Jena verpflichtet Amber Hearn

Von am 6. Juli 2011 – 16.42 Uhr 10 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat die neuseeländische Nationalspielerin Amber Hearn verpflichtet.Die Stürmerin erhält einen Einjahresvertrag mit Option.
Hearn bestritt bisher 42 A-Länderspiele für Neuseeland und erzielte dabei 23 Tore, darunter auch einen Treffer bei der 1:2-Niederlage gegen Japan bei der Frauenfußball-WM in Deutschland. Hearn spielte bereits in Großbritannien für den Arsenal LFC und die Doncaster Rovers Belles. In der Saison 2009/2010 war Hearn für Ottawa Fury in Kanada am Ball, bevor sie im Januar 2011 wieder in ihre Heimat zurückkehrte.

Radtke und Schwarz verlängern
Der FF USV Jena kann zudem zwei weitere Vertragsverlängerungen verkünden. Innenverteidigerin Kathleen Radtke unterschrieb für weitere zwei Jahre in Jena und auch Mittelfeldakteurin Saskia Schwarz wird in der kommenden Saison im Paradies bleiben. „Die Qualität des Kaders und die professionellere Herangehensweise im Umfeld haben mich überzeugt, in Jena zu bleiben“, so Radtke. „Ich bin auch überzeugt, dass wir in der kommenden Spielzeit unser Fußballspiel verbessern können und frühzeitig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden“, erklärt sie.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Sensationell gute Entscheidung, wie ich finde! Da hat MVT sicherlich einen guten Griff getan und damit den Weggang von Anomna kompensiert.
    Derartige Verpflichtungen können gern noch mehr werden, auch bei anderen Vereinen! 🙂

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  • bneidror sagt:

    Ein sehr guter Versuch den Verlust von Anonma zu kompensieren. Ob es gelingt ist eine andere Baustelle.

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  • rockpommel sagt:

    Zitat;
    „Derartige Verpflichtungen können gern noch mehr werden, auch bei anderen Vereinen!“

    Nur zu! Schön die gleichen Fehler machen wie im Herren-Fussball.

    Lieber noch ne zweitklassige A-Nationalspielerin aus Lummerland, bevor man dem deutschen Nachwuchs eine Chance gibt.

    Kommt mir alles irgendwie bekannt vor…

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  • bneidror sagt:

    Mit elf erstklassigen deutschen Nachwuchskräften wird man die Klasse aber auch nicht halten. Nationalspielerinnen, die voraussichtlich das Niveau heben, haben noch keinem Verein geschadet.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @rockpommel
    Gähn! Das Thema hatten wir ja schonmal, niche wahr?!
    Jena ersetzt eine ausländ. Stürmerin 1:1 durch eine andere, na und! Hätte man Dich bei der Verpflichtung hinzuziehen sollen und hättest Du tatsächlich eine bessere Alternative in petto gehabt? Kaum!
    Jena darf sicher punktuell eine Verpflichtung dieser Art tätigen, was u.G. den Stempel des 1. Absteigers in der kommenden Saison abmildern und für zusätzliche Motivation im Team soll sorgen soll.
    Wer in 43 Länderspielen 23 Tore erzielt und auch hier bei der WM bereits eins geschossen hat sowie Erfahrungen aus anderen Ligen mitbringt, ist kein Noname wie eine ungenannte 2. Ligaspielerin. Vermutlich muss der USV auch kein Monatsgehalt von 11000 EUR wie bei Lira, sondern deutlich weniger berappen.

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  • rockpommel sagt:

    @ bneidror

    Wenn ich mich nicht irre, hat Leverkusen sowas Ähliches vollbracht in der letzten Saison.

    @SF, MVT schart halt gerne A-Natios um sich, mit der Jugend hat sie es ja nicht so. 😉
    Siehe Duisburg, da gibt es mittlerweile, mangels Perspektiven in den letzten Jahren, noch nicht mal mehr eine konkurrenzfähige U17.

    Es ist einfach der falsche Weg! Für kurzfristigen Erfolg A-Natios aus aller Herren Ländern in die Liga zu holen. Potse geht ja leider mittlerweile auch diesen Weg….

    Zu einer Nachhaltigkeit des deutschen Nationalteams gehört es aber auch, den deutschen Jugendnationalspielerinnen entsprechende Einsatzmöglichkeiten zu geben!
    Sicherlich hatten wir das schon einmal, SF. Und solang sich das nicht ändert, werden wir das auch immer wieder haben. 😉

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  • sitac sagt:

    Also Jena kann man wohl mit am wenigsten vorwerfen, dass es deutschen Jugendnationalspielerinnen keine Einsatzmöglichkeiten bietet. Stimme dem Eingangsstatement von S.F. voll zu und freue mich für Jena und MVT!

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  • Detlef sagt:

    @rockpommel,
    ich verstehe Deinen Einwand, kann aber im FF noch keine Gefahr erkennen!!!

    Ausländische Spielerinnen bringen ja auch immer eigene Einflüsse aus dem Ausland mit, welche auch der BuLi zu mehr Professionalisierung, und zu mehr Prestige verhilft!!!
    So lernen auch die deutschen Nationalspielerinnen ihre internationale Konkurrenz hautnah kennen, und andersherum nehmen dann auch diese Ausländerinnen etwas in ihre Natios mit!!!
    Für mich ist das eine klare Win-Win-Situation!!!

    TURBINE wird jetzt nächste Saison mit 4 Ausländerinnen im 21-er oder 22-er Kader antreten, daß ist natürlich eine große Gefahr!!! augenrollen

    Der USV wird es in dieser Saison trotz aller Lichtblicke immer noch sehr schwer haben!!!

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  • Zaunreiter sagt:

    Meinen herzlichen Glückwunsch an MVT und den USV Jena!

    Ich finds gut, daß wieder jemand von down under – außer Rebecca Smith – in der Bundesliga spielt.

    Und ich stimme Detlef da zu, daß es für beide Seiten fruchtbar ist.

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  • susifan sagt:

    Willkommen in Jena, können wir gut brauchen, denn sonst wäre der Sturm deutlich unterbesetzt… Der Ausländerinnenanteil ist allerdings wirklich gestiegen, neben Neuseeland, Italien, Holland ist ja auch noch Marlise (Kamerun) da. Das Problem mit den guten deutschen Nachwuchsspielerinnen ist halt, das sie alle Vereine haben wollen und ich denke mal neben Prestige auch der schnöde Mamon eine Rolle spielt und da kann Jena eh nicht mithalten. Die spannende Frage ist und bleibt für mich wie und wovon der Verein das alles (inkl. 2 Mannschaft in BuLi 2) bezahlen will. Gerüchte um Zahlungsprobleme halten sich hier jedenfalls sehr hartnäckig….

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Bundesliga 2019/20
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