Uschi Holl erklärt Rücktritt aus Nationalelf

Von am 23. August 2011 – 10.26 Uhr 43 Kommentare

Deutschlands Torhüterin Nummer 2, Uschi Holl, hat ihren sofortigen Rücktritt aus der Frauenfußball-Nationalmannschaft erklärt.

„Ich möchte mich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Dieses Ziel kann man nach meinem Anspruchsdenken nicht adäquat mit der Frauen-Nationalmannschaft in Einklang bringen“, so die Begründung der studierten Bankfachwirtin. „Die Schwerpunkte haben sich verschoben und ich freue mich jetzt auf einen neuen Lebensabschnitt.“

Uschi Holl

Uschi Holl steht der Nationalelf nicht mehr zur Verfügung © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Erfolgsbilanz
Mit der Nationalelf wurde die 29-Jährige Welt- und Europameisterin, bei den Olympischen Spielen in Peking holte sie 2008 die Bronzemedaille. Ihre Karriere im Verein will Holl aber fortsetzen, zuletzt wechselte sie vom FCR 2001 Duisburg zur SG Essen-Schönebeck.

Würdigung durch Neid
Bundestrainerin Silvia Neid erklärt: “ Ich bedauere zwar, dass sie uns nicht mehr zur Verfügung steht, kann aber ihre Beweggründe nachvollziehen. Mich hat immer beeindruckt, dass sie leistungsorientiert arbeitet und alles, was man ihr als Trainerin vermitteln wollte, sofort versucht hat umzusetzen. Hinzu kam eine professionelle Einstellung, hohe Disziplin und die Bereitschaft, immer hart an sich zu arbeiten. Ich wünsche ihr viel Glück auf ihrem neuen Weg.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

43 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    @ fribu:
    den Text hatte ich bereits oben verlinkt.

    Sollte es sich tatsächlich so zugetragen haben, wäre das ganz schlechter Stil von den „Gentlemen“!

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  • rose113 sagt:

    Nochmal für alle zum nachlesen…..sarholz hatte einen Verkehrsunfall…ein Autofahrer hat sie angefahren und verletzt liegenlassen und hat dann Fahrerflucht begangen..es war kein Anschlag.. so ein ausgemachter Blödsinn

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  • speedy75 sagt:

    Sarholz ist jetzt mit Sicherheit nicht die „Übertorhüterin“, sie hat Stärken und auch noch Schwächen aber Sie ist noch jung und kann noch viel lernen. Was Ihr Verhalten oder nennen wir es mal Außendarstellung angeht ist das sicher für viele gewöhnungsbedürftig aber so tragisch wie es manche sehen ist es lange nicht.

    Auf der Torhüterinnenposition haben wir hier in der BRD sehr viele gute Leute da müssen wir uns keine Sorgen machen, wenn schon dann eher um den Nominierungsablauf des DFB bzw. von Silvia Neid.

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