Frankfurt muss zittern, Lyon lässt es krachen

Von am 29. September 2011 – 0.31 Uhr 31 Kommentare

Die Hinspiele im Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League standen ganz im Zeichen der überraschenden Niederlage des 1. FFC Frankfurt, während Titelverteidiger Olympique Lyonnais eine Demonstration der Stärke zeigte.

Für die deutschen Teams gab es am Mittwoch Licht und Schatten. Der 1. FFC Frankfurt musste sich bei Stabæk Football trotz Überlegenheit und einer Vielzahl von Torchancen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben, Cathrine Dekkerhus erzielte mit einem abgefälschten Schuss in der 54. Minute den Treffer des Tages, der die Frankfurterinnen für das Rückspiel in einer Woche mächtig unter Druck setzt.

Potsdam ohne Mühe
Unterdessen entledigte sich Meister 1. FFC Turbine Potsdam seiner Aufgabe beim isländischen Vizemeister Thór/KA ohne Mühe. Am Ende stand ein klarer 6:0 (2:0)-Erfolg durch Treffer von Arna Ásgrímsdóttir (11. Eigentor), Yuki Nagasato (13., 50., 57.), Babett Peter (74.) und Genoveva Anonma (76.).

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Neulengbach und Young Boys verlieren
Österreichs Meister SV Neulengbach musste in Almaty eine unerwartete 1:2 (1:1)-Niederlage einstecken. Olga Aniskovtseva brachte die Gastgeberinnen mit einem passgenauen 16-Meter-Schuss in den Winkel in Führung (41.), Nina Burger gelang noch vor der Pause per Abstauber nach einem Freistoß von Monika Hickmann Alves der Ausgleich (45.+1). Als alles bereits auf ein Remis hindeutete, war Aniskovtseva noch einmal zur Stelle. In der zweiten Minute der Nachspielzeit erzielte sie per Kopf den Siegtreffer für den kasachischen Meister (90.+2). Am Abend mussten sich die Young Boys aus Bern mit 0:3 (0:1) gegen Fortuna Hjørring geschlagen geben. Leena Khamis (11.), Kristine Pedersen per Elfmeter (58.) und Janni Jensen (90.+2) sorgten für einen ungefährdeten Sieg der Gäste.

Lyon im Torrausch
Titelverteidiger Olympique Lyonnais ließ es bei CFF Olimpia Cluj mächtig krachen, am Ende stand dank einer überragenden ersten Halbzeit ein 9:0 (8:0)-Sieg. Lotta Schelin eröffnete den Torreigen (12.), es folgte binnen sieben Minuten ein lupenreiner Hattrick von Eugenie Le Sommer (17. Elfmeter, 22., 24.). Und damit noch nicht genug, Sonia Bompastor (32.), Wendie Renard (38.), Elodie Thomis (39.) und Shirley Cruz Traña (44.) sorgten für eine 8:0-Halbzeitführung gegen die Gastgeberinnen, die bereits ab der 16. Minute nach der Roten Karte gegen Adina Giurgiu wegen Handspiels mit einer Spielerin weniger auskommen mussten. In der zweiten Halbzeit ließen es die Französinnen dann ruhiger angehen, die eingewechselte Amel Majri stellte den Endstand her (85.).

Neuzugänge treffen für Rossiyanka, Favoriten siegen
Der russische Meister WFC Rossiyanka kam durch zwei späte Tore zu einem 2:0 (0:0)-Sieg beim FC Twente. Cristiane, neben Aline und Fabiana eine von drei neu verpflichteten Brasilianerinnen, brachte die Gäste in Führung (85.), der schwedische Neuzugang Sofia Jakobsson sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung (90.+5). In weiteren Spielen setzten sich ebenfalls die Favoriten durch: Rayo Vallecano de Madrid gewann mit 4:1 (2:0) bei PK-35 Vantaa, Keka (25.), Hermoso (42.), Natalia (67.) und Saray García (85.) trafen für die Spanierinnen, den Ehrentreffer der Gastgeberinnen erzielte Kapitänin Jenae Seppälä (80.). Göteborg FC hatte ebenfalls wenig Mühe, 4:0 (2:0) beim WFC Osijek zu gewinnen. Linda Sembrant (13., 71.), Linnea Liljegärd (20.) und Kapitänin Lisa Ek (62.) erzielten die Treffer.

