Glasgow gerät in die Potsdamer Turbine

Von am 2. November 2011 – 19.51 Uhr 31 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat seinem Achtelfinalgegner im Hinspiel der Champions League nicht den Hauch einer Chance gelassen. Gegen Glasgow City siegten die Potsdamerinnen mit 10:0 – erfolgreichste Torschützin des Abends war Anja Mittag.

Insgesamt viermal schenkte die Nationalspielerinnen den Schottinnen ein, die bereits zur Halbzeit mit 0:3 zurücklagen.

Frühe Führung durch Anonma
Die Begegnung hatte kaum angefangen, da traf Neu-Potsdamerin Genoveva Anonma (2.) nach Vorarbeit von Bianca Schmidt zum 1:0. Keine Viertelstunde später war Schmidt selbst erfolgreich, als sie eine Flanke von Patrizia Hanebeck zum 2:0 verwandelte. Die Schottinnen verlegten sich keinesfalls auf die Defensive und hätten in der 17. Minute fast den Anschlusstreffer erzielt. Jane Ross setzte sich gegen Tabea Kemme und flankte auf Schwester Leanne – Jennifer Zietz konnte jedoch in letzter Minute zur Ecke klären. Vor der Pause gelang Mittag ihr erster von drei Treffern zum 3:0-Halbzeitstand.

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Potsdam schießt sich ein
Nach dem Seitenwechsel begann auf Postdamer Seite ein munteres Toreschießen. Ein schneller Treffer von Anonma (47.) sowie ein Doppelschlag von Yuki Nagasato (51./55.) ließ die Führung der Gastgeberinnen auf 6:0 wachsen. Mittag (72./75.) und die eingewechselte Chantal de Ridder (78.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe, ehe Amy Mcdonald mit einem Eigentor für den Endstand sorgte (81.).

Rückspiel am 10. November
Das Rückspiel in Glasgow ist für die Potsdamerinnen nur noch Formsache. Anstoß ist am Donnerstag, 10. November, um 19 Uhr. Eurosport wird auch diese Begegnung live übertragen.

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31 Kommentare »

  • Lusankya sagt:

    Weiß jemand, ob es irgendwo die Highlights des Spiels zu sehen gibt?

    Edit: hat sich erledigt.
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=RlNfLBNhOjQ

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  • Sheldon sagt:

    Man kann es glauben oder nicht, aber heute kam folgender Artikel raus:

    https://j.mp/ucJRb4

    Neid und Schröder haben sich endgültig ausgesprochen und Neid hat weitere Besuche in Potsdam angekündigt. Der neue „Friede von Potsdam“ wurde auch nach dem Spiel durch zahlreiche Umarmungen von Neid und Schröder bekräftigt!!!

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  • Mika sagt:

    Ha! Ich kann’s kaum glauben, aber es war schon irgendwie vorhersehbar…

    Gut, Neid hat ihre Fehler eingesehen und will es wieder gut machen. Es fällt mir schwer, aber wenn Schröder ihr verzeihen kann, dann kann ich es eventuell auch.

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  • pinkpanther sagt:

    Sollte Frau Neid sich doch noch als lernfähig erweisen … 😉
    Dem deutschen Fußball wärs zu wünschen!

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  • ballander sagt:

    interview mit frau neid über turbine, schröder und die natio:

    begeisterung sieht anders aus… das klingt alles so unendlich steif. ich wünsche mir mal jemanden mit herzblut, mit leidenschaft. wie kann man nach einem 10:0 kantersieg und einer wichtigen versöhnungsgeste so gestanzte, langweilige sätze von sich geben?!

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  • berggruen1 sagt:

    @ballander: Erst einmal Danke für den Link. Mir kam das Gespräch nicht so langweilig und gestelzt vor. Sie ist nicht über das Spiel als solches befragt worden, daher war es ihr auch nicht möglich, darüber in Jubelarien – die ihr wahrscheinlich sowieso Niemand abgenommen hätte – auszubrechen. Zudem mir Silvia Neid auch nicht gerade als eine Frau erscheint, die vor dem Mikro/im Interview vor (nach aussen gestelltem) Herzblut/Leidenschaft strotzt. Man muss auch berücksichtigen, was für Fragen ihr gestellt wurden. Wie hätte sie denn „leidenschaftlich“ reagieren sollen, als sie nach dem Kritiker Schröder in dieser Art gefragt wurde? Man sollte solche Interviews auch nicht überbewerten, zumal man nicht weiß, wie viel die Zeitung rausgestrichen/umgeschrieben hat (Emotionen kommen ja sowieso nicht in einem Zeitungsinterview rüber).

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  • Schnappa sagt:

    Zeig mir mal ein Interview mit Silvia Neid, wo sie nicht steif rüberkommt. Da kannst du womöglich lange suchen. Lockere Jovialität gegenüber der Medienlandschaft wär noch nie ihre größte Stärke, aber das muss ja auch nicht Jedermanns Sache sein.

    Hauptsache, der „Frieden von Potsdam“ ist echt und von Dauer!

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  • Therese sagt:

    Kommentar auf die Glasgow City FC Website

    link: https://j.mp/vKzS0z

    Kommentar auf die PSG Website

    link:

    Kommentar auf http://www.footofeminin.fr

    link: https://j.mp/uLD9Qs

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  • waiiy sagt:

    Mika schrieb: „Gut, Neid hat ihre Fehler eingesehen und will es wieder gut machen. Es fällt mir schwer, aber wenn Schröder ihr verzeihen kann, dann kann ich es eventuell auch.“

    @Mika: Ich habe gehört, Silvia Neid soll erleichtert sein, dass Du ihr evtl. auch verzeihen kannst… 😉

    waiiy

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  • Mika sagt:

    @waiiy: Haha. Ja, vielleicht sollte ich doch noch warten bis sie sich persönlich bei mir entschuldigt. Ist sicher nur ne Frage der Zeit.

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  • timmy sagt:

    Glasgow spricht (
    ) : Potsdam voller Vollprofis und mit 7000 Zuschauern bei ihren Spielen. 🙂
    Ich gönn ihnen ein paar Töörchen im Rückspiel.

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