Potsdam feiert mühelosen Sieg

13

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat im Sechzehntelfinale der Champions League nichts anbrennen lassen. Nach dem 6:0-Erfolg im Hinspiel gegen Thór legte der Deutsche Meister im zweiten Aufeinandertreffen sogar noch nach. Schon nach zwanzig Minuten stand es 4:0, und damit war das muntere Tore schießen noch nicht vorbei.

Mit 8:2 (4:1) schickten die Potsdamerinnen Thór zurück nach Island, Isabel Kerschowski und Anja Mittag waren mit je zwei Treffern die erfolgreichsten Torschützinnen.

Schnelle Tore
Keine zwei Minuten waren gespielt, da gingen die „Torbienen“ durch genau dieses Duo bereits mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Mittag vollendete Kerschowski zum ersten Treffer, dem bis zur 20. Minute noch drei weitere folgen sollten. Mit einem Volleyschuss erhöhte Mittag (8.) auf 2:0, Hanebeck (18.) und erneut Mittag (20.) legten nach. Die überforderten Isländerinnen kamen in der 34. Minute durch Arna Ásgrímsdóttir zum Anschlusstreffer.

Potsdam legt nach
Nach dem Seitenwechsel traf Turbine weitere vier Mal ins Schwarze. Nach einem Foulspiel an Mittag verwandelte Jennifer Zietz (55.) den fälligen Foulelfmeter zum 5:1, Antonia Göransson (56.), Gígja Hardardóttir per Eigentor (78.) sowie erneut Isabel Kerschowski (90+1) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Thór kam in der 75. Minute durch Diane Caldwell lediglich noch zum zweiten Treffer.

Gegner wird Donnerstag ermittelt
Möglicherweise muss Potsdam im Achtelfinale erneut nach Island reisen. Der Gegner wird morgen in der Partie zwischen Valúr Reykjavík und Glasgow City ermittelt. Das Hinspiel endete vor Wochenfrist in Glasgow mit 1:1.

Auch der zweite deutsche Vertreter steht im Achtelfinale. Der 1. FFC Frankfurt kam nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Stabæk am Nachmittag zu einem 4:1-Sieg. In der nächsten Runde treffen die Frankfurterinnen auf Paris Saint-Germain.

FRAUENFUSSBALL - Weltmeisterschaften 1991 bis 2019: Enzyklopädie des Sports
1 Bewertungen
FRAUENFUSSBALL - Weltmeisterschaften 1991 bis 2019: Enzyklopädie des Sports
  • Roland M. Weissbarth
  • Herausgeber: Independently published
  • Taschenbuch: 272 Seiten

Letzte Aktualisierung am 9.10.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

13
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
13 Kommentar-Themen
0 Themen-Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf den am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar-Thema
9 Kommentatoren
waiiyFrank W.jochen-orSheldonSchenschtschina Futbolista Neueste Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Sheldon
Sheldon

Die bisherigen Ergebnisse:

Torres-Tel Aviv 3:2 (insgesamt 5:2)
Neulengbach-CSHVSM 5:0 (6:2)
Praha-Limassol 2:1 (4:3)
OL-Cluj 3:0 (12:0)
Potsdam-Thor 8:2 (14:2)
Frankfurt-Stabeak 4:1 (4:2)
Hjörring-YB Bern 2:1 (5:1)
PSG-Peamount 3:0 (5:0)
Arsenal-Bobruichanka 6:0 (10:0)
Energiya Voronezh-Bristol 4:2 (5:3)

Damit stehen folgende Paarungen bereits fest:

Frankfurt-PSG
Lyon-Praha

Aller Voraussicht nach werden morgen noch Rossiyanka, Vallecano, Göteborg, Bröndby nachziehen, spannend wird es bei Malmö-Tavagnacco (1:2) und Valur-Glasgow (1:1).

Dann nochmal Daumen drücken für meine italienischen Mädels!

Topfavoriten mittlerweile mit Lyon, Potsdam und Arsenal klar.

Mika
Mika

Berger sah da nicht gut aus. Aber das lag bestimmt nur an der Verletzung… Sie hat noch eine glänzende Zukunft!

(Ein Fan ist geboren.)

FFFan
FFFan

@ Sheldon: „Dann nochmal Daumen drücken für meine italienischen Mädels!“ Warum dürfen wir nicht Malmö die Daumen drücken? 😉 „Topfavoriten mittlerweile mit Lyon, Potsdam und Arsenal klar.“ Das sehe ich genauso. Turbine Potsdam konnte gestern ein weiteres Schützenfest feiern, obwohl Schröder mit Anonma, Nagasato und Peter einige Hochkaräter draußen ließ. Besonders positiv: Anja Mittag hat ihre ‚Ladehemmung‘ überwunden und kräftig Selbstvertrauen getankt. Berger und Kemme sind wieder fit, besser kann es gar nicht laufen. Das „Ost-Derby“ kann kommen! Erfreulich ist auch, dass Neulengbach nach dem Patzer im Hinspiel nun im Rückspiel alle Zweifel beseitigt hat und zum dritten Mal in… Weiterlesen »

