Potsdams Leistungssteigerung reicht nicht zum Finaleinzug

Von am 22. April 2012 – 15.55 Uhr 38 Kommentare

Die Hürde lag zu hoch, der 1. FFC Turbine Potsdam hat das Blatt nach der 1:5-Hinspielniederlage im Halbfinale der Champions League gegen Olympique Lyonnais nicht wenden können. Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche kamen die Potsdamerinnen nicht über ein 0:0 hinaus, sodass Lyon zum dritten Mal in Folge ins Endspiel einzieht.

Mit der Aufgabe, vier Tore gegen den Titelverteidiger erzielen zu müssen, begannen die Potsdamerinnen engagierter als vor Wochenfrist. Sie versäumten es jedoch über die gesamten 90 Minuten, die sich bietenden Möglichkeiten auszunutzen.

Frühe Chance für Thomis
Die Französinnen erwischten den besseren Start, insbesondere Nationalspielerin Elodie Thomis war ein ständiger Unruheherd. Schon in der zweiten Minute hätte sie die Gäste mit 1:0 in Führung bringen können, als sie der Potsdamer Hintermannschaft enteilte, dann aber das Tor verfehlte. Die Potsdamerinnen zeigten sich bemüht, aber auch zu umständlich in ihren Aktionen, während die Gäste schneller umschalteten, den konsequenteren Eindruck machten und auch ohne Ball besser arbeiteten.

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Torlose erste Halbzeit
Doch mit einer guten Möglichkeit von Patricia Hanebeck (10.) kamen die Potsdamerinnen besser ins Spiel. Zehn Minuten später war es Jennifer Cramer, die frei zum Schuss kam, aber zu wenig Druck auf den Ball brachte, so dass Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi keine Mühe hatte. Doch die Gäste befreiten sich nach einer guten Viertelstunde aus der Druckphase der „Turbinen“. Im Spiel nach vorne waren sie schneller, brauchten weniger Ballkontakte. In der 28. Minute war es Eugenie Le Sommer, die vor Alyssa Naeher frei zum Schuss kam. Die US-Amerikanerin im Potsdamer Tor war jedoch zur Stelle. Drei Minuten ließ Thomis der Potsdamer Hintermannschaft erneut keine Chance, war aber im Abschluss zu inkonsequent. Bis zur Halbzeitpause verflachte die Partie etwas, mit 0:0 gingen die Mannschaften in die Kabine.

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Lyon kann den dritten Finaleinzug bejubeln. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Potsdam verstärkt die Offensive
Nach dem Seitenwechsel verstärkte Turbine-Trainer Bernd Schröder die Offensive und schickte Genoveva Anonma und Antonia Göransson aufs Feld. Die Taktik ging auf. Anonma hatte in der 48. Minute bereits die Führung auf dem Fuß, doch ihr Schuss wurde von Corinne Petit Franco auf der Linie geklärt. Ähnlich knapp war es in der 54. Minute, als ein Freistoß von Isabel Kerschowski nur die Latte traf.

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Gelbrot für Thomis
Den Potsdamerinnen lief die Zeit davon, und die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war mangelhaft. In der 75. Minute klärte Sonia Bompastor einen Ball von Hanebeck per Kopf auf der Linie. Sechs Minuten später traf Yuki Nagasato nur die Latte. Diese beiden Möglichkeiten erlebte Lyons Thomis schon nicht mehr auf dem Platz. Die Nationalspielerin hatte in der 60. Minute nach einem überflüssigen Foul an Viola Odebrecht korrekterweise die Gelbrote Karte gesehen.

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38 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nö, waiiy, ich vergleiche weniger Turbine mit Lyon als Du glaubst!
    Ich vergleiche aber sehr wohl Turbine mit den Teams gleichen Namens und teilweise auch identischer Aufstellung, aber inzwischen gänzlich anderer Souveränität in vielen Belangen. Vorallem das Spielkulturelle, das überragende Zusammenspiel von der Verteidigung, dem Mittelfeld und dem Angriff, das gepflegte Doppelpaßspiel, wo jeder gegenerischen Verteidung schwindlig wurde. Glasklar, ich vermisse viele Tugenden, die noch vor Kurzem das Markenzeichen von Turbine waren. Stattdessen sehe ich i.d.R. taktisch schlechten Fussball mit übergroßer Hektik und Nervosität.

