Huth und Längert erstmals im DFB-Kader

Von am 31. August 2011 – 13.22 Uhr 121 Kommentare

Mit zwei neuen Gesichtern geht die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in das erste Länderspiel nach der WM im eigenen Land. Stürmerin Svenja Huth vom 1. FFC Frankfurt und Torhüterin Kathrin Längert vom FC Bayern München wurden von Bundestrainerin Silvia Neid für das EM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz am 17. September (ab 15.45 Uhr, live in der ARD) in Augsburg erstmals in den DFB-Kader berufen.

Insgesamt nominierte Neid 21 Spielerinnen, darunter 15, die dem WM-Kader im vergangenen Juni und Juli angehörten. Angeführt wird das Team von Nadine Angerer und Inka Grings, die mit 102 und 94 Länderspielen die erfahrensten Spielerinnen im Aufgebot sind. Aus dem WM-Kader fehlen sechs Spielerinnen: Birgit Prinz hat ihre Karriere beendet, Ariane Hingst, Kerstin Garefrekes und Ursula Holl sind aus der Nationalmannschaft zurückgetreten und Kim Kulig (Kreuzbandriss) sowie Célia Okoyino da Mbabi (Syndesmoseband) müssen verletzungsbedingt passen.

Vier Spielerinnen zurück
In den Kreis der Nationalmannschaft kehren vier Spielerinnen zurück. Anja Mittag, Josephine Henning und Dzsenifer Marozsan gehörten zuletzt dem erweiterten Kader in der WM-Vorbereitung an. Tabea Kemme verfügt zwar über keinen Einsatz in der Frauen-Nationalmannschaft, stand jedoch schon zuvor im Kreis der DFB-Auswahl.

Anzeige
Kathrin Längert

Kathrin Längert ist erstmals bei der A-Nationalmannschaft © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Debüt für Huth und Längert
Wir kennen Svenja schon aus den Juniorinnen-Nationalmannschaften. Im vergangenen Jahr hat sie mit der U20 die Weltmeisterschaft gewonnen. In dieser Saison hat sie schon sehr ansprechende Leistungen gezeigt“, so Neid. Und auch Kathrin Längert kennt sie bereits eine Weile. „Sie gehörte zur U19, mit der wir 2004 die WM gewonnen haben. In den vergangenen Jahren hat sie sich weiterentwickelt. Jetzt ist für sie die Zeit gekommen, den nächsten Schritt zu machen.“

Lehrgang mit U23-Spielerinnen
Weitere Spielerinnen sind im Blickfeld. Unter anderem wird deshalb vom 20. bis 22. September ein Lehrgang mit U23-Spielerinnen veranstaltet. „Wir werden weiterhin versuchen, junge Spielerinnen an die Nationalmannschaft heranzuführen“, erklärt Neid. „Für die anstehenden Aufgaben brauchen wir einen großen Kreis an Spielerinnen, die höchsten Ansprüchen genügen.“

Jetzt lesen
U17-WM: DFB-Elf trifft auf Nordkorea und Kamerun

Qualitätsgegner Schweiz
Doch zunächst steht das Spiel gegen die Schweiz im Fokus. „Das ist eine wichtige Partie für uns. Wir wollen erfolgreich in die EM-Qualifikation starten. Allerdings treffen wir dabei auf einen starken Gegner. Die Schweiz wird mit einigen Spielerinnen antreten, die in der Bundesliga ihre Qualität unter Beweis stellen“, so die DFB-Trainerin.

DFB-Kader gegen die Schweiz

Tor: Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt), Almuth Schult (SC 07 Bad Neuenahr), Kathrin Längert (FC Bayern München)

Abwehr: Bianca Schmidt (1. FFC Turbine Potsdam), Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Babett Peter (1. FFC Turbine Potsdam), Annike Krahn (FCR 2001 Duisburg), Verena Faißt (VfL Wolfsburg), Josephine Henning (VfL Wolfsburg), Tabea Kemme (1. FFC Turbine Potsdam)

Mittelfeld: Simone Laudehr (FCR 2001 Duisburg), Melanie Behringer (1. FFC Frankfurt), Linda Bresonik (FCR 2001 Duisburg), Anja Mittag (1. FFC Turbine Potsdam), Svenja Huth (1. FFC Frankfurt), Fatmire Bajramaj (1. FFC Frankfurt), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg)

Angriff: Inka Grings (FC Zürich Frauen), Alexandra Popp (FCR 2001 Duisburg), Martina Müller (VfL Wolfsburg), Dzsenifer Marozsan (1. FFC Frankfurt)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

121 Kommentare »

  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Ich lasse Dir das letzte Wort, zufrieden?

    Und damit wir der Thread geschlossen, denn vom eigentlich Thema sind wir meilenweit entfernt.

    (0)