Deutschland – Kanada: die Spielerinnen in der Einzelkritik

Von am 27. Juni 2011 – 11.58 Uhr 39 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat, angeführt von einer überragenden Kerstin Garefrekes, mit einem 2:1-Sieg im Eröffnungsspiel der Frauen-WM gegen Kanada die ersten drei Punkten eingefahren. Womensoccer unterzieht die Spielerinnen einer individuellen Bewertung.

Nadine Angerer: Zum ersten Mal seit 679 Minuten musste die deutsche Torhüterin bei einer WM wieder einen Ball aus dem Netz holen. Gegen den platzierten Freistoß von Christine Sinclair war sie machtlos. Ansonsten war sie nur wenig gefordert und verlebte überwiegend ruhige 90 Minuten.

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Note: 3

Linda Bresonik: Die Noch-Duisburgerin löste ihre Aufgabe auf der rechten Abwehrseite meist souverän, gelegentlich leistete sie sich aber Nachlässigkeiten. Klärte aber in der 20. Minute hervorragend eine Hereingabe von Diana Matheson. Insgesamt eine gute Vorstellung.

Note: 2,5

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Annike Krahn: Hatte zusammen mit Bartusiak einige Male alle Hände voll zu tun, auch weil das Mittefeld defensiv nicht immer gut dagegenhielt. Versuchte sich ab und an auch nach vorne einzuschalten, etwa bei einer schönen Direktabnahme nach einem Behringer-Freistoß.

Note: 3

Saskia Bartusiak: Kanada kam nicht oft gefährlich vor das deutsche Tor, wenn doch war Bartusiak zumeist zur Stelle und stand dort, wo man stehen muss. Die Frankfurterin ging konzentriert zur Sache, gelegentlich mangelte es aber im Aufbauspiel. Wirkte aber souveräner als sonst.

Note: 3

Babett Peter: Sie hatte die linke Außenbahn gewohnt sicher im Griff und ließ nur wenige kanadische Aktionen über ihre Seite zu. Versuchte sich häufig ins Spiel nach vorne einzuschalten und gab die Flanke zum wichtigen 1:0. In der zweiten Halbzeit war sie jedoch nicht mehr so auffällig.

Note: 2,5

Kim Kulig: Die Neu-Frankfurterin hatte heute weniger kreative Momente als zuletzt, blieb im Vergleich zu den Testspielen vor der WM ein wenig blass, vor allem in den ersten 45 Minuten. Biss sich später besser in die Zweikämpfe hinein, defensiv wie offensiv ist aber gleichermaßen noch Luft nach oben.

Note: 3

Simone Laudehr: Hatte offensiv stärkere Momente als in der Defensive. Ihr Fehler hätte fast zum frühen Rückstand durch Sinclair geführt, bei einem Schuss an die Latte hatte sie Pech. Ihr unnötiges  Foul gegen Sinclair inklusive Gelber Karte brachte den Gegner ins Spiel zurück, was am Schluss fast noch ins Auge gegangen wäre.

Note: 4

Kerstin Garefrekes: War beim WM-Auftakt voll da. Ob am rechten oder am linken Flügel, sie beschäftigte die kanadische Defensive immer wieder. Traf per Kopf zum 1:0 und bereitete das 2:0 vor. Wurde zu Recht zur Spielerin des Spiels gekürt. Vergab aber in Halbzeit zwei eine tausendprozentige Torchance.

Note: 1,5

Célia Okoyino da Mbabi

Célia Okoyino da Mbabi (re.) traf in abgezockter Manier zum 2:0 © Nora Kruse / ff-archiv.de

Célia Okoyino da Mbabi: Agierte am Anfang auf der zentralen Position im Mittelfeld eher unauffällig, fand aber im Laufe des Spiels immer besser in die Partie. Erzielte in abgebrühter Manier das 2:0 und war auch in der zweiten Halbzeit ein steter Unruheherd für die gegnerische Mannschaft.

