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2011

Frankfurt trotz Niederlage im Viertelfinale

Der 1. FFC Frankfurt hat das Viertelfinale der Champions League erreicht. Nach dem deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Paris Saint-Germain vor Wochenfrist mussten die Hessinnen im Rückspiel allerdings eine Niederlage einstecken.

Mit 2:1 (1:1) gewann PSG auf eigenem Platz, dabei begann der FFC wie die Feuerwehr. Die Zuschauer hatten gerade ihre Plätze eingenommen, da führten die Frankfurterinnen auch schon.

Crnogorcevic trifft und muss vom Feld Nach Vorlage von Fatmire Bajramaj spielte sich Ana-Maria Crnogorcevic an der Strafraumgrenze frei und netzte mit einem platzierten Flachschuss zur Gäste-Führung ein. Beflügelt vom Treffer dominierte der FFC die Anfangsphase, doch mit Verlauf der Partie kamen die Französinnen immer besser ins Spiel. In der 21. Minute hatten sie durch Kenza Dali die Chance zum Ausgleich, aber Nadine Angerer im FFC-Tor hielt mit einer starken Parade den Kasten sauber.

Eine halbe Stunde nach ihrem Treffer musste Crnogorcevic ausgewechselt werden. Die Schweizerin verletzte sich nach einem Zweikampf mit Nonna Debonne. Für sie kam Jessica Landström in die Partie.

Doppeltorschützin Alexandra Long Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst hätte Kerstin Garefrekes die FFC-Führung ausbauen können, ihr Kopfball flog jedoch an die Latte. In der Nachspielzeit traf Alexandra Long zum Ausgleich. Die US-Amerikanerin zog nach Vorarbeit von Landsfrau Ella Masar aus gut elf Metern ab. Angerer hatte ihre Finger noch am Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel waren zwingende Aktionen auf dem Feld Mangelware. In der 74. Minute traf Long zum 2:1, was aber letztlich viel zu spät kam, um die Frankfurterinnen in der Schlussphase tatsächlich noch einmal unter Druck zu setzen. So steht der FFC im Viertelfinale, wird sich aber für das Bundesligaduell mit dem 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag deutlich steigern müssen.