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WomenSoccer

2011

Schaulaufen in Schottland

Nach dem 10:0-Sieg im Hinspiel kann es der 1. FFC Turbine Potsdam im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League bei Glasgow City LFC am Donnerstag (ab 19.05 Uhr live auf Eurosport) geruhsam angehen und einige Stammspielerinnen für den Bundesliga-Gipfel am Sonntag schonen.

„Das ist schon eine Pflichtübung“, räumt etwa Anja Mittag ein , die dennoch betont: „Wir haben Respekt vor dem Gegner.“ Denn der habe durchaus seine Stärken, wie etwa Ballsicherheit im Passspiel, auch wenn von diesen im Hinspiel im Karl-Liebknecht-Stadion nicht viel zu sehen war.

Keine B-Elf Turbine-Trainer Bernd Schröder kündigte bereits einige personelle Umstellungen an. So werden die gelbbelasteten Viola Odebrecht und Jennifer Cramer genauso eine Pause bekommen, wie möglicherweise auch Yuki Nagasato und Genoveva Anonma. “Wir werden trotzdem respektvoll auftreten und nicht mit einer B-Mannschaft spielen“, erklärt Schröder .

Einspielen für Frankfurt Mittag betont, dass es auch darum geht, sich für das Topspiel beim 1. FFC Frankfurt zu rüsten, das am kommenden Sonntag um 14 Uhr im Stadion am Brentanobad steigen wird. Und so wollen sich die Turbinen das nötige Selbstbewusstsein für das Duell mit den Frankfurterinnen holen.

Glasgow will die Fans versöhnen Die Gastgeberinnen wollen zeigen, dass sie nicht so schlecht sind, wie es die zweistellige Niederlage glauben zu machen scheint. „Wir haben alle das Gefühl, dass wir uns aus verschiedenen Gründen letzte Woche ein bisschen haben hängen lassen“, so Trainer Eddie Wolecki .

Doch er betont: „Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, was wir besser machen können und unseren Fans eine gute Leistung zeigen“, auch wenn er anerkennen muss, dass die Trauben am europäischen Frauenfußball-Himmel für sein Team noch zu hoch hängen.