Spannung garantiert in der 2. Bundesliga Süd

Von am 28. August 2011 – 12.03 Uhr 2 Kommentare

In einem sind sich viele einig: Die neue Saison in der 2. Frauenfußball-Bundesliga Süd könnte so spannend werden wie selten zuvor: Der Kreis der Aufstiegskandidaten ist groß, interessante Aufsteiger könnten in wichtigen Partien Zünglein an der Waage spielen.

Zwar gilt der 1. FC Köln wie schon in den Jahren zuvor als eines der Teams, das im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen will, doch es bleibt abzuwarten, wie die Elf den Umbruch verkraften wird.

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Köln mit namhaften Abgängen
Denn Spielerinnen wie Patricia Hanebeck (1. FFC Turbine Potsdam) oder Charline Hartmann (SG Essen-Schönebeck) wird man schmerzlich vermissen. Kölns Trainer Marcus Kühn erklärt: „Die Stärke meiner Mannschaft kann ich nur schwer einschätzen. Ein Platz im oberen Drittel ist genauso möglich wie ein Mittelfeldrang.“

Saarbrücken bittet um Geduld
Auch bei Bundesliga-Absteiger 1. FFC Saarbrücken hält man sich mit dem Anspruchsdenken zurück. Oberstes Gebot ist, in der Liga einen festen Platz zu finden und auch verloren gegangenen Zuschauer zurückzugewinnen. Doch Trainer Winfried Klein ist schon froh, dass die Spielerinnen „den Spaß wiedergefunden“ haben. Vor überzogenen Erwartungen warnt er: „Wir brauchen Geduld.“

Christina Arend

Nezugang Christina Arend soll Hoffenheim an die Spitze führen © Nora Kruse / ff-archiv.de

Hoffenheim hat große Pläne
Und so macht sich auch die TSG 1899 Hoffenheim Hoffnungen darauf, einer der Titelkandidaten zu sein. „Ich erwarte eine sehr ausgeglichene Liga. Keiner Mannschaft wird es gelingen, sich von der Konkurrenz abzusetzen“ glaubt Trainer Jürgen Ehrmann, der sein Team unter anderem mit Christina Arend vom 1. FC Saarbrücken und Annika Eberhard vom SC Freiburg gezielt verstärkt hat und deswegen guter Dinge ist, auf einem besseren Rang als Platz 3 die Saison abzuschließen. Auch beim TSV Crailsheim und dem VfL Sindelfingen hegt man leise Hoffnungen, ganz vorne mitspielen zu können.

Selbsbewusste Würzburgerinnen
Mit Selbstvertrauen geht Aufsteiger ETSV Würzburg in die Saison. „Für uns sollte mehr drin sein als nur der Klassenverbleib. Ein Mittelfeldplatz ist möglich“, so Trainer Gernot Haubenthal, während sein Kollege Friedel Baumann von Aufsteiger Borussia Mönchengladbach moderatere Töne anschlägt. „Wir wollen den Klassenverbleib so schnell wie möglich sichern, aber Rückschläge sind eingeplant.“ Auch der dritte Aufsteiger SC 07 Bad Neuenahr II gibt als einziges Ziel den Klassenerhalt aus.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    „Der Kreis der Aufstiegskandidaten ist groß“ schreibt Markus Juchem. Ich frage mich eher, ob in dieser Liga überhaupt jemand aufsteigen will! Großartig verstärkt hat sich -anders als in der Nordstaffel- niemand. Die Favoritenrolle der TSG Hoffenheim resultiert eher daraus, dass die potentiellen Konkurrenten Köln und Saarbrücken nominell schwächer geworden sind. Sindelfingen hat seine Mannschaft vielleicht zu radikal verjüngt, Crailsheim mit einer relativ eingespielten Truppe traue ich in dieser Saison eine gute Rolle zu.
    Aufsteiger Würzburg verfügt über zahlreiche erstligaerfahrene Spielerinnen, aber die Mannschaft ist schwer einzuschätzen, der Auftakt gegen Sindelfingen ging erstmal daneben.
    Am anderen Ende der Skala gibt es auch kaum echte Abstiegskandidaten. Löchgau wäre für mich einer gewesen, prompt gewinnen sie ihr erstes Spiel. Die vom Verletzungspech gebeutelten Gladbacher Borussinnen könnten evtl. Probleme bekommen. Bei den Reserveteams aus Frankfurt, München und Bad Neuenahr hängt viel von der personellen Situation bei der ersten Mannschaft ab. Für Niederkirchen ist ein Mittelfeldplatz drin.
    Und so bezieht diese Liga ihre Spannung womöglich daraus, dass im Prinzip jeder jeden schlagen kann. Bislang ist es eine Liga der knappen Ergebnisse – und der torarmen Spiele (gerade mal 9 Treffer in 6 Spielen)!

    (0) 0 Gesamt – 0 hoch – 0 runter
  • intersoccer sagt:

    hier eine kurze Zusammenfassung von Würzburg gegen Sindelfingen:

    (0) 0 Gesamt – 0 hoch – 0 runter
Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 3 1. FFC Frankfurt 0 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen 15.12.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg MSV Duisburg