Chronik 2007 — 2019 8451 Beiträge 513 Transfers145 Vereine 540 Profile
WomenSoccer

2011

Großes Polster für Lyon, Arsenal muss zittern

Acht Rückspielpartien im Achtelfinale der Champions League verteilen sich auf Mittwoch und Donnerstag. Während die Situation für die deutschen Vertreter aus Potsdam und Frankfurt optimal ist, müssen andere Teams noch einmal zittern.

Mit 1:1 trennten sich Rayo Vallecano de Madrid und Arsenal LFC vor Wochenfrist, das Rückspiel der beiden Kontrahenten, die bereits im vergangenen Jahr aufeinander getroffen sind, bildet morgen um 15 Uhr in Boreham Wood den Auftakt der acht Begegnungen.

Vorteil Arsenal Ein torloses Unentschieden würde den Engländerinnen aufgrund des Auswärtstors reichen, um das Viertelfinalticket zu lösen. Doch darauf kann sich der englische Serienmeister nicht ausruhen. Schon die beiden Partien im vergangenen Jahr waren (auf beiden Seiten) torreich, und die „Gunners“ hatten mit einem Treffer in der Nachspielzeit viel Glück, die nächste Runde zu erreichen. „Wir haben in der vergangenen Woche viel besser gespielt als noch vor einem Jahr, nur haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, so Arsenal-Trainerin Laura Harvey . „Aber es ist natürlich ein Plus, zu wissen, dass wir gegen Rayo Chancen erspielen können.“ Verzichten muss Harvey dabei auf die Verletzten Julie Fleeting und Faye White.

Enges Spiel in Italien Ebenso spannend dürfte die Begegnung zwischen Torres und Brøndby werden. Die Däninnen entschieden das Hinspiel mit 2:1 für sich, doch gerade der Auswärtstreffer von Sandy Iannella gibt den Italienerinnen noch einmal Auftrieb.

Rossiyanka und Lyon sicher im Viertelfinale Das Hinspiel im rein russischen Duell gegen Voronezh entschied Rossiyanka mit 4:0 für sich – und das auch noch auswärts. Der Viertelfinaleinzug für Rossiyanka ist nur noch Formsache, ebenso ergeht es Olympique Lyonnais . Der Titelverteidiger nimmt einen 6:0-Auswärtserfolg gegen Sparta Prag mit ins Rückspiel.

Frankfurt mit sehr guter Ausgangslage Den Abschluss am Mittwochabend bildet die Partie zwischen Paris Saint-Germain und dem 1. FFC Frankfurt . Die Hessinnen gewannen das Hinspiel mit 3:0. Auch sie sollten im zweiten Aufeinandertreffen nicht mehr in Gefahr geraten , vor allem weil der FFC den Gegner gut im Griff hatte. „In der Partie habe ich schon sehr vieles von dem gesehen, wie ich mir Fußball vorstelle. Wir haben konsequent in der Verteidigung agiert und dem Gegner keine Chancen ermöglicht“, so Cheftrainer Sven Kahlert. Doch gerade nach der überraschenden Niederlage gegen den Aufsteiger SC Freiburg sollten die Frankfurterinnen gewarnt sein, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Schaulaufen für Potsdam Am Donnerstag werden weitere drei Begegnungen ausgetragen, wobei am Viertelfinaleinzug des 1. FFC Turbine Potsdam nicht mehr zu rütteln ist. Im Hinspiel gewannen die Brandenburgerinnen mit 10:0 gegen Glasgow City. Die Schottinnen dürften darauf aus sein, vor eigenem Publikum keine ähnlich hohe Niederlage zu kassieren. Bei den „Torbienen“ bleibt abzuwarten, wie motiviert und konzentriert sie die Begegnung ob des Kantersiegs angehen.

Gute Chancen für die Schwedinnen Auch die schwedischen Vertreter LdB FC Malmö und Kopparbergs/Göteborg haben gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen. Während nach dem 3:1-Hinspielsieg Malmös gegen Neulengbach kaum Zweifel am Weiterkommen des schwedischen Meisters besteht, nimmt Göteborg nur einen knappen 1:0-Erfolg gegen Fortuna Hjørring mit ins Rückspiel.