Nationalspielerinnen verlassen Potsdam

Von am 27. Februar 2012 – 10.32 Uhr 107 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam wird zum Saisonende gleich drei aktuelle Nationalspielerinnen verlieren. Viola Odebrecht, Babett Peter und Bianca Schmidt erklärten dem Verein, das vorgelegte Vertragsangebot nicht annehmen und den Deutschen Meister am Ende der Saison verlassen zu wollen.

Dies gab der Verein auf der gestrigen Pressekonferenz nach dem 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Bayer 04 Leverkusen bekannt. Ansonsten fiel das Statement der Potsdamer eher knapp aus.

Kein Herzblut
„Wenn Spielerinnen nicht mehr mit Herzblut beim Verein und bei den Fans sind, muss man sich trennen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder, der nach dem neuerlichen Unentschieden gegen einen Abstiegskandidaten sichtlich bedient war. „Wir haben uns heute alles kaputt gemacht, was wir das letzte halbe Jahr aufgebaut haben.“ Potsdams Vorsprung auf Verfolger FCR 2001 Duisburg beträgt nur noch drei Punkte; der FCR hat allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand.

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107 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    @Karli: Zu 1. denke ich auf der einen Seite wie Du. Auf der anderen Seite kommt eigentlich NUR eine interne Lösung in Frage, wenn man davon ausgeht, dass Schröder als Manager vielleicht noch weiter macht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass „Manager Schröder“ einen besseren Trainer findet, als den, den er seit vielen Jahren an seiner Seite züchtet (Dirk Heinrichs). Aber da bin ich echt gespannt.

    waiiy

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  • speedy75 sagt:

    So der Nebel bzw. die Gerüchteküche wer von den 3en wohin wechselt lichtet sich immer mehr, jetzt fehlt nur noch Babett Peter. Wobei ich mir bei ihr vorstellen könnte dass Sie den Sprung ins Ausland wagt.

    Bin sehr gespannt wie sich Turbine für die Zukunft aufstellen wird auch hier wird sich ja in nächster Zeit sicher einiges ergeben.

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  • Zonk sagt:

    Frankfurt oder Wolfsburg?!?!!

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  • Antje sagt:

    Bei allem Wohlwollen, aber ein Wechsel zu Frankfurt am Main ist maximal eine finanzielle Verbesserung, aber keine sportliche oder persönliche.

    Das haben doch viele Beispiele zuvor bewiesen.

    … oder liege ich da falsch?

    Kennt jemand von euch ein positives Beispiel? Ganz ehrlich. Würde mich echt mal interessieren. Auch über Turbine-Ex-Spielerinnen hinweg.

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „Auf der anderen Seite kommt eigentlich NUR eine interne Lösung in Frage, wenn man davon ausgeht, dass Schröder als Manager vielleicht noch weiter macht.“

    Kannste knicken. Schröder hat unlängst in einem Interview erklärt, dass er, wenn er irgendwann mal aufhört, eben nicht als Manager oder Präsident weitermacht, sondern sich komplett zurückzieht. Nicht mal als Zuschauer will er dann mehr im Karl-Liebknecht-Stadion auftauchen!

    Eine „interne Lösung“ ist eher unwahrscheinlich. Heinrichs wird es wohl nicht werden, ihm fehlt nicht zuletzt die erforderliche Lizenz.

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  • PeterPan sagt:

    @Karli zu 2. Dein Problem mit dem „proviziellem“ Hauptsponsor erledigt sich ja nach dem Ende dieser Saison, da der Sponsorenvertrag ausläuft. Eventuell braut sich da eine ganz andere Baustelle zusammen…aber das ist natürlich reine Spekulation. Da mit Sicherheit unendlich viele Megasponsoren an die Tür klopfen. Wenn der von Karli beschriebene Alleinvertretungsanspruch wegfällt.

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  • karl sagt:

    @Antje : Ob sich jemand irgendwo persoenlich verbessert hat kann wohl ein aussenstehender nicht beurteilen. Aber die einzige Ex Turbine Spielerin die durch den Wechsel von Potsdam nach Frankfurt sportlich eher noch besser geworden ist war Conny Pohlers. Allerdings hat ihr das in bezug auf die N11 auch wenig geholfen. Bei den Spielerinnen die von anderen Vereinen kamen hat sich Kerstin Garefrekes ganz sicher verbessert und ich denk auch Dzenifer Marozsan und sicher auch andere.

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