Potsdam hat keine Mühe
Der 1. FFC Turbine Potsdam hat im Sechzehntelfinale der Champions League nichts anbrennen lassen. Nach dem 6:0-Erfolg im Hinspiel gegen Thór legte der Deutsche Meister im zweiten Aufeinandertreffen sogar noch nach. Schon nach zwanzig Minuten stand es 4:0, und damit war das muntere Tore schießen noch nicht vorbei.
Mit 8:2 (4:1) schickten die Potsdamerinnen Thór zurück nach Island, Isabel Kerschowski und Anja Mittag waren mit je zwei Treffern die erfolgreichsten Torschützinnen.
Schnelle Tore Keine zwei Minuten waren gespielt, da gingen die “Torbienen” durch genau dieses Duo bereits mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Mittag vollendete Kerschowski zum ersten Treffer, dem bis zur 20. Minute noch drei weitere folgen sollten. Mit einem Volleyschuss erhöhte Mittag (8.) auf 2:0, Hanebeck (18.) und erneut Mittag (20.) legten nach. Die überforderten Isländerinnen kamen in der 34. Minute durch Arna Ásgrímsdóttir zum Anschlusstreffer.
Potsdam legt nach Nach dem Seitenwechsel traf Turbine weitere vier Mal ins Schwarze. Nach einem Foulspiel an Mittag verwandelte Jennifer Zietz (55.) den fälligen Foulelfmeter zum 5:1, Antonia Göransson (56.), Gígja Hardardóttir per Eigentor (78.) sowie erneut Isabel Kerschowski (90+1) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Thór kam in der 75. Minute durch Diane Caldwell lediglich noch zum zweiten Treffer.
Gegner wird Donnerstag ermittelt Möglicherweise muss Potsdam im Achtelfinale erneut nach Island reisen. Der Gegner wird morgen in der Partie zwischen Valúr Reykjavík und Glasgow City ermittelt. Das Hinspiel endete vor Wochenfrist in Glasgow mit 1:1.
Auch der zweite deutsche Vertreter steht im Achtelfinale. Der 1. FFC Frankfurt kam nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Stabæk am Nachmittag zu einem 4:1-Sieg . In der nächsten Runde treffen die Frankfurterinnen auf Paris Saint-Germain.