WM-Ticker ++ 21. Juni 2011

Von am 21. Juni 2011 – 16.46 Uhr 1 Kommentar

Die WM-Kurzmeldungen beschäftigen sich heute unter anderem mit den Nachkommen von Krake Paul, einem großen TV-Übertragungswagen, Green Goal und den Japanerinnen, die auf besondere Art empfangen werden.

Acht Kraken für die WM
Zu einer Weltmeisterschaft gehört seit dem vergangenen Jahr auch ein Krake. Damals sagte „Paul“ in Oberhausen die deutschen Spiele bei der Männer-WM voraus. Doch „Paul“ ist tot, und um das Konzept von 2010 nicht zu kopieren, lässt die Sealife-Gruppe diesmal in ihren acht deutschen Standorten jeweils einen Kraken die Partien der DFB-Elf orakeln. Abwarten, welcher tatsächlich wahrsagerische Fähigkeiten besitzt.

„Big Mama“ geht auf Sendung
In den USA ist immer alles ein bisschen größer – so auch die Übertragungswagen. „Big Mama“ wird der riesige Lastwagen des US-Fernsehsenders ESPN genannt, der voll ausgestattet rund 38 Tonnen auf die Straße bringt. Er bezog am vergangenen Samstag seine Position auf dem Broadcast Compound des Olympiastadions in Berlin. Erst in der Nacht von Freitag auf Samstag war das Wunderwerk der Technik fertig gestellt worden. Die Jungfernfahrt führte ihn direkt zum Austragungsort des WM-Eröffnungsspiels zwischen Deutschland und Kanada. „Big Mama“ kann deutlich mehr, als TV-Signale in den Weltraum zu schießen. Neben einer kompletten Regiezentrale und einem gläsernes Studio befindet sich auch ein Maskenraum in dem Fahrzeug. Die erste Live-Schaltung ist für den 25. Juni geplant.

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Der ESPN-Übertragunswagen vor dem Berliner Olympiastadion © WM OK

„Green Goal“ vorgestellt
Der DFB hat das Umweltprogramm „Green Goal 2011“ vorgestellt. „Unser Ziel bei Green Goal ist es, die Umwelt durch die Vermeidung und Reduzierung von schädlichen Einflüssen zu entlasten. Die Frauen-WM 2011 soll klimafair werden. Dafür sorgen wir durch die Finanzierung von nachhaltigen Klimaschutzprojekten“, so Präsident Dr. Theo Zwanziger. Nach Berechnungen des Öko-Instituts entstehen durch die Ausrichtung des Turniers rund 40.000 Tonnen Treibhausgase. Greifen alle Maßnahmen der Kampagne, könne diese Menge aber deutlich reduziert werden. Um die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen auszugleichen, werden nachhaltig wirkende Klimaschutzprojekte in Mali, Ghana, Nicaragua, Honduras und Indien gefördert.

Das „Who is Who“ des englischen Kaders
Um die Engländer über den Kader ihrer Frauenfußball-Nationalmannschaft aufzuklären, hat die BBC kleine Steckbriefe aller 21 Spielerinnen veröffentlicht. Eine kurze Positionsbeschreibung, die jeweilige Bedeutung für die Mannschaft sowie eine Info zum Hintergrund der Spielerinnen. Was als Info für die Engländer ganz nett ist, kann auch den Deutschen nicht schaden. 🙂

Japanerinnen werden in Düsseldorf erwartet
Die japanische Frauenfußball-Nationalmannschaft wird heute in Deutschland erwartet. Am morgigen Mittwoch wird den Japanerinnen in Bochum im Vorfeld der Weltmeisterschaft ein besonderer Empfang bereitet. 50 Kilometer entfernt von Düsseldorf, wo eine rund 10.000 Personen umfassende japanische Gemeinde und etwa 400 Firmen des Landes zu Hause sind, wird das Nippon-Team von OK-Präsidentin Steffi Jones und von Hermann Korfmacher, dem DFB-Vizepräsidenten, im Volunteer-Center des WM-Stadions willkommen geheißen.

Das Interesse am Frauenfußball wächst
Das Hamburger Magazin stern hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, um das Interesse der Deutschen an der am Sonntag beginnenden Weltmeisterschaft zu erfahren. Ein Ergebnis: 65 Prozent der Befragten wollen sich WM-Spiele im Fernsehen anschauen. Hier findet ihr die weiteren Ergebnisse.

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