Potsdam feiert lockeren Sieg
Der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam hatte im Hinspiel des Sechzehntelfinales der UEFA Women’s Champions League keine Mühe und gewann deutlich beim isländischen Verein Thór/KA.
Beim 6:0 (2:0)-Erfolg brachte ein Eigentor von Arna Ásgrímsdóttir (11.) die Potsdamerinnen früh auf die Siegerstraße, Yuki Nagasato erhöhte kurz darauf zum 2:0 (13.). Zwei weitere Treffer der japanischen Weltmeisterin (50., 57.) sowie Tore von Babett Peter (74.) und Genoveva Anonma (76.) machten das halbe Dutzend voll.
Führung durch Eigentor In den Anfangsminuten tat sich Turbine etwas schwer ins Spiel zu finden, doch nach Ásgrímsdóttir Eigentor fand Turbine mit der Führung im Rücken besser in die Partie. Nagasato erhöhte nach Zuspiel von Patricia Hanebeck mit einem 14-Meter-Schuss auf 2:0 (13.). In der Folge versuchten die Gastgeberinnen dagegenzuhalten, doch die Mittel waren begrenzt.
Berger verletzt, Debüt von Naeher Potsdam war in der Chancenverwertung zunächst zu nachlässig, doch noch in der Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit traf Nagasato zwei weitere Male ins Schwarze. Nach gut einer Stunde musste Torhüterin Ann Katrin Berger verletzungsbedingt vom Platz, US-Torhüterin Alyssa Naeher feierte somit ihr Debüt im Turbine-Trikot.
Tore durch Peter und Anonma Viel zu tun sollte sie aber nicht bekommen, denn Peter gelang nach Ecke von Antonia Göransson der fünfte Treffer, ehe kurz darauf Anonma aus acht Metern einen weiteren Treffer beisteuerte. Naeher konnte sich in der Schlussphase bei zwei Chancen der Isländerinnen auszeichnen (75. und 80.). Nach dem 6:0-Sieg steht Potsdam mit mehr als einem Bein im Achtelfinale.