Die Finalspiele in Versform
Die Frauenfußball- Weltmeisterschaft in Deutschland ist zu Ende, Paul Thaller hat noch einmal das letzte aus sich herausgeholt und das Spiel um Platz 3 sowie das Finale in Gedichte verpackt.
Die Schwedinnen haben wie gewohnt gleich angefangen und sind wie bei bisher jedem Spiel in Führung gegangen.
Nach dem Ausgleich, also dem 1:1 beide stand das Spiel auf des Messers Schneide.
In der zweiten Halbzeit hat zunächst eine Französin kurz gezickt dann wurde Öqvist nach der Revanche vom Platz geschickt.
Schweden war damit zwar dezimiert hat sich am Ende aber noch mit Bronze dekoriert.
Die dem Tor vorhergehende Eckballentscheidung war zwar verkehrt der Treffer von Hammarström allerdings sehr sehenswert.
Anfangs hat Japan das Mitspielen verweigert, hat sich dann aber immer mehr gesteigert.
US-Torchancen gab´s im Minutentakt doch hat man nicht entschlossen genug zugepackt.
Die Führung der Amerikanerinnen hat Morgan geschafft Japan hatte zum Ausgleich noch die Kraft.
Wobei – bei der gegnerischen Ping-Pong-Abwehr da fiel dieser Treffer gar nicht so schwer.
Ich sah da schon für die US-Girls leicht „black“, aber dann machte es „Wom“ und die USA war „back“.
Sawa´s Tor hat Japan ins Elfmeterschießen gebracht, respektvoll muss man anerkennen: Sehr gut gemacht.
Nach insgesamt 120 Minuten heißem Fight standen also beide Teams am Elfmeter bereit.
Und weil die japanische Keeperin mehr Bälle hält, wurde Japan der „Frauenfußballmeister der ganzen Welt“.