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PSG gewinnt dank Einwechselspielerinnen
Paris Saint-Germain benötigte zwei späte Tore durch Einwechselspielerinnen, um sich mit 2:0 (0:0) bei Peamount United durchzusetzen. Nora Coton Pelagie (73.) und Cindy Thomas (90.+3) erzielten die Treffer. Apollon Limassol verspielte gegen den AC Sparta Praha beim 2:2 (1:1) in buchstäblich letzter Sekunde den Sieg, den Tschechinnen gelang erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Jana Sedlácková der Ausgleich. Nach der Führung von Irena Martínková (10.) schien der zyprische Meister die Partie durch Treffer von Liliana Kostova (16.) und Laura Rus (64.) in einen Sieg ummünzen zu können, ehe die Gäste noch einmal zurückkamen.

Fatmire Bajramaj

Fatmire Bajramaj und ihre Teamkolleginnen vergaben beste Torchancen © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Champions League, Sechzehntelfinale, Hinspiele

Dienstag, 27. September

Standard Fémina de Liège – Brøndby 0:2 (0:2)
University Sport Club Tel Aviv  – ASD Torres Calcio 0:2 (0:0)

Mittwoch, 28. September

CSHVSM – SV Neulengbach 2:1 (1:1)
CFF Olimpia Cluj Olympique Lyonnais 0:9 (0:8)
Apollon Limassol LFC  – AC Sparta Praha 2:2 (1:1)
PK-35 Vantaa – Rayo Vallecano de Madrid 1:4 (0:2)
WFC Osijek – Göteborg FC 0:4 (0:2)
Thór/KA – 1. FFC Turbine Potsdam 0:6 (0:2)
Stabæk Football (NOR) – 1. FFC Frankfurt 1:0 (0:0)
FC Twente – WFC Rossiyanka 0:2 (0:0)
BSC Young Boys – Fortuna Hjørring 0:3 (0:1)
Peamount United – Paris Saint-Germain FC 0:2 (0:0)

Donnerstag, 29. September

14.00 Uhr, FC Bobruichanka (BLR) – Arsenal LFC (ENG)
20.30 Uhr, Bristol Academy WFC (ENG) – FC Energiya Voronezh (RUS)
20.45 Uhr, Glasgow City FC (SCO) – Valur Reykjavík (ISL)
21.00 Uhr, UPC Tavagnacco (ITA) – LdB Malmö (SWE)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • timmy sagt:

    Die oben genannten Defizite sind nach Abzug der Aufwandsentschädigung? Laut Regularien bekommt eine Mannschaft für jedes Heimspiel 20.000€.

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  • laasee sagt:

    @timmy

    Die Bristol und Glasgow finanzielle Defizite basieren auf, Gesamteinkommens – Gesamtausgaben.

    Es ist nicht gut.

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  • Sheldon sagt:

    Dennoch kannst du nicht die gesamte Entwicklung so einseitig darstellen, laasee.

    DIFFERENZIEREN, bitteschön!

    Frankfurt, HSV und Bayern stehen Potsdam, Duisburg und Freiburg gegenüber, die alle positive Effekte mitgenommen haben, auch durch das Schwächeln der Konkurrenz.

    Was in anderen Ländern passiert, interessiert mich herzlich wenig, deswegen lass FCZ daraus. Die werden noch nicht einmal dann in der CL unter die Top 8 kommen, wenn ich in Rente gehe. Und glaub mir, dass ist noch über 40 Jahre hin!

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  • Mika sagt:

    Warum gehen alle auf laasee los? Ich bin ganz bestimmt nicht immer ihrer Meinung, aber ich respektiere sie. Ich würde sogar sagen, dass es solche Charaktere wie laasee sind, die einem Forum den schönen eigensinnigen Charakter verleihen, der sonst so oft in der Einstimmigkeit verloren geht. Wenn ihr es wirklich nicht ausstehen könnt, was sie schreibt, dann ignoriert es. Aber dann werdet ihr auch einige sehr interessante Kommentare verpassen.

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  • laasee sagt:

    @Mika

    Ich begrüße Sie für Ihre Kommentare.
    Nicht für mein eigenes ego. Aber für die Bedeutung der die Integrität der Debatte und den freien Austausch von Meinungen auf diesem Forum.

