Interesse an Frauenfußball-WM wächst

Von am 21. Juni 2011 – 11.50 Uhr 4 Kommentare

Die am Sonntag beginnende Frauenfußball-WM stößt bei den Deutschen auf immer mehr Interesse. 62 Prozent aller Befragten, wollen sich die WM-Spiele im Fernsehen anschauen.

Dies ergab eine vom Hamburger Magazin stern in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage. Dabei ist die Begeisterung bei den Männern noch größer als bei den Frauen: 69 Prozent der Männer gaben an, sie wollten sich die Spiele ansehen, bei den Frauen waren es 56 Prozent.

Unterschiede zeigten sich auch in den Altersgruppen. Am ehesten (68 Prozent) wollen die Älteren ab 60 Jahren die WM im Fernsehen verfolgen. Bei den 45- bis 59-Jährigen haben dies 63 Prozent vor. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 59 Prozent. Am geringsten ist das Fußball-Fieber in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen: Aber auch hier wollen sich 56 Prozent die Übertragung der Spiele anschauen.

Datenbasis: 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 15. und 16. Juni 2011, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wichtiger als die sicherlich temporäre Situation wäre die Nachhaltigkeit, die aus diesem Event erwächst, und da gehen die Meinungen noch deutlich auseinander – auch bei den Aktiven!

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  • NCB sagt:

    @SF: Da ist nix mit Nachhaltigkeit, schon gar nicht bei der Demütigung und dem respektlosen Umgang mit der überaus erfolgreichen deutschen Liga. Das wird die Leute, sobald sie etwas in der Materie drin sind, eher wieder aus den Stadien raustreiben als sie anlocken…

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  • Detlef sagt:

    Es kann gar keine Nachhaltigkeit geben, weil die nur über den Vereinsfußball möglich wäre!!!

    Da gibt es 22 Ligaspieltage, 4-5 Pokalspieltage, und bis zu 13 mögliche CL-Begegnungen mit deutschen Klubs!!!
    Dem stehen nur einige wenige Spiele der Nationalmannschaft gegenüber!!!

    Aber alle Aktivitäten in den Medien (egal ob TV oder Presse) zielten und zielen ja nur auf die Nationalmannschaft!!!

    Vereine werden nur so ganz nebensächlich erwähnt, so als ob sie total bedeutungslos wären!!!
    Wenn die Nachhaltigkeit wirklich von Interesse gewesen wäre, hätte man die Vereine bekannter machen müssen!!!
    Vor allem die Vereine, wo keine oder nur wenige Nationalspielerinnen aktiv sind, hätten PR-Arbeit auf ganz hohem Niveau bitter nötig gehabt!!!

    Aber das war ja auch nie das Ziel des DFB!!!
    Die WM-Stadien mußten gefüllt werden, alles andere war schnurz egal!!!

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  • laasee sagt:

    It is only sustainable through the clubs and the Buli.
    The DFB have the wrong approach.

    Most importantly, FF need its own voice and independent structures.

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