Note: 2

Melanie Behringer: Von der ersten Minute an rechtfertige sie ihren Einsatz in der Startformation. Zusammen mit Kerstin Garefrekes setzte sie immer wieder zu Flügelläufen an und spielte kluge Pässe. In der zweiten Halbzeit baute sie zu ihrer Auswechslung hin ein wenig ab. Hatte bei einem Latten-Streifschuss Pech.

Note: 2

Birgit Prinz: Die Kapitänin spielte seit langem wieder einmal als alleinige Sturmspitze in vorderster Front. Versuchte immer wieder die kanadische Abwehr zu beschäftigen, arbeitete gut, ließ es aber an der Durchschlagskraft vermissen. Dennoch bot sie eine solide Leistung, zumal sie an beiden Treffern beteiligt war.

Note: 3

Alexandra Popp: Kam in der 56. Minute für Prinz ins Spiel und warf sich gleich wie gewohnt ins Getümmel. Trieb den Ball immer wieder nach vorne und belebte das deutsche Angriffsspiel, ein Tor blieb ihr aber verwehrt.

Note: 2,5

Inka Grings: Tat sich in der ungewohnten Rolle als Einwechselspielerin ein wenig schwer, hatte aber in der 79. Minute eine gute Gelegenheit, für die Entscheidung zu sorgen. Zeigte guten Einsatzwillen, wirkt aber immer noch nicht so spritzig wie man sie kennt.

Note: 3

Fatmire Bajramaj: Kam erst spät in die Partie und ihr war anzumerken, dass sie ihre Chance nutzen wollte. Wirkte aber einfach nicht frei im Kopf und konnte keine großen Akzente setzen.

Note: 3,5

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • paule sagt:

    @uwe

    Eigentlich sind die beiden IV in dem 4-2-3-1 System für den Spielaufbau verantwortlich. Was in dieser Hinsicht von Krahn und Bartusiak kommt, ist für eine A-Nationalspielerin viel zu wenig und die Benotung daher eindeutig zu positiv. Bei der U 19 EM vor 3 Wochen sah das deutlich besser aus.
    Außerdem war Angerer so fast immer gezwungen, lange Bälle zu spielen, was in der Folge dann wieder häufig zu Ballverlusten geführt hat.

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  • schmiddi sagt:

    @ paule

    Volle Zustimmung!

    Man knallt die Bälle heute nicht mehr nur auf die Tribüne.

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  • Detlef sagt:

    Also Markus, ich zweifle wirklich an Deinem Fußballverstand, oder Deinem Wissen, was die Ziffern wirklich bedeuten!!!
    Note 1 = sehr gut, (Celia, KG, BABBS)
    Note 2 = gut,(Kim, MelB, Linda, Poppi)
    Note 3 = befriedigend,(Simon, Sassi, Annike)
    Note 4 = ausreichend,(oder genügend)
    Note 5 = mangelhaft,(Birgit, Inka, LIRA)
    Note 6 = ungenügend
    Sorry für die Klugscheißerei, aber als Sohn einer Lehrerin mußte das mal sein!!! 😉

    PS; NATZE bleibt auf Grund von Beschäftigungslosigkeit auch bei mir ohne Note!!!
    Für mich war der Sinclair-Freistoß absolut unhaltbar!!!
    Wie kommst Du bei ihr auf Note 3???

    Achso, nur so nebenbei bemerkt; wer nichts, oder nur sehr wenig tut, der kann auch keine Fehler machen!!! (Kopf hoch KG und Simon)

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  • Ralf sagt:

    @Markus

    Jetzt wird’s Zeit, das Feld zu räumen! 😉

    Vor soviel geballter Fachkompetenz, …!!!

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  • laasee sagt:

    „Note 5 = mangelhaft,(Birgit, Inka, LIRA)“

    Lira is not loved now in Brandenburg.

