WPS bekommt Gnadenfrist

Von am 14. Dezember 2011 – 12.15 Uhr

Die US-Profiliga WPS wird im Jahr 2012 mit nur fünf Teams fortbestehen können. Der US-Verband erteilte unter gewissen Auflagen grünes Licht. Und das, obwohl die WPS die vom Verband gestellten Anforderungen an eine Profiliga seit mehr als drei Jahren nicht erfüllt.

„Nach gründlichen Gesprächen hat unser Vorstand bewilligt, der WPS unter gewissen Auflagen weiterhin den Division-One-Status einzuräumen“, erklärte US-Verbandspräsident Sunil Gulati.

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Fortbestand unter Auflagen
Obwohl die WPS derzeit nur aus fünf Teams besteht – Atlanta Beat, Boston Breakers, Philadelphia Independence, Sky Blue FC und Western New York Flash – , ist es der Liga gelungen, die Verantwortlichen im Verband davon zu überzeugen, dass die Liga langfristig nachhaltigen Erfolg haben kann. „Die WPS ist zuversichtlich, in den nächsten zwei Jahren wachsen zu können“, glaubt auch Gulati. „Unsere Bedingungen werden der Liga dabei helfen, diese Ziele zu erreichen.“ Die Eigentümer der derzeit fünf WPS-Franchises haben die Bedingungen des Verbands, unter anderem finanzielle Anforderungen, akzeptiert. Für die Saison 2013 wird die WPS dann aus minimal sechs Teams bestehen, ab 2014 wird die Liga dann zumindest acht Teams umfassen müssen.

Erneute Ausnahmegenehmigung
Normalerweise sehen es die Statuten des Verbands vor, dass eine Liga aus zumindest acht Teams bestehen muss, will sie den Status einer Profiliga genießen. Schon bisher konnte die WPS nur wegen einer auf drei Jahre angelegten Ausnahmegenehmigung des Verbands existieren, die nach der vergangenen Saison auslief. Bis zuletzt war fraglich, ob der US-Verband für die WPS eine neuerliche Ausnahme machen würde, nachdem die Liga kontinuierlich auf fünf Teams zusammengeschrumpft war. Am 20. November hatte der US-Soccer-Vorstand nicht sofort grünes Licht für den Fortbestand der Liga gegeben, sondern der WPS zunächst eine Frist von 15 Tagen gewährt, ein sechstes Team zu finden.

Offizielles Logo der US-Profiliga WPS © Women's Professional Soccer (WPS)

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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