Neuer Assistenztrainer beim VfL Wolfsburg

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Mark Oliver Stricker wird neuer Assistenz-Trainer von Ralf Kellermann beim Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der 39-Jährige übernimmt damit ab 1. Juli 2011 die Position von Britta Carlson, die den Verein verlassen wird.

Stricker erhält einen Vertrag über zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2012/2013.

Wechsel von der Bielefelder Jugend
„Die Aufgabe beim VfL Wolfsburg stellt für mich eine neue, große Herausforderung dar. Der Verein möchte sich weiter entwickeln und in der Frauen-Bundesliga mittelfristig oben mitspielen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen“, erklärt