    Jene Leute, die mit dem Konzept der offenen Debatte unbequem sind, sollten sehr sorgfältig vorgehen.
    Freiheit ist nicht etwas, das in einem Supermarkt gekauft werden können.
    Freiheit ist ein Wert und eine Tugend. Es ist ein Wohn- und laufenden Prozess.
    FF hat keine Freiheit und Kraft zu bestimmen und eine eigene Identität zu gestalten.
    Dieses Ziel erfordert Debatte und den freien und offenen Austausch von Ideen. Das ist der Anfang des Prozesses.
    Der Status Quo Blind zu akzeptieren. Den Begriff der „business as usual“ Blind zu akzeptieren. Das ist nicht gut für FF.
    Fortschritt und Wandel wird nie erreicht, durch jene Leute, die nur auf ihren Händen zu sitzen. Geschichte ist klar auf, dass.

    ps – Wenn ich die Herstellung von ‚Team Chico‘ T-shirts beginnen, erhalten Sie eine kostenlos. Nicht wegen der, ob Sie ein Fan sind. Sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass Sie nie Angst, um was zu schreiben, die Sie glauben. Neben Fußball ist das Wesen des „Team Chico“ auch über die Bereitschaft, selbständig zu denken und, offen zu sprechen.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Sie sind eine intelligente Person. Verwenden Sie diese Intelligenz um zu prüfen, was geschieht.
    FCZ V HSV ist ein sehr wichtiger Vergleich. Solltest du mehr Achtung vor dem, was die Schweizer zu erreichen versuchen.

    Jedoch, wenn es hilft, dann schauen Sie sich diese Beispiele dafür, was in Deutschland passiert.

    HSV löste das second Team (Buli 2 Meister) – keine Debatte und keine Sanktionen.
    Leverkusen haben Sponsoren nur für die MF Teams (FF ist ausgeschlossen) – keine Debatte und keine Sanktionen.
    Neid darf weiterhin als N11 Trainer nach dem peinliche Debakel bei Wolfsburg – keine Debatte und keine Sanktionen.

    Warum gibt es nie jede sinnvolle Debatte im Deutsche fussball für schlechte Entscheidungen und schlechte Fehler?

    Nachdem Sie dies erwogen haben, dann denken Sie wieder über den FCZ V HSV Vergleich.

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  • Sheldon sagt:

    Du kannst Deutschland nicht mit der Schweiz vergleichen. Dort hat Fußball generell fast gar keinen Stellenwert, deswegen ist es dem FF leicht, dort schnell zum MF aufzuholen.

    Zu deinen Ausführungen: Es gab hier zu jeder Zeit Diskussionen um Frau Neid, nicht erst NACH dem Aus bei der WM.
    Die halten bis heute an, obwohl sich die Situation deutlich verbessert hat und Frau Neid sich sehr lernfähig zeigt.
    Zu allem anderen gibt es sicherlich auch Diskussionen, doch du musst auch sehen, dass Deutschland ein sehr amerikanisiertes Land ist und 80 Millionen Einwohner hat. Da gibt es keine großen öffentlichen Diskussionen über eine Randsportart.

    Das Thema Sponsoring und Vereine mit MF- und FF-Sparten in der BL hatten wir im übrigen gerade im Beitrag „Spitzentrio hält sich schadlos“.
    Du siehst, es gibt in der Fanszene sehr große Diskussionen darüber.

    […]

    P.S.: Der Vergleich zu einem der 10 Spitzenclubs Europas hinsichtlich Entwicklungspotential fehlt leider immer noch, ich kann also davon ausgehen, dass FCZ in den nächsten 10 Jahren nicht einmal das Viertelfinale der CL erreicht, sollte nicht ein Wunder passieren.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • laasee sagt:

    Ich entwickle das Argument ein wenig weiter.
    Ich haben bereits einige Beispiele für die Probleme im deutschen Fußball gezeigt.
    Diese Probleme schaffen ein Klima, das auf die einzelnen Vereine auswirkt.
    Die Niederlage der 1.FFC in Norwegen ist klar, die negative verbunden, die im deutschen Fußball aufgetreten sind.
    Ohne Birgit 1.FFC sind weit schwächer. Birgit Klubfußball dieser Saison spielen sollen. Aber nach dem Debakel Wolfsburg entschieden sie, alle Fußball zu stoppen.

    Der Titel dieses Threads ist über CL dieser Saison und die Frankfurt-Niederlage. Allerdings ist es wichtig, ein umfassendes Verständnis der möglichen Gründe für die Niederlage in Norwegen zu erhalten.
    Das erfordert eine umfassendere Analyse als das Spiel selbst.

    Ich verstehe, dass einige, desinteressiert und apathisch über die Erforschung der Themen langweilen kann. Aber ich glaube, dass es sehr wichtig ist. Nicht nur für den deutschen Fußball sondern auch für Fußball an anderer Stelle.
    Akzeptieren das Konzept der „Business as usual“ ist kein intelligenter Ansatz.

