DFB-Elf gegen Schweden ohne Peter

Von am 20. Oktober 2011 – 13.19 Uhr 22 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf muss im Testspiel am kommenden Mittwoch gegen Schweden (live ab 17.50 Uhr in der ARD) auf Abwehrspielerin Babett Peter verzichten.

Babett Peter

Babett Peter fehlt gegen Schweden © Zetbo / Framba.de

Peter wird stattdessen an einem Feldwebel-Anwärter-Lehrgang der Bundeswehr in Hannover teilnehmen. Die Teilnahme ist notwendig, um ihren seit vier Jahren bestehenden Dienst bei der Sportförderkompanie um ein weiteres Jahr zu verlängern.

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Bundestrainerin Silvia Neid erklärt: „Bei der Freistellung nehmen wir auch Rücksicht auf die Interessen des 1. FFC Turbine Potsdam, sonst hätte sie ihrem Klub bei Spielen der Champions League gefehlt.“

Beim EM-Qualifikationsspiel in Rumänien (Samstag, 22. Oktober, ab 15.50 Uhr live in der ARD) steht Peter ihrem Team aber zur Verfügung, erst am Montag wird sie das DFB-Quartier verlassen.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

22 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @Krissi,
    Sicher, ändern können wir es nicht mehr, aber es sollte doch ein mahnendes Erlebnis bleiben!!!

    Für eine umfangreiche, öffentliche Auswertung, war das Interesse der Medien leider viel zu schnell vorbei!!!

    Da diese katastrophale Pleite keine personellen Konsequenzen hatte (oder wurde irgend ein Mitglied des Neidschen Trainerstabes ausgetauscht???), sollte man sich immer mal wieder erinnern und vergleichen!!!
    Denn es wäre doch nichts schlimmer, als wenn man die alten Fehler von 2011, 2013 oder 2015 wiederholen würde!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Klar sollten wir alle ein bisschen Olaf Schubert bleiben 😉

    Doch sollten wir uns auch klar machen, dass innerhalb der letzten 3 Monate mehr passiert ist innerhalb der N11 als in den letzten 4 Jahren.
    Neid hat 2006 eine perfekte, eine vollendete Mannschaft von Tine Theune übernommen, die sie zunächst nur verwalten musste, um Erfolg zu haben.
    Sie brauchte die Mannschaft nicht neu einzustellen, sie spielten einfach weiter, als ob nix gewesen wäre.

    Jetzt hat SN zum ersten Mal die Situation, dass es wirklich auf sie ankommt, dass sie ein neues Konzept erarbeitet, dass sie einen Umbruch vollzieht.
    Und das macht sie bis jetzt sehr gut! Es kamen schon viele neue, erfrischende und sinnvolle Aktionen von ihr, die von der Mehrheit der Fans auch sehr positiv aufgenommen wurden.
    Darunter fallen zum Beispiel personelle Umstellungen wie Bajramaj als Spielgestalterin auf der „10“, aber insbesondere die Vielzahl überraschender, aber längst geforderter Nominierungen (Odebrecht, Kemme, Längert, Wensing, Simic u.a.)!
    Auch die Schlichtungsbemühungen in Richtung Potsdam lassen darauf hindeuten, dass sie auf eine sachliche und respektvolle Zusammenarbeit mit den Bundesligaclubs hinarbeitet und ihre Arbeit stark professionalisiert.

    Ich finde, SN macht ihre Arbeit vor dem Hintergrund alles bisherigen Schaffens mittlerweile sehr gut und man sollte ihr für die nächste Zeit, sagen wir, für die nächste Saison noch einmal einen Vertrauenszuschuss gewähren, eine neue Chance zu geben, sich zu beweisen!
    Möglichkeiten dazu hat sie bei den ganzen Verletzungen momentan genug (Kulig, Bartusiak, Celia; Peter ist freigestellt). Sie muss nun nur den Mut besitzen, in das System neuen Wind zu bringen und es aufzubrechen.
    Sie muss jetzt selbstbewusst und kompetent auftreten, um wieder neuen Rückhalt zu bekommen und das Team zu formen!

    Ich traue ihr das zu!

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