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2012

Wolfgang Niersbach ist neuer DFB-Präsident

Wolfgang Niersbach wurde auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt von den 257 Delegierten ohne Gegenstimme zum Nachfolger von Dr. Theo Zwanziger gekürt.

Niersbach, der zuvor das Amt des Generalsekretärs innehatte, bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Ich habe großen Respekt vor dem Amt, aber ich freue mich gleichzeitig auf diese tolle Aufgabe. Viele große Persönlichkeiten vor mir haben den DFB zu dem gemacht, was er heute ist. Das fortzuführen und für den Fußball etwas bewegen zu können, ist für mich ein großes Geschenk.”

Zukunftsprogramm Vor der Wahl hatte Niersbach den Delegierten sein Programm für die vor ihm liegende Amtszeit vorgestellt. Zentrale Punkte sind, die Einheit des Fußballs zu festigen, den Verband zukunftsorientiert aufzustellen und das Kerngeschäft zu stärken, um die gesellschaftliche Verantwortung auch weiterhin glaubwürdig und effektiv wahrnehmen zu können.

Elfter DFB-Präsident Für den elften DFB-Präsidenten ist dabei das Zusammenspiel zwischen dem professionalisierten Spitzenbereich und einer starken Basis mit ihrem hohen ehrenamtlichen Engagement die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung des Fußballs. Das klare Bekenntnis zu den Auswahlteams, der Ausbau der Talentförderung und eine serviceorientierte, innovative Verbandsarbeit gehören ebenso zu seinen Zielen wie ein konsequentes Vorgehen gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung, Korruption und Gewalt.

Seit 1988 beim DFB Niersbach kam 1988 zum DFB. Als Pressechef erlebte der ehemalige Sportjournalist an der Seite von Teamchef Franz Beckenbauer, wie die deutsche Nationalmannschaft 1990 in Rom Weltmeister wurde. Später gestaltete er als Vizepräsident des Organisationskomitees die Heim-Weltmeisterschaft 2006 an entscheidender Stelle mit. Im Oktober 2007 wurde Niersbach DFB-Generalsekretär und leitete seitdem die 220 Mitarbeiter in der Zentralverwaltung des DFB.