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  • paulchen sagt:

    Ich bin mal gespannt, wie das mit Turbine weitergeht. Wolfsburg verpflichtet nicht nur viele teure Spielerinnen, sondern der Herr Kellermann schafft es, daraus eine funktionierendes Team zu machen … keine Eitelkeiten, keine Streitereien, sondern guter und erfolgreicher Fußball.

    Und Frankfurt spielt wie gegen Arsenal einen bemerkenswert guten Fußball und wird sich mit den neuen Spielerinnen nicht nur von den Talenten verbessern, sondern das gute Team wird insgesamt besser.

    Bislang hat Bernd Schröder die Weggänge immer kompensieren und an der Spitze bleiben können, obwohl das eigentlich Frankfurt schon diese Saison schaffen hätte müssen bei dem Kader.

    Aber langsam könnte es schwierig werden für Potsdamm. Es gibt nicht mehr viel Spielerinnen, die das Team sofort über allen anderen zu halten helfen würde, die sind alle in Frankfurt, Wolfsburg, Duisburg, Lyon und Arsenal. Der „Markt“ ist leer – sozusagen.

    Aber Herr Schröder halte ich eigentlich für ein solches (positives !) Schlitzohr, dass dem wieder etwas einfallen wird.

    Ich bin echt gespannt auf nächste Saison, wie ich vermute, wird das eine noch spannendere als diese. Wär uns ja zu wünschen, woll ?

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  • Zonk sagt:

    Und wieder einmal hat Isabel Kerschowski bewiesen,dass sie in die Startelf gehört. Ich hoffe immer noch,dass sie vielleicht doch bei Turbine bleibt. Wir werden sehen.

    Schade,dass es nicht für den Finaleinzug gereicht hat. Wäre das Hinspiel so ausgegangen,…naja.

    Was mich am meisten gestört hat war die Zeitschinderei auf Lyon’s Seite.Gerade die Torfrau hätte für so eine schauspielerische „Glanzleistung“ die gelbe Karte sehen müssen.

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  • paulchen sagt:

    @ hanah

    Ich finde es ehrlich gesagt gut, dass nicht zwei Teams aus einem Land im Endspiel sind. Das wäre sehr langweilig. Ok, es hat Potsdam erwischt, dafür war ich nicht, aber mal ehrlich, im Pokal sieht man sie, in der buli auch. Lyon ist schon eine sehr geile Truppe, die richtig klasse Fußball spielt. Ich bin mal gespannt, wie Frankfurt gegen die klarkommt, das wird ein gutes Endspiel, meine Prognose.

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  • waiiy sagt:

    @Zonk: Ich habe mich auch sehr über Bouhaddi geärgert. Aber solche Spielertypen braucht man vielleicht auch im Team. Und wenn man ehrlich ist, hat sie nur das gemacht, was für ihre Mannschaft gut ist. Solange die Schiedsrichterin keine gelbe Karte gibt, braucht sie damit nicht aufzuhören. Es gibt halt auch Spielerinnen, die genau diese gegen sie geladene Atmosphäre brauchen. Eine Lotta Schelin würde das wohl nie machen. Aber aus Potsdamer Sicht hätte ich mir das bei gleicher Konstellation von Anna Sarholz auch so vorstellen können. Da ist sie ähnlich und hat das ja gerade auch gegen Lyon schon einmal sehr drastisch gezeigt und wurde dafür (auch von mir) gefeiert. Also die Kritik eher an die Schiedsrichterin, die frühzeitig ein Zeichen setzen müsste, wenn sie es denn auch als so krass unsportlich empfindet.

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Regt Euch nicht auf, was international, aber auch gelegentlich in nationalen Begegnungen üblich ist! Jede Torfrau weiß, was ihr blühen kann, was sie aber in jedem Fall billigend in Kauf nimmt. Wann tritt schonmal der Fall ein, dass eine TF mal pausieren muss, und wenn dann holt man sich vor einem wichtigen Spiel rechtzeitig die letzte Gelbe, sitzt das eine Spiel Sperre ab (lacht sich eins) und steht dann fröhlich beim übernächsten Male wieder zwischen den Pfosten.
    Wenn´s die eigene Mannschaft macht, wird´s toleriert und mit Schiri-Schmähungen bedacht, wenn dieser mit Gelb reagiert – so ist der gemeine Fan schlechthin!
    @WS
    Weshalb wurde meine Antwort zu paulchens Beitrag gelöscht? Was hat Euch denn daran nicht gepasst?
    Welches Dogma konnte man darauf anwenden? Die Verwendung von „Fauxpas“ etwa? 😀

