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2011

Spannung garantiert in der 2. Bundesliga Süd

In einem sind sich viele einig: Die neue Saison in der 2. Frauenfußball-Bundesliga Süd könnte so spannend werden wie selten zuvor: Der Kreis der Aufstiegskandidaten ist groß, interessante Aufsteiger könnten in wichtigen Partien Zünglein an der Waage spielen.

Zwar gilt der 1. FC Köln wie schon in den Jahren zuvor als eines der Teams, das im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen will, doch es bleibt abzuwarten, wie die Elf den Umbruch verkraften wird.

Köln mit namhaften Abgängen Denn Spielerinnen wie Patricia Hanebeck (1. FFC Turbine Potsdam) oder Charline Hartmann (SG Essen-Schönebeck) wird man schmerzlich vermissen. Kölns Trainer Marcus Kühn erklärt : „Die Stärke meiner Mannschaft kann ich nur schwer einschätzen. Ein Platz im oberen Drittel ist genauso möglich wie ein Mittelfeldrang.“

Saarbrücken bittet um Geduld Auch bei Bundesliga-Absteiger 1. FFC Saarbrücken hält man sich mit dem Anspruchsdenken zurück. Oberstes Gebot ist, in der Liga einen festen Platz zu finden und auch verloren gegangenen Zuschauer zurückzugewinnen. Doch Trainer Winfried Klein ist schon froh, dass die Spielerinnen „den Spaß wiedergefunden“ haben. Vor überzogenen Erwartungen warnt er : „Wir brauchen Geduld.“

Hoffenheim hat große Pläne Und so macht sich auch die TSG 1899 Hoffenheim Hoffnungen darauf, einer der Titelkandidaten zu sein. „Ich erwarte eine sehr ausgeglichene Liga. Keiner Mannschaft wird es gelingen, sich von der Konkurrenz abzusetzen“ glaubt Trainer Jürgen Ehrmann, der sein Team unter anderem mit Christina Arend vom 1. FC Saarbrücken und Annika Eberhard vom SC Freiburg gezielt verstärkt hat und deswegen guter Dinge ist, auf einem besseren Rang als Platz 3 die Saison abzuschließen. Auch beim TSV Crailsheim und dem VfL Sindelfingen hegt man leise Hoffnungen, ganz vorne mitspielen zu können.

Selbsbewusste Würzburgerinnen Mit Selbstvertrauen geht Aufsteiger ETSV Würzburg in die Saison. „Für uns sollte mehr drin sein als nur der Klassenverbleib. Ein Mittelfeldplatz ist möglich“, so Trainer Gernot Haubenthal, während sein Kollege Friedel Baumann von Aufsteiger Borussia Mönchengladbach moderatere Töne anschlägt. „Wir wollen den Klassenverbleib so schnell wie möglich sichern, aber Rückschläge sind eingeplant.“ Auch der dritte Aufsteiger SC 07 Bad Neuenahr II gibt als einziges Ziel den Klassenerhalt aus.