Lucy
Lucy

Wieso waren denn im Karli so wenig Zuschauer, war doch eine gute Anstosszeit, so nach der Arbeit ? TP hat echt Glück, dass sie Flutlicht haben und abends fanfreundlicher als in FFM spielen können.

waiiy
waiiy

Schön, dass das Zusammenspiel auch mit 3 bzw. nach der Halbzeit 5 Kräften, die sonst nicht in der Startformation stehen, passt. Hinten hat bei Standards ein wenig die Ordnung gefehlt, aber das konnte man erwarten, wenn die Abwehrchefin auf der Bank sitzt. Schön, das Tabea Kemme wieder dabei war. Aber sie wirkte mir noch nicht spritzig genug. Ihre Gegenspielerin lief ihr doch ein paar Mal weg, was für sie ungewöhnlich ist. Auch bei Ann-Kathrin Berger hatte ich das Gefühl, dass sie zu früh wieder dabei war. Sie hatte bei hohen Bällen doch ein wenig Unsicherheit. Aber da spielt vielleicht die… Weiterlesen »

Frieda
Frieda

Nach einem Spieltag von Favoriten zu reden ist meines Erachtens nach zu früh. Die Gegner waren einfach zu unterschiedlich. Thor/KA würde ich im deutschen Vergleich vielleicht in die 2. BuLi Nord einordnen, wenn überhaupt… Stabaek hingegen Schätze ich qualitativ als 1. Bundesligateam ein. Ich denke, es heißt abwarten, wie es nach dem Achtelfinale aussieht, ich denke aber, dass Frankfurt eher die Favoritenrolle verdient als Arsenal. Das sage ich auch unter der Prämisse, dass ich einige Liga Spiele von Arsenal gesehen habe. Berger war gestern keine Stärkung. Was nicht auf die Verletzung zu schieben ist, denn wenn sie da noch Probleme… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

@Lucy: Fand ich auch schade, dass es so wenig waren. Aber das lag wohl auch am 0:6 im Hinspiel. Aber auf der anderen Seite wollen wir es auch nicht so spannend wie in Frankfurt.

waiiy

Schenschtschina Futbolista
Schenschtschina Futbolista

@waiiy > Schön, das Tabea Kemme wieder dabei war. Aber sie wirkte mir noch nicht spritzig genug. > Ihre Gegenspielerin lief ihr doch ein paar Mal weg, was für sie ungewöhnlich ist. Finde ich nicht, dass das für sie ungewöhnlich ist, da ich/man schon mehrfach Geschwindigkeitsdefizite bei Tabbi feststellen musste und hier auch bereits davon schrieb! Es ist auch keine Nachwirkung ihrer Verletzung, sondern leider eine Unzulänglichkeit, die schon öfter für brenzlige Situationen gesorgt hatte. Und wenn mich nicht alles täuscht, werden wir diese auch weiterhin zu sehen bekommen… Zu de Ridder habe ich gleichfalls eine konträre Auffassung, da man… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@FFFan: Klar könnt ihr Malmö die Daumen drücken, bei mir hat das ein paar andere Gründe, weswegen ich Tavagnacco bevorzuge! Bei den Zuschauern denke ich ähnlich wie waiiy, da war einfach keine Spannung mehr drin und sie werden sich gesagt haben, sie gehen lieber zum Viertelfinale oder Halbfinale… Zu Berger: Klar war sie verletzungsbedingt noch etwas gehandicapt, doch ich glaube, sie sucht einfach die Spielpraxis um jeden Preis und gerade bei einem solchen Spiel kann man sich auch mal den ein oder anderen Patzer erlauben. Deswegen war es genau das richtige Spiel zum Einstieg für sie. Ich würde Arsenal schon… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

@SF: Wenn Tabea wirklich so langsam ist, hatte sie sonst vielleicht ein besseres Stellungsspiel. Immerhin wird sie ja von mehreren kompetenten Menschen als recht gute Fußballerin auf ihrer Position gesehen. Dass Chantal de Ridder gestern im Abschluss nicht optimal war, habe ich erwähnt. Aber das billige ich ihr zu, wenn sie das erste Mal diese Bühne so nutzen darf. Ich hatte ihre Qualitäten nicht nur darauf bezogen, sondern auch das restliche Spiel mit einfließen lassen. Sie hat in den letzten Jahren viele Tore geschossen, das wird sie auch wieder tun, wenn sie weiß, wie sie angespielt wird und die Sicherheit… Weiterlesen »

jochen-or
jochen-or

Potsdam gegen Glasgow – den Wunschgegner!

Frank W.
Frank W.

Da war sie mal wieder die Vorliebe der Isländerinnen für Eigentore. 😉
Und zw. Bröndby und Standard wird es noch mal spannend, nachdem Bröndby mit dem 3:1 zur Halbzeit mit einem Bein im Achtelfinale waren.

waiiy
waiiy

@Frank W.:

Gegen Glasgow war es aber extrem, da es das 0:1 war, wo doch Reykjavik einfach nur hätte 0:0 spielen müssen…

waiiy