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  • Schnappa sagt:

    So hat der Kicker benotet:

    Angerer (3,5)
    Bresonik (4)
    Krahn (3,5)
    Bartusiak (3,5)
    Peter (2,5)
    Kulig (3)
    Laudehr (3,5)
    Garefrekes (2) „Spielerin des Spiels“
    Okoyino da Mbabi (2)
    Behringer (2,5)
    Prinz (3)

    Popp (2,5)

    Interessant finde ich vor allem die Bewertung von Bresonik. Schade, dass es da keine Anmerkungen zu den Noten gibt.

    Spielnote 2,5 finde ich auch etwas fragwürdig.

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  • Uwe sagt:

    @uwe

    Kurz zum Kommentar meines Namensvetters betr. Innenverteidiger: die Zeit der Förster und Kohler, als IV nur auf Zerstören des gegenerischen Spiels aus waren, sind vorbei. Die IV sind heute die erste Station bei der Spieleröffnung. Aber es stimmt natürlich auch: Kanada ist nicht irgendein Gegner, die deutsche Mannschaft hat dominiert und verdient gewonnen. Da ist es auch nicht so wichtig, ob der Freistoß von Sinclair unhaltbar war oder nicht. Na klar ist Angerer eine Klasse-Torhüterin. Aber an ein Team wie Deutschland, das (mit)-führend im Frauenfussball ist, darf man ruhig auch besondere Ansprüche stellen.

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  • Claudi sagt:

    Mensch so viele Experten, da muss ich doch glatt auch was dazu schreiben 😉 Sicherlich waren einige auch etwas nervös beim Anblick der fast 74.000 Zuschauer.
    Doch für mich, die live im Stadion saß, wurde falsch gewechselt. Nach dem Birgit, Melli und Célia draußen war lief doch gar nichts mehr rund. Statt aus einer sicheren Defensive zu agieren, wollte es die Bundestrainerin wohl spannend machen. Auch gegen ein Team wie Kanada muss man gegnerische Angriffe bei einer Viererkette Spielerisch lösen können und nicht mit unkontrollierten Spitzkicken die eigenen Mitspielerinnen in Bedrängnis bringen.
    Meines Erachtens fehlte im Mittelfeld ein Regisseur der die Bälle verteilen aber auch abschirmen kann dies konnten beide Sechser nicht wirklich. Es kann ja nicht sein, dass Birgit die Bälle verteilen muss, soll sie sich denn dann selbst anspielen?? Melli hat die ganze Zeit gekämpft und ist gelaufen ihre Auswechslung war für mich eben so unverständlich wie die von Célia und Birgit! Daher hätte ich wohl eher Krahn und Kulig ausgewechselt und ihnen eine Pause gegönnt. Es ist schon überraschend dass sich am Ende nur offensiv Spielerinnen warm machen und die Defensive fast kompl. auf der Bank sitzt. Ich denke gegen einen clevereren Gegner kann man so nicht agieren und schon gar nicht gewinnen

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  • Till sagt:

    Das Problem mit den falschen Wechseln fängt doch aber schon in der Aufstellung an …
    Schauen wir uns doch mal die „offensive“ Bank an, welche Frau Neid noch hatte, da sie ja anscheind keine Defensivspielern bringen wollte.

    Da saßen Bajramaj, Grings und Popp. Zwei Stoßstürmerinnen und eine Mittelfeldspieler für die Außenbahn (zumindest in der Nationalmannschaft).

    Ihre Wechsel haben eigentlich auch einen Systemwechsel gebracht vom 4-2-3-1 zum 4-4-2 mit einer Doppel-6. Ich kann mich nicht erinnern, wann die deutschen Damen dieses System zu letzt gespielt haben.

    Das der Spielfluss dann verloren geht, kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Allerdings war ich sehr positiv überrascht, als Birgit Prinz zu erst ausgewechselt worden ist – das hätte ich Frau Neid nicht zu getraut.