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  • Detlef sagt:

    Ich fand dieses „auf Zeit spielen“ einfach unfair, und eines Spitzenteams unwürdig!!!
    Hätte es „Spitz auf Knopf“ gestanden, wär es für mich OK gewesen, wenn Lyon versucht hätte, den Vorsprung über die Zeit zu retten!!!

    Aber TURBINE hätte 4 Tore gebraucht, um Lyon noch gefährlich werden zu können!!!
    Wir haben nicht ein Einziges zu Stande gebracht, und somit war dieses Zeitspiel ohne Sinn!!!
    Lyon hatte die Klasse, um diesen großen Vorsprung auch ohne Zeitspiel über die Runden zu bekommen!!!

    Aber waiiy und Zonk haben natürlich recht, daß dafür Frau Pedersen zuständig gewesen wäre, das Zeitspiel der Französinnen (besonders von Sarah Bouhaddi) mit Gelb zu bestrafen!!!

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  • Ralf sagt:

    So ein Quatsch!
    Turbine hätte es bei umgedrehten Vorzeichen und bei einem Rückspiel in Lyon keinen Deut anderst gemacht.

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  • paulchen sagt:

    @ Schenschtschina Futbolista

    Wieso, was hast du denn geschrieben – fandest Du so schlümm, was ich geschrieben habe ? Versuchs nochma‘

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  • Detlef sagt:

    Das glaube ich nicht!!!
    Da kennst Du Schröder aber schlecht, der hätte die Mädels zusammengestaucht, wenn sie (bei diesem Vorsprung) so auf Zeit gespielt hätten!!!

    Ich habs in Glasgow erlebt, und da war der Vorsprung aus dem Hinspiel noch viel größer!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @paulchen
    Schlümm? Keinesfalls! Zumindest gab es keine Beleidigungen oder persönliche Angriffe gegen Dich! Was die Obrigkeit da geritten hat, wird wohl auf ewig deren Geheimnis bleiben…
    Ich habe lediglich versucht Deine Meinung mit einer Parallele aus dem MF, nämlich Barca gegen Real (ist ja seit heute abend zwar hinfällig) in München ad absurdum zu stellen.
    Wiederholen werde ich mich dennoch nicht! 🙁
    @Detlef
    Da die Mädels aber ihren Trainer kennen, wären sie nie und nimmer bei einem derartigen Spielstand und -verlauf, wie Du ihn andeutest, auf die Idee gekommen, so zu reagieren! 😉
    Ausnahme: Kräfte schonen, weil englische Wochen und das nächste Spiel gegen einen schweren BL-Gegner ist.

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  • paulchen sagt:

    Schenschtschina Futbolista

    ich kann mir letztlich vorstellen, was Du damit meinst. Unterm Strich war das ja kein absolutes Votum von mir, denn im Europacup spielt jedes Team für sich. Also Potsdam für sich, Frankfurt für sich undsoweiterundsoweiter. Im Frauenfußball finde ich es deshalb ok, um eine breitere Öffentlichkeit zu interessieren parallel zum Sportlichen also etwas Sportpolitik. In Bordeaux würde kein Mensch sich für das Endspiel interessieren, wenn P und F dies spielen würden. So aber gibt es viele Leute in Frankreich, die zugucken … meine ich zumindest.

    Das mit diesen Fümpf-Jahres-Wertungen usw. ist -zumindest meiner Meinung nach- komplett albern … vor allem bei den Männern. Wenn ein Wettbewerb „Champions League“ heißt, dann dürfen da eigentlich auch nur Champions spielen, will sagen die Meister eines Landes. Das mit den Startplätzen ist eigentlich Blödsinn, denn die Bedingungen beschreiben sich eigentlich selbst.

    Bei den Frauen ist das noch etwas anderes, da Teams aus anderen Ländern noch nicht auf dem Niveau sind, zu dem sie das Zeug haben, gibt es nun mal einen bemerkenswerten Leistungsunterschied, da würde man den Vereinen keinen Gefallen tun mit einem zweiten Wettbewerb – somit können nunmal Teams aus einem Land ins Endspiel geraten.

