Äquatorialguinea wechselt Teamquartier

Von am 17. Mai 2011 – 12.38 Uhr 21 Kommentare

Nur einen Tag nach seiner Ankunft in Deutschland hat WM-Teilnehmer Äquatorialguinea sein Teamquartier gewechselt. Von Münster zieht die 32-köpfige Delegation nach Bitburg um.

Nach der Ankunft am Montag in der „Johanniter-Akademie“ hatten Spielerinnen und Verantwortliche ihre Koffer gar nicht erst ausgepackt.

Mit Münster unzufrieden
Kein Schwimmbad im Haus, keine Trainingsplätze in unmittelbarer Umgebung – die Gäste hatten andere Vorstellungen von den optimalen Rahmenbedingungen in der WM-Vorbereitung. Zunächst wurde ein Umzug in die Sportschule Duisburg-Wedau in Erwägung gezogen, auf Vermittlung des WM-OK fiel die Wahl schließlich auf Bitburg, wo das Team nun bis 20. Juni bleiben wird.

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Genoveva Anonma

WM-Quartier gewechselt: Genoveva Anonma © Holger Peterlein / girlsplay.de

Beste Bedingungen in Bitburg
„Dort haben sie alle Möglichkeiten, die sie brauchen. Sie sind glücklich“, so Team-Betreuer Pantaléon Mayiboro. „Mit dem Hotel waren die Mädchen zufrieden. Die Mannschaft vermisste jedoch eine Anlage mit Schwimmbad und Kraftraum“, so Mayiboro gegenüber dpa. „Die Mannschaft kann sich jetzt unter Topbedingungen auf die WM vorbereiten“, bestätigte WM-OK-Sprecher Jens Grittner den Umzug.

WM-Auftakt gegen Norwegen
Äquatorialguinea trifft am 29. Juni zum WM-Auftakt in Augsburg auf Norwegen. Weitere Gegner in Gruppe D sind Australien und Brasilien.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • Frieda sagt:

    @NRHZ
    Also, ich würde auch nicht einfach eins zu eins das übernehmen, was aus Nigeria so erzählt wird, andererseits würde ich eben so wenig die Erklärungen aus Äquatorialguinea übernehmen. Beide Verbände sind nicht unbedingt für eine „saubere“ Arbeit bekannt. Ich denke von Europa aus lässt sich das alles schwer beurteilen und somit sollte man doch am Besten objektiv bleiben.

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