    Ich persönlich hätte nach der Anfangself nur noch Grings ODER Popp eingewechselt und Okoyino da Mbabi als hängende Spitze hinter der Stoßstürmerin aufgeboten.

    Also Prinz gegen Grings/Popp
    Bajramaj gegen Behringer
    und Goeßling gegen Bartusiak/Krahn
    von der Reihenfolge Goeßling vor Bajramaj

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  • Michael sagt:

    Wenn GER sich nicht total in allen Mannschaftsteilen steigert und vor allem Krahn nicht aus der Mannschaft nimmt, dann werden sie diesmal nicht ins Finale kommen!

    Das Auftaktspiel gegen Kanade war m.E. über weite Strecken sehr schwach und viel zu nervös. Da hilft auch nicht alles Schönreden aus berufenem Munde.

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  • Detlef sagt:

    @Michael,
    Wie weit waren denn die „Strecken“ Deiner Meinung nach???
    Also die komplette Hälfte Eins, und etwa 30 min in Hälfte Zwei hatte Deutschland meiner Einschätzung nach das Spiel fest im Griff!!!

    Die mangelnde Chancenverwertung wurde hier schon kritisiert, aber Kanada hat im Spiel nach vorn kaum stattgefunden, und nur den einzigen echten Torschuß aufs deutsche Tor verwertet!!!

    Die Abwehr war kaum gefordert, und NATZE so gut wie beschäftigungslos!!!
    Wie sie auf echte Drucksituationen durch starke Teams reagieren, bleibt bis jetzt Spekulatius!!!

    Auch die USA hatten heute enorme Probleme auf der linken Abwehrseite!!!
    Durch Umstellung der Taktik konnten sie diesen Mangel zwar beheben, aber zB gegen Deutschland könnte dies nicht ausreichen!!!
    Auch im Sturm hatten sie gegen die kompakten Koreanerinnen zunächst kein Rezept!!!
    Aber eine gute Mannschaft kann sich auf den Gegner einstellen, und entsprechend reagieren!!!

    Annike hat im ersten Spiel keine großen Fehler gemacht, und ging oft auf Nummer Sicher, wohl auch deshalb, um selbst mehr Sicherheit zu bekommen!!!
    Das sieht selten schön aus, aber es erfüllt seinen Zweck!!! (es gibt „noch“ keine B-Note im Fußball)
    Aus ihr wird halt in diesem Leben keine Filigran-Technikerin mehr werden!!!
    Da wir mit einer Doppel6 agieren, ist es mM auch deren Job, den Spielaufbau zu beginnen, nicht unbedingt Annikes!!!
    Annike fehlt noch Spielpraxis, die sie sich aber jetzt in der Vorrunde noch holen kann, da wir (mM nach) den stärksten Gegner hinter uns haben!!!
    Sie könnte zB bei Standartsituationen öfter mal mit nach vorne kommen, denn sie ist sehr kopfballstark!!!
    Falls ihr gegen Nigeria und Frankreich nicht wirklich grobe Fehler passieren sollten, wird Frau Bundestrainerin sie auch nicht auswechseln!!!

    Das Schönreden finde ich auch nicht sinnvoll!!!
    Aber von vielen Spielerinnen war ja auch zu hören, daß da noch viel Luft nach oben gewesen sei!!!
    Deshalb laß die Medien labern, die Mädels wissen genau, wo die Säge noch klemmt, und wo der Hobel angesetzt werden muß!!!

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  • waiiy sagt:

    @Claudi:

    Da hast Du recht, dass das die beiden 6-er nicht können und auch nicht sollen. Entweder Birgit Prinz schafft das oder man zieht Celia zurück auf ihre Position. Alles andere wäre mit einem Systemwechsel verbunden. Der wird definitiv nicht während eines Turniers stattfinden. Oder man setzt jemand Spielstärkere auf eine der beiden 6-er Positionen. Aber wer könnte das sein? Bresonik? Bajramaj?

    waiiy

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  • Paul sagt:

    Bei der Euro 2009 war es Bresonik und das lief gut.