    Eine Analyse der FCZ v HSV ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis der größeren Probleme.

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  • timmy sagt:

    Der Grund für die Niederlage waren die ausgelassenen Chnacen. Das passiert jedem Club mal. Wäre das Ding 1:3 ausgegangen würde jetzt keiner ne Krise herbeireden.

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  • laasee sagt:

    Ohne Birgit, Conny und Ariane ist es schon ein Problem.
    Die größte Schwierigkeit ist, dass Conny verlassen, weil Birgit dieser Saison spielen soll durfte. Dann changed-Ereignisse an WM Fragen. Das Fehlen von Birgit ist ein massiver Verlust für 1.FFC.
    Keine großen Spieler ist nicht leicht zu kompensieren. Es braucht Zeit, und für einige Clubs dauert sehr lange.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du kannst genauso gut Skovbakken mit HSV vergleichen oder Tavagnacco (im Zusammenhang der CL noch interessanter, weil Tavagnacco Malmö geschlagen hat). Hier gibt es ähnliche Vergleiche, die zu nix führen.

    Fakt ist, dass in vielen Ländern Europas gerade der Aufbau des professionellen Frauenfußballs beginnt. Natürlich geht das überall sehr viel schneller als in Deutschland, weil der FF in Deutschland schon sehr weit ist. Das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse von Potsdam.

    Fakt ist auch, dass Norwegen schon immer eine recht gute Liga hatte. Sie gehörten die letzten Jahre immer zu den größsten und besten Ligen in Europa und durften fast immer zwei Vereine stellen.

    Fakt ist auch, dass viele Vereine in Deutschland lange Zeit am Tropf einzelner Spielerinnen hingen.
    Beispiele dafür waren Duisburg (Grings), Frankfurt (Prinz, Pohlers), Jena (Anonma), HSV (Kulig), Bad Neuenahr (Celia) usw. usw.

    Einige Vereine wie Jena haben nicht nachgerüstet und stecken jetzt verständlicherweise in der Krise wie der HSV und Jena.
    Einige Vereine haben nachgerüstet, aber falsch wie Frankfurt (Bajramaj, Kulig, Kumagai für Prinz, Pohlers, Hingst). Diese Vereine stecken ebenfalls in der Krise.
    Und einige Vereine haben durch kluge Investitionen (Duisburg) genau richtig aufgerüstet und damit den Übergang zum modernen Team-Fußball hinbekommen.
    Dagegen hängen Vereine wie Bad Neuenahr oder jetzt wieder Frankfurt immer noch oder wieder am Tropf einer Spielerin und kriegen Probleme.

    Ich will mich mit der 3. Kategorie, den Vereinen, die den Übergang wider Erwarten geschafft haben, befassen, die modernen Team-Fußball spielen.
    Hier haben wir in Deutschland zwei führende Vereine mit Duisburg und Potsdam und daher sehe ich der Entwicklung des deutschen FFs positiv entgegen.
    Eine Niederlage von Frankfurt schmeißt ganz bestimmt nicht das ganze deutsche System um, im Gegenteil, es befindet sich im Umgestaltungsprozess.
    Hervorzuheben ist dabei auch die Gratwanderung der Silvia Neid, die ich an dieser Stelle noch einmal sehr loben möchte für ihre Nominierungen von Längert, Kemme und Simic, ihrer anscheinend beginnenden Einsicht über ihre Fehler und über das Ende des „Märchens“ und ganz besonders für ihr Erscheinen beim Spiel in Wolfsburg vergangene Woche.
    Für mich als Turbinen-Fan ein riesiger Erfolg und endlich mal eine Wertschätzung des Potsdamer Weltklassefußballs.

    Sollte Ketelaer in Duisburg so weitermachen wie bisher, dann haben wir im nächsten Jahr mit Duisburg und Potsdam zwei absolute Weltklassevereine in der CL, die die Favoriten auf den Titel sind.
    Die Loslösung von dem 1-Frau-Motor ist in Duisburg fantastisch geschehen, mittlerweile hat Duisburg 8 verschiedene Torschützinnen an nur 5 Spieltagen.

    Deswegen male den Fußball in Deutschland nicht so schwarz und den in der Schweiz (FCZ) nicht so weiß, die Entwicklung in Deutschland ist einmal kurz aus dem Gleichgewicht geraten, doch es ränkt sich bereits wieder ein.
    Außerdem müssen andere Länder erstmal unseren Entwicklungsstand erreichen, wir können uns da ruhig auch mal das ein oder andere Päuschen in der Weiterentwicklung leisten 😉

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