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2012

Frankfurt will Grundstein fürs Halbfinale legen

Heute um 17 Uhr (live auf Eurosport) tritt der 1. FFC Frankfurt im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League beim schwedischen Meister LdB Malmö an, der womöglich auf eine seiner Topstürmerinnen verzichten muss.

Frankfurts Trainer Sven Kahlert hofft, dass sein Team nach den zwei Siegen in der Bundesliga nun auch in der Champions League bestehen und sich im Süden Schwedens eine gute Ausgangsposition erarbeiten für das Rückspiel in sechs Tagen erarbeiten kann.

Gute Defensivarbeit als Grundlage „Es war wichtig, beide Spiele zu gewinnen und dabei ohne Gegentor zu bleiben.“ Für die Frankfurterinnen sollen die Spiele gegen Malmö nur Zwischenstation sein auf dem Weg zum großen Ziel, ins Finale von München einzuziehen.

Bajramaj will zu Null spielen Fatmire Bajramaj erklärt: „Das ist eine sehr starke Mannschaft, die nicht aus Jux und Dollerei auf dem ersten oder zweiten Platz steht. Von daher wird es schon sehr schwierig. Ich hoffe, dass wir Tore schießen, zu Null spielen, ins Halbfinale kommen und dann auch einen Gegner kriegen, den wir schlagen können.“ Dann würde der Einzug ins Finale am 15. Mai im Münchner Olympiastadion winken. „Frankfurt gegen Lyon – das wäre mein Wunschfinale.“

Einsatz von Bachmann fraglich Die Schwedinnen plagen vor dem Duell mit dem deutschen Vizemeister einige Personalsorgen. Denn die Schweizerin Ramona Bachmann, die wegen einer Fußverletzung für ihr neues Team noch kein Spiel bestritten hat, musste am Dienstag das Abschlusstraining nach 30 Minuten vorzeitig beenden. Malmö-Trainer Peter Moberg wiegelt jedoch ab: „Das ist nichts Dramatisches, sie hat nur ein Ziehen im Oberschenkel gespürt.“

Mittag nicht spielberechtigt Neuverpflichtung Anja Mittag wird das Spiel nur von der Tribüne aus verfolgen können, da sie in der Champions League in dieser Saison wegen ihrer vorherigen Einsätze für den 1. FFC Turbine Potsdam nicht mehr spielberechtigt ist. Dennoch glaubt die 181-fache schwedische Nationalspielerin Therese Sjögran, dass ihr Team in der Lage sein wird, Frankfurt zu fordern: „Wir können gefährlich werden“, so Sjögran gegenüber Womensoccer .