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  • claudi sagt:

    @waiiy
    Eben dass ist das Problem! Und da Birgit am Sonntag erstmals seit langem mal wieder als Sturmspitze aufgestellt war, passt das System hier nicht. Denn eine Sturmspitze spielt nicht im Mittelfeld sondern vor der gegnerischen Abwehr! Man muss entweder eine hängende Spitze aus ihr machen oder eben das Mittelfeld muss es schaffen die Bälle selbst zu verteilen, aber man kann nicht verlangen, dass eine Sturmspitze ins Mittelfeld rennt die Bälle verteilt und am besten noch die eigene Flanke aufnimmt um dann auch noch das von den Medien geforderte Tor zu erzielen! Wegen mir darf Birgit auch 15 Tore vorbereiten, ich hab keine Lust sie an ihren Toren zu messen. Ich finde wenn sie bei ihren Ballkontakten 2-3 Gegnerinnen bindet, dadurch die anderen Räume haben und ihre Vorlagen verwerten können, ist das doch genau so wichtig. Ich bin gespannt wie sich die Mädels morgen präsentieren werden.

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  • waiiy sagt:

    @Claudi:

    Ich stimme Dir vollkommen zu. Ich denke auch, dass Birgit Prinz als Ballverteiler besser aufgehoben ist. Aber ich hätte auch eher ein anderes System spielen lassen, auch wenn es nicht mehr „in“ ist. Bei mir wäre ein 4-4-2 mit Raute (Prinz vorn) besser gewesen. Davor hätten wir wirklich immer 2 gute Stürmerinnen gehabt, da können wir sogar auswählen. Aber vielleicht braucht unsere Abwehr auch die zwei 6-er, um sicher zu stehen…

    waiiy

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  • laasee sagt:

    A big problem for Germany is that Birgit Prinz can not play a full game.
    Against Canada she only lasted 56 minutes.
    I think that the last time Birgit played a full 90 minutes was on 3 March 2010.
    Abby Wambach is in the same age group as Birgit but can still play a full 90 minutes.

    Maybe Birgit would be better used as a substitute and impact player?

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  • claudi sagt:

    @laasee:
    Birigt kann auch über 90 Minuten spielen, konditionell hatte sie sicherlich keine Probleme am Sonntag! Das ich die Auswechslungen nicht verstanden habe, habe ich oben bereits erwähnt.

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  • Uwe sagt:

    @Iaasse
    @Claudi:
    Wer an einer WM teilnimmt, MUSS über 90 Minuten „gehen“ können, das ist doch klar. Ich bin auch sicher, das das bei allen der Fall ist. Die Auswechslungen würde gar nicht so kritisch sehen, es ist doch gut, das so viele (fast) gleichwertige Spielerinnen für die Offensive zur Verfügung stehen. Aus dem Defensivbereich hätte ich auch niemanden ausgewechselt, auch Annike Krahn nicht. Immerhin ist der Block hinten eingespielt und hat ja auch bis zur 80. Minute kaum etwas zugelassen. Es ist immer riskant, in der Abwehr zu wechseln, wenn das Spiel noch nicht endgültig entschieden ist. Ich meine, da hat Silvia Neid keine Fehler gemacht. Vielleicht nur, das zu früh alle drei Wechselmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und man bei Verletzungen nicht mehr hätte reagieren können.

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  • laasee sagt:

    @Claudian

    I agree with you.
    Every player that starts a game must be expected to last the full 90 minutes.

    @Uwe

    A good coach will use substitutes in any area of the team without weakening the power of the team.

    On Sunday, I would have been happier to have seen all of the starting Xl go at least 80 minutes playing together.

    Also, it might have been better if Hingst (for experience) had been used as one of the sustitutes.

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