    Aber wie gesagt, die spielen ständig gegeneinander.

    Allerdings muß ich auch sagen, dass ich den Eindruck habe, dass Potsdam auseinanderfällt – also das Team, meine ich. Seit dem die Spielerinnen ihren Weggang vermeldet haben, gab es zwar auch Siege, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es nicht mehr stimmt. Aber dies ist nur subjektiv.

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  • DAWIDenko sagt:

    Ich persönlich finde nicht, dass es jetzt keine neue Situation ist, dass es nicht so läuft. Gut nachher ist man natürlich immer klüger.

    Aber schon in der gesamten Rückserie zeichnet sich ab, dass die Mannschaft ihr Potential nicht optimal abrufen kann. Siet dem zeigen es auch die Ergebnisse mehr als deutlich.

    Sicherlich sucht die ein oder andere Spielerin nach einer Veränderung was völlig normal ist.
    Eigentlich gesehen steht Potsdam immer noch sehr gut da in der Bundesliga, suggeriert mit dem Tabellnplatz das es immernoch genauso läuft wie in den letzten Jahren. Bei den Pokalwettbewerben kann man sich auch trösten, dass man letzenendes einmal gegen die momentan beste Mannschaft Europas (Lyon) und einmal gegen den vor der Saison als absoluter Topfavorit ausgerufenen Dauerrivalen ausgeschieden ist. DIe Art und Wiese der hohen Niederlagen zeigt allerdings, dass Potsdam den Fußball der sie starkt gemacht hat nicht mehr so erfolgreich einsezten kann.
    Während es letzte Saison in der Offensive manches auch nicht so passte. ( hektisches Abspielen, Auslassen vieler Torchancen, Nicht ankommen es entscheidenden Passes) Hat diese Saison die Defensive nicht dei gewohnte Sicherheit die die Turbinen in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Aus einer stabilen Defensive konnte das schnelle systemorientierte Spiel in die Spitze gut vorgetragen werden.
    wenn der Gegner wie im letztjährigen Cl-League Halbfinale gegen den FCR Duisburg die eigene Mannschaft sehr unter Druck setzte, misslang das Aufbauspiel mehr und überhasstetes Spiel nach vorne verhinderte eine gepflegte Kombination. Turbine hatte damals, wenn auch nur selten, die Schwierigkeit das Tempo zu variieren.

    Zu Beginn der neuen Saison gelang das Kombinationsspiel sehr gut. Für mich eigentlich erstaunlich bei einem großen Umbau. Vor allem Hannebeck und Ayoma schienen quasi keine Eingewöhnungszeit zu brauchen.
    Durch den guten Start war das Selbstvertrauen auch entsprechend gut. Sicherlich sorgten die hohen Champions-League Siege in den ersten Runden dafür. So dass die Konzentration ein wenig verloren ging.

    Sicherlich kann man es sich als aussenstehender zu einfach machen im nach hinein ein schlüsselspiel oder situation für den weiteren Verlauf revuepassierend verantwortlich zu machen. Doch stellte die 2:3 NIederlage gegen Duisburg die Turbinen vor eine neue Situation. Nach der 2:0 Führung konnte man kaum glauben, dass dieses Spiel noch einmal gefärdert werden können. Zumal hatte man bisher jedes Spiel gewonnen, sogar in Frankfurt deren Krise größer gemacht.
    Nur auf einmal gab man das Spiel während der zweiten Halbzeit aus der Hand, und baute den Gegner wieder auf. Als beobachter kam es mir eher vor, als hätte Turbine das Spiel schon abgehackt als würde Duisburg noch einmal alles probieren. Erst nachdem Anschlusstreffer bemerkten die Löwinnen, dass dieses Spiel noch nicht entschieden war.
    Nach der Niederlage, kam das 1:5 gegen Frankfurt im Pokal.
    Nach dem 7:0 Auswärtsintermezzo bei Lok Leipzig, dass Bernd Schröder mehr als grantelt von der Bank verfolgte und auch bie der anschließenden PK seine Entäuschung über die Art und Weise seiner Schützlinge zum Ausdruck brachte, begann die Rückrunde dann auch noch Anja Mittag.

