen auf dem Geld in einzelnen ehemals gut betuchten Vereinen mittlerweile alle ums Überleben kämpfen und der Liga der Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit droht!
    Wollen wir das?

    In England hat man es dagegen geschafft, dein Modell in die Tat umzusetzen. Hier hat mittlerweile jeder Club einen Scheich, der Millionen und Abermillionen in den Fußball pumpt. Und was ist das Ergebnis? Der Fußball ist nur noch eine wirtschaftliche Perversion. Die Entscheidungen über die Liga werden mittlerweile sämtlichst im fernen Sibirien oder am Persischen Golf getroffen und die gesamte Liga leidet. Fußball verkommt zu einem Spektakel wie einst in Rom, wo es nicht mehr um den Fußball primär geht, sondern wo der Fußball nur noch eine langweilige Nebenbeschäftigung ist, während sich das wirklich Wichtige in den VIP-Logen der Manager abspielt. Denn schließlich kann sich ja dort jeder jeden kaufen und dadurch gibt es überall kleine Magaths, die sich ihre 30 Spieler pro Saison zusammensuchen, danach 25 aussortieren und wieder 30 neue Spieler kaufen. Identifikationsmöglichkeit = 0!
    Wollen wir das?

    Natürlich übertreibe ich hier. Doch das muss ich auch! Denn schließlich hat Fußball in all diesen Ländern über mindestens 60 Jahre Tradition und hat sich überall als absolute Volkssportart Nummer 1 entwickelt. Deswegen retten den Fußball selbst die Staaten mit enormen Krediten. Möglicherweise könnte es in Spanien mittlerweile fast soweit sein, dass der Fußball die einzige verbindende Größe ist und der Staat bis jetzt nur nicht zerfallen ist, weil die Primera Division existiert.

    Männerfußball hat also mittlerweile einen so enormen Stellenwert, den es zu schützen gilt und wenn auch mit Staatsgeld. Den hat der Frauenfußball nicht.
    Was würde passieren, wenn es auch nur annähernd solche Entwicklungen wie in Spanien oder Italien in Deutschland in der FF-Bundesliga gäbe? Dasselbe, was in Amerika mit der WPS passiert ist, sie geht einfach unter. Keinen würde diese kleine Randsportart kümmern, die mal kurz „in“ war. Es gäbe ja schließlich immer noch eine Nationalmannschaft.

    Wenn nun also dieser Sport wie in England pervertiert wird, dann geht keiner mehr hin, da es nur noch ein Geldgeschiebe ist. Wenn er wie in Spanien und Italien missbraucht wird, dann kann bald keiner mehr hingehen, denn dann wird es kaum noch zahlungsfähige Vereine in Deutschland geben.
    Und da braucht es gar nicht der ganz große Stil sein, es reichen schon Ansätze, die langfristige Folgen haben!

    Deswegen sollten wir es so halten wie die deutschen Männerclubs: Kontinuierliches Wachstum, kluge Köpfe, nachhaltige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften, keine grenzenlosen Gehälter, sondern das Geld lieber anders investieren.
    Denn nur dann kann man eine solche Renaissance erleben wie wir es heute in der Männer-Bundesliga tun und davon, nur davon profitiert der Fußball.
    Das kann man auch an der Nationalelf sehen: Ein solch starkes Team mit erstklassigen Spielern aus 7, 8 Mannschaften, die so hervorragend ausgebildet sind, hatten wir noch nie, nicht mal 1974!
    Aber das geht halt nur durch Arbeit und nicht durch Geld! Denn Geld ersetzt keine Arbeit!

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  • Postel sagt:

    @Sokrates, Für mich bedeutetet ein niederer Tabellenplatz nicht gleichzeitig, das die Mannschaft auf einem niedrigerem Niveau Trainiert. Unumstritten ist das, das Trainerteam nicht so umfangreich wie in Frankfurt ist. Ansonsten sind die Trainingsbedingungen vorbildlich und sehr gut in Jena. Auch der Trainingsumfang unterscheidet sich nicht wesentlich. Der große Unterschied ist nur, das Jena nicht so viele Profis im Kader hat. Die meisten Spielerinnen müssen noch mit vielen „Nebenkriegsplätzen“ klar kommen. @ Sheldon, Dafür das du nur Ferndiagnosen abzugeben scheinst, fallen diese für mich sehr hart aus. @ be,SGS, Ihr habt sehr gut die Situation in Jena erkannt, gerade auf welchen verlorenen Posten häufig Amber Hearn steht. Ihr schreibt auch von einem mangelhaften Mittelfeld. Ich würde es gerne mal Konkretisieren. Generell funktioniert das Umschaltspiel noch nicht. Nach Balleroberung oder Ballverlusst reagiert die Mannschaft noch zu langsam. So passiert es eben, das Amber Hearn allein gegen 3-4 Gegenspielerinnen dasteht. Umgekehrt genau so. In den letzten Spielen war es PIPI- Einfach für den Gegener durch das Mittelfeld zu maschieren und den Abschluss an der Strafraumgrenze zu suchen. Das Hauptproblem für mich aber ist, das der Trainernicht müde wird nach jedem Spiel zu betonen, das er nicht weiss warum die Mannschaft nicht das Tor trifft. Ich will jetzt nicht Daniel Kraus kritisieren, denn unter MvT haben sie ja auch nicht mehr Tore geschossen. Gedankenanstoß: Wie soll ich als Trainer etwas verändern wenn ich die Ursachen nicht kenne? Das in der Mannschaft ein riesen Potential steckt ist unstrittig. Leider gibt es viele Spielerinnen, wie auch schon von anderen erwähnt, sehr unkonstant Spielen. Ein Gedanke noch zum HSV Spiel. Für mich war das Abstiegskampf pur. Aber die Statistik zeigte mir etwas anderes. Z.B. Gelbe Karten: HSV 2(damit waren sie noch gut bediehnt)USV 0. ACHTUNG:Und jetzt spiele ich mal Sheldon.Der Fairnisspokal nützt Jena in der 2. Liga nichts.

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  • foxi sagt:

    Ich habe einige Jenaer Spiele gesehen und finde die Mannschaft generell nicht untalentiert. Meiner Meinung nach sind sie vergleichbar mit HSV oder SGS vom Niveau her. Was aber fehlt und HSV /SGS haben, sind ein, zwei erfahrene Spielmacherinnen, wie Kameraj oder M. Hoffmann, die auch die Ruhe haben, wenn das Spiel auf der Kippe steht. Jena kriegt zu schnell Angst, macht Fehler, wie zu sehen bei Lok gegen USV, wo sie zwei Tore geschossen hatten, die nicht anerkannt worden sind, und dann zum Schluss vor dem Tor zu nervös waren (auch Amber).

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