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2011

Frankfurt mit einem Bein im Viertelfinale

Der 1. FFC Frankfurt hat sich mit einem klaren Sieg gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche verschafft.

Beim 3:0 (1:0)-Erfolg gegen die Französinnen brachte Fatmire Bajramaj die überlegenen Gastgeberinnen mit einem sehenswerten Treffer früh in Führung (9.). Kerstin Garefrekes (47.) und Melanie Behringer (55.) machten früh den Sieg perfekt.

Schweden-Duo nur auf der Bank Frankfurt nahm in der Anfangsformation gegenüber dem 4:1-Erfolg gegen Stabæk Fotball zwei Änderungen vor, Svenja Huth und Dzsenifer Maroszan spielten anstelle des schwedischen Duos Sar Thunebro und Jessica Landström von Beginn. Paris veränderte seine Formation gegenüber dem 3:0-Erfolg gegen Peamount United auf drei Positionen, Elise Bussaglia, Ella Masar und Laure Boulleau ersetzten Nora Coton Pelagie, Cindy Thomas und Kenza Dali.

Frühe Führung Die Frankfurterinnen drückten von Beginn an aufs Tempo, Melanie Behringer sorgte mit einem Lattenschuss aus 20 Metern früh für den ersten Aufreger, gerade einmal fünf Minuten waren gespielt. Nur kurz darauf hatte PSG Glück, als Verteidigerin Laure Boulleau einen Steilpass von Bajramaj unter Druck fast ins eigene Netz beförderte, nur der Pfosten verhinderte einen Rückstand (7.). Doch nur zwei Minuten später ging Frankfurt in Führung, als Bajramaj vom rechten Flügel abzog und der Ball seinen Weg in den Winkel fand (9.).

Frankfurt dominant, aber wenig Chancen Ella Masar gab mit einem Schuss aus 18 Metern ein erstes Lebenszeichen der Französinnen (16.), ein Freistoß von Elise Bussaglia fand im Strafraum fast Kapitänin Sabrina Delannoy, es war die beste Aktion der Gäste in der ersten Halbzeit (27.). Die Frankfurterinnen waren zwar weiterhin Spiel bestimmend, münzten ihre optische Überlegenheit aber nur in wenige Torchancen um. Bei einer von ihnen kam Behringer einem zweiten Treffer nahe, doch ihr 22-Meter-Schuss verfehlte knapp das Ziel 32.).

Garefrekes und Behringer sorgen für Entscheidung Frankfurt erwischte auch in der zweiten Halbzeit den besseren Start, als Kerstin Garefrekes zum 2:0 abstaubte (47.) – PSG-Keeperin Véronique Pons hatte einen Schuss von Svenja Huth nicht festhalten können. Und es kam noch besser für die Gastgeberinnen, als Behringer von der Strafraumgrenze abzog, von Jessica Houara prallte der Ball ins Netz (55.).

Crnogorcevic scheitert knapp Frankfurt hatte das Spiel in der Folge im Griffe, Highlights waren dünn gesät. Erst die eingewechselte Ana-Maria Crnogorcevic sorgte noch einmal für Gefahr vor dem PSG-Tor, als sie nach Freistoß Behringer einen Kopfball knapp neben den Pfosten setzte (79.). Es blieb beim 3:0, so dass Frankfurt mit einem beruhigenden Vorsprung ins Rückspiel in Paris in einer Woche geht.