    Der Weggang von Anja Mittag läutete ein erneutes Bäumchen Wechsle Dich des Kaders ein. Davon bin ich überzeugt. Außerdem war sie in der Hinrunde sehr wichtig gerade für die Stürmerinnen, da sie sich wiet ins Mittelfeld zurückfallen ließ und somit die Gegnerischen Spielerinnen auf sich zog, Ayoma bekan dadurhc auch bsondere Freiheiten, die sie auf Grund ihrer Torgefährlichkeit in der Rückrunde nichtmehr so bekommt. Meitst wird sie gedoppelt und muss sich selbst die Bälle aus dem Mittelfeld holen.

    Ich wollte einige bereits hier aufgeführten Gedanken noch einmal auf greifen und meine einigen Gedanken zum Verlauf bei Turbine mitteilen.

    DAWIDenko

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich würde es als normal und nachvollziehbar einstufen, wenn sich die Zuschauer beim Finale der WCL überwiegend aus den Nationalitäten der Finalgegner rekrutieren, bin aber dennoch weit weg, das als absolut zutreffend hinzustellen. Bei den Männern wird es wohl eher nicht so sein!
    Trotzdem halte ich keine Finalpaarung mit zwei Team aus dem gleichen Land für uninteressant, denn FF-Spitzenfussball von den aktuell 2 besten europäischen Teams bleibt es dennoch! Weshalb sollte also die Lukrativität und der Zuschauerzuspruch darunter leiden? Bedenke, dass zig Nationen und nicht nur Frankreich und Deutschland FF-Teams in eigenen Ligen und NMs am Laufen haben.
    (Ich habe übrigens Deinen letzten Betrag nicht bewertet, bloss mal so nebenbei.)

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  • paulchen sagt:

    Hi, SF,

    wenn man immer gleicher Meinung wäre, hätten wir hier ja nix zu plaudern – ist ja Sinn der Sache. (Ich kenne die Abkürzung „NM’s“ nicht – nationale Meister ?)

    „Zutreffend“ ist immer die Leistung des jeweiligen Teams, daher hast Du so gesehen völlig Recht … das meinte ich ja damit, dass jedes Team für sich spielt. Ich bin in meinem Kommentar nur von der „Ist“-Situation ausgegangen. Potsdam im Finale – auch ok. Alles andere bitte dem Post entnehmen.

    Bei den Männern ist die Identifikation mit Clubs aus anderen Ländern jahrzehnte gewachsen, wenn Real und Barca ein Endspiel bestreiten, spielen nur zu 50 % zwei spanische Teams gegeneinander, zu 50 % zwei europaweit anerkannte Spitzenteams mit Inhalt „Fußball und breitenkompatible Stars“.

    Im Frauenfußball ist die Szene unterm Strich immernoch relativ unbekannt, Jennifer Zietz in Südfrankreich nicht geläufig – nicht böse gemeint, aber ich denke, dass es so, wie es ist, ok ist – so wird der FFC Frankfurt auch in Frankreich geläufig … um es mal etwas überzeichnet auszudrücken.

    Aber im Grunde, und da hast Du Recht, geht es immer um guten Sport, und letztlich will ich niemanden überzeugen – wie gesagt, sonst hätten wir nix zu besprechen.

    Und selbst wenn Du den Beitrag bewertet hättest, Deine Meinung.

    Viele Grüße

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @paulchen
    NM`s = Nationalmannschaften 😉

    Und was die gleichen Meinungen anbelangt:Diskussion beruht darauf! Wichtig dabei, dass man nicht auf Teufel komm raus, dem Anderen seine Meinung aufzwingen muss bzw. den Alleinvertretungsanspruch zum Ausdruck bringen sollte:“Ich habe ausnahmslos immer Recht!“.
    Das Wort „Streitkultur“ er- und enthält hier jedoch mitunter einen faden Beigeschmack, zumal die Eingriffe der Obrigkeit bisweilen skurrile und absolutistische Züge offenbart…

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  • Detlef sagt:

    @DAWIDenko,

    Ich finde Deine Analyse in den meisten Punkten zutreffend!!!
    Schon nach dem mehr als schmeichelhaften 1:0 Sieg gegen Bad Neuenahr, hätten in Potsdam die Alarmglocken klingeln müssen!!!
    Aber wahrscheinlich hielt man es nur für eine negative Eintagsfliege, die immer mal passieren kann!!!

    Rückblickend muß man allerdings feststellen, daß diese „Eintagsfliege“ bereits der Anfang der Abwärtsspirale war, die bis heute andauert!!!
    Selbst der Sieg in Frankfurt war eher glücklich, da die Gastgeberinnen einen rabenschwarzen Tag erwischten, und nach den beiden schnellen Gegentoren nicht mehr zurück ins Spiel fanden!!!
    Am Ende bettelte unsere Abwehr förmlich um Gegentreffer, aber Mainhatten gelang nix!!!

    Interessant wäre es nun für mich, welche Ursachen Du ausmachen würdest!!!
    Warum spielte TURBINE zu Beginn der Saison (wo das Team doch noch gar nicht richtig eingespielt war) einen viel besseren Kombinationsfußball, als am Ende der Hinrunde???
    Und warum wurde es (nach einer langen Vorbereitungsphase in der Winterpause) in der Rückrunde noch viel schlechter???
    Es gibt eigentlich nur einen gravierendenn Unterschied zur Hinrunde; ANJA MITTAG!!!

    Keine Spielerin konnte sie bisher adäquat ersetzen!!!
    Stürmerinnen müssen immer wieder weite Wege nach hinten gehen, um sich die Bälle abzuholen!!!
    Oder sie müssen ungenauen langen Bällen hinterherjagen, die oft hektisch nach vorn gedroschen worden sind!!!
    Natürlich ist nach dieser katastrophalen Rückrunde bei den Spielerinnen das Selbstvertrauen eher schlecht, was sich in ängstlichem Ballgeschiebe vor und im gegnerischen Strafraum äußert!!!
    Kaum jemand übernimmt mal die Verantwortung für einen Abschluß!!!

    Viele Spielerinnen laufen weiterhin ihrer Bestform hinterher, vor allem SCHMIDTI, YUKI, MAGGIE und AYOMA!!!
    Andere stagnieren in ihrer Leistungsentwicklung, wie etwa PATTI, ULLA, JENNY CRAMER und ALEX!!!
    Lichtblicke sind für mich im Moment vor allem ISY, TONI und ALYSSA!!!
    JENNY ZIETZ hat ihr tiefes Formtief langsam überwunden, ist aber noch lange nicht wieder bei 100%!!!
    Dafür schwächelte VIOLA in den letzten Spielen etwas, was man von ihr gar nicht kennt!!!

    Jetzt müssen wir uns alle (Mannschaft und Fans) voll auf die letzten 5 BuLi-Spiele konzentrieren!!!
    Für uns Fans heißt das, für ein volles KARLI zu sorgen, wenn unsere Mädels gegen Bayern, Frankfurt und Leipzig spielen!!!
    Leider ist der Termin für das Auswärtsspiel in Bad Neuenahr sehr fanunfreundlich!!!
    Mal sehen, ob ich noch einen weiteren freien Tag erbetteln kann???
    In Duisburg könnte dann schon die Meisterschaft entschieden werden, also sollten auch dort viele TURBINE-Anhänger vertreten sein!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Da oben einige Vermutungen über die Ursachen des negativen Leistungstrends bei den Turbinen angestellt wurden, möchte ich gewissermassen als kleinen Beleg dafür anmerken, dass in einem Twitteraustausch zwischen Yuki und Anja Beide unisono feststellen, das sie sich gegenseitig auf dem Rasen fehlen (nachzulesen auf der TP-Webseite)!
    Auch geht mir nicht aus dem Kopf, dass die 3 potenziellen Abgänge als einen der Wechselgründe, die mangelnde/schlechte Kommunikation der Spielerinnen untereinander, angeführt haben.
    Auffällig für mich, dass der Trainer seit geraumer Zeit, obgleich reichlich Anlass dafür da wäre, recht handzahm an der Seite agiert. Statements zur Leistung zwar dezidiert, aber doch auch recht verständnisvoll rüberkommen. Hier frage ich, ob das nur Ausdruck von Selbstkritik und das Wissen um den eigenen Aktienanteil an der Misere geschuldet ist, oder ob da eventuell doch mehr dahinter zu vermuten ist?

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