EM-Finale: U19 vor heißem Tanz gegen Norwegen

Von am 11. Juni 2011 – 6.13 Uhr 1 Kommentar

Die WM-Teilnahme ist bereits unter Dach und Fach, jetzt will die U19 im Finale der Europameisterschaft in Italien in Imola (ab 20.30 Uhr live auf Eurosport 2) gegen Norwegen das Sahnehäubchen unter das Turnier setzen. Doch der Gegner strotzt vor Selbstvertrauen.

Zum EM-Auftakt gewann das Team von Trainerin Maren Meinert mit 3:1 gegen Norwegen, nun geht es im Finale erneut gegen die Skandinavierinnen und die Spielerinnen sind gewarnt, dass die Aufgabe diesmal ungleich schwerer werden dürfte.

Würdiger Endspielgegner
„Es wird über 90 Minuten ein harter Kampf“, glaubt Abwehrspielerin Johanna Elsig und Meinert erklärt: „Ich hoffe, das Ergebnis aus dem ersten Spiel wiederholen zu können, aber ich glaube nicht, dass es diesmal so einfach wird, denn seitdem hat Norwegen ein gutes Turnier gespielt. Doch ich freue mich drauf, weil es für uns wichtig ist, im Finale zu stehen, und ich denke, dass Norwegen ein würdiger Gegner ist.“

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U19-Nationaltrainerin Maren Meinert

U19-Nationaltrainerin Maren Meinert: "Glaube nicht, dass es diesmal so einfach wird" © Nora Kruse /ff-archiv.de

Unangenehme Erinnerungen
Die Skandinavierinnen haben sich in das Turnier hineingebissen und werden alles daran setzen, der DFB-Elf ein Bein zu stellen, so wie im Halbfinale der U19-EM 2008, als man im französischen Tours die Deutschen nach Elfmeterschießen bezwang. Auch damals hieß der Trainer Jarl Torske. Er erklärt: „Wir sind bereit für ein extrem schwieriges Spiel gegen Deutschland. Es wird nicht einfach, aber man bekommt durch Siege wie heute [3:2 im Halbfinale gegen Italien] so viel Energie, dass man es noch weit bringen kann.“

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Bjånesøy giert nach weiteren Toren
Und auch Topstürmerin Melissa Bjånesøy möchte ihr tolles Turnier mit bisher sechs Treffern krönen. „Ein Tor im Finale würde alles für mich bedeuten, es wäre großartig“, erklärt sie. „Wir haben gegen Deutschland im Eröffnungspiel verloren, deshalb freuen wir uns auf die Partie. Seit diesem Spiel sind wir besser geworden und ich denke, wir können sie im Finale überraschen.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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