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2012

Duisburg und Wolfsburg siegen weiter

In der Frauenfußball- Bundesliga haben der FCR 2001 Duisburg und der VfL Wolfsburg ihre Nachholspiele souverän gewonnen, die Duisburgerinnen schlossen durch den Sieg in Leipzig zu Spitzenreiter Potsdam auf. Doch auch Wolfsburg setzte seine Erfolgsserie fort.

Der FCR 2001 Duisburg kam in einem Nachholspiel des 12. Spieltags zu einem souveränen 6:1 (4:0)-Erfolg beim 1. FC Lokomotive Leipzig .

Duisburg in Torlaune Mandy Islacker brachte ihr Team Mitte der ersten Halbzeit in Führung (22.), Jennifer Oster (28.), Kozue Ando (31.) und erneut Islacker (41.) sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Leipzig gelang zwar kurz nach Wiederanpfiff der Ehrentreffer (50.), doch Oster (68.) und Ando (78.) mit ihren jeweils zweiten Treffern machten das halbe Dutzend voll. Somit haben die Duisburgerinnen nach Punkten zu Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam aufgeschlossen, liegen aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz 2.

Wolfsburg macht Druck auf die Spitze Ein Eigentor von Kathleen Radtke (2.) brachte die Gastgeberinnen beim 7:0 (3:0)-Sieg gegen den FF USV Jena früh auf die Erfolgsstraße, Conny Pohlers (32.) und Nadine Keßler (35.) erhöhten noch vor der Pause. Und die Wolfsburger Tormaschine lief auch nach der Pause rund, obwohl die Mannschaft nach den Platzverweis gegen Martina Müller wegen einer Tätlichkeit (44.) die zweite Halbzeit nur noch zu zehnt bestritt. Anna Blässe (47.), Lena Goeßling (49.), Zsanett Jakabfi (51.) und erneut Keßler (55.) schraubten das Ergebnis in die Höhe und sorgten dafür, dass die Niedersachsen mit ihrem achten Sieg in Folge auch beim Torverhältnis ordentlich Boden gut machten.

In Unterzahl effektiv Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte : „Wir waren auf einen tiefstehenden Gegner vorbereitet. Obwohl wir mit der frühen Führung eigentlich optimal gestartet sind, haben wir uns schwer getan. In Unterzahl hat uns Jena mehr Räume gelassen, die wir effektiv genutzt und schöne Tore geschossen haben. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.“

Remis in Hamburg Der Hamburger SV und der FC Bayern München trennten sich in einem Nachholspiel vom 11. Spieltag mit 1:1 (1:0). Nina Brüggemann erzielte per Kopf die Führung für die Hanseatinnen (15.), Katharina Baunach gelang nach einer Ecke der Ausgleich (70.). „Wenn man den kompletten Spielverlauf sieht, kann man mit diesem Unentschieden zufrieden sein”, so das Fazit von HSV-Trainer Achim Feifel. Beide Teams werden in dieser Saison noch zwei weitere Male aufeinandertreffen, zum Saisonfinale in der Bundesliga und am Ostermontag im Halbfinale des DFB-Pokals.