Bianca Schmidt wechselt zum 1. FFC Frankfurt

Von am 29. Februar 2012 – 10.24 Uhr 29 Kommentare

Nationalspielerin Bianca Schmidt verstärkt ab der kommenden Saison Frauenfußball Bundesligist 1. FFC Frankfurt. Die Spielerin kommt von Meister 1. FFC Turbine Potsdam und erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015.

Schmidt erklärt: „Die Entscheidung, ab Juli die Schuhe für den 1. FFC Frankfurt zu schnüren, war für mich sicher keine leichte. Aber ich glaube, dass mein Wechsel ein weiterer großer Schritt in meiner Karriere ist, auf den ich mich sehr freue. Frankfurt ist eine super Adresse. Das Konzept, der Verein und die Team-Planung haben mich überzeugt.“

Frauenfußball - Bianca Schmidt

Bianca Schmidt wechselt von Potsdam nach Frankfurt © Melanie Sobotta / girlsplay.de

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Dank für die Zeit in Potsdam
Und sie betont: „Nach vielen tollen Jahren in Potsdam, für die ich sehr dankbar bin, brauche ich für meine persönliche Weiterentwicklung neue Impulse. Aber noch bin ich mit vollem Herzen und größter Einsatzbereitschaft bei Turbine. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, mit meiner Mannschaft die Meisterschaft zu verteidigen und den Champions-League-Pokal zurückzuerobern. Das ist mir wichtig und entspricht meinem Charakter und ich glaube, auch aus dem Grund hat Frankfurt mich verpflichtet!“

Hervorragende Entwicklung
FFC-Manager Siegfried Dietrich freut sich: „Bianca Schmidt hat in den letzten Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen, die jedoch längst nicht abgeschlossen ist. Gemeinsam mit unseren vielen jungen Top-Spielerinnen wie Kim Kulig, Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth oder auch Desirée Schumann gehört sie zu der neuen Generation, die neben den erfahrenen Leistungsträgerinnen das Gesicht nicht nur des FFC, sondern auch der Nationalmannschaft in den nächsten Jahren prägen wird.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

29 Kommentare »

  • Rudi sagt:

    Babett Peter geht nach Wolfsburg, zu 100%

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  • JimPanse sagt:

    @ SF

    Den Aussagen, die du da zusammenfasst, von wegen: „Schröder war schon immer so, und wer schon 5 Jahre und länger das Hinzunhehmen in der Lage war (was ihm offensichtlich nicht passt [Mutmaßung von mir]), hat da kein Limit, was plötzlich überschritten wurde“, kann ich überhaupt nicht zustimmen und finde ich gelinde gesagt äußerst befremdlich.
    Da läuft doch in einem Verein etwas schief, wenn der Geschaftsführer und die Kapitänin sich hinstellen und den (Mit)spielerinnen erklären: Hey, wir wissen zwar, dass der Trainer euch nicht korrekt behandelt und euch das stört. Aber hey, ihr habt das die letzten fünf Jahre auch ertragen, also beschwert euch jetzt gefälligst nicht.

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  • Mika sagt:

    @preuße: Spricht mir aus dem Herzen.

    Nur irgendwie schade, dass Potsdam die Spielerinnen nicht halten kann, obwohl sie eindeutig in den letzten Jahren die erfolgreichere Mannschaft war. Ein erfolgreiches Konzept wird also vom großen Geld getrumpft. Und was das auf lange Zeit auf den FF für Auswirkungen haben wird, kann sich jeder selbst ausrechnen.

    Ja, ein großer Sponsor, wie die CB, kann schon einiges bewirken. (Und alle die glauben, dass es nicht vor allem am Geld liegt, müssen doch sehr naiv sein.) Man muss inzwischen sehr blind sein, das Muster nicht zu erkennen. Die einseitige Spielerwanderung von TP nach Frankfurt ist ja praktisch schon eine Institution.

    […]

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  • ballander sagt:

    deshalb mein vorschlag: turbine kauft alle aussortierten und vergraulten frankfurt-spielerinnen. dann ist schluss mit einbahnstrasse. und die mädels können sich am karli so richtig weiterentwickeln. und sie sind dann auch sicher vor sidis geldbeutel. ich denke zum beispiel an die beiden schwedinnen. sie könnten mit antonia doch eine schöne schwedische achse bei turbine bilden 🙂 und dass turbine dann keine deutschen nationalspielerinnen mehr hat, hat sogar einen vorteil. so ein vermasseltes champions-league-finale wie letztes jahr wegen natio-timing gibt es dann nicht mehr.

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  • Katerli sagt:

    volles Verständnis für die Wechsel der Spielerinnen, kein Verständnis für die Reaktionen des Trainers, wenig Verständnis für Wechsel nach Frankfurt!
    Aber für mich ganz entscheidend ist jetzt: die Spielerinnen haben gesagt, sie wollen für Turbine in der Restsaison alles geben und ich hoffe deshalb, die Fans von TP tun das im Spiel auch und unterstützen sie dabei, ohne Ihnen den Wechsel übelzunehmen.
    Ja, und ein würdevoller Abschied, wozu man vielleicht auch insbes. Anja nochmals einladen sollte – das wäre toll

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  • ballander sagt:

    @rudi: ich drücke die daumen. das wäre eine gute wahl. und nach den letzten meldungen scheint es ja auch auf ein kopf-an-kopf-rennen zwischen wolfsburg und frankfurt hinauszulaufen.

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  • Iche sagt:

    tja babs nun doch frankfurt 🙁

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  • horst sagt:

    das babs auch nach frankfurt geht war doch nach dem wechsel von schmiddi an den main ziemlich klar

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  • ballander sagt:

    stimmt, es haben eigentlich alle wieder vorher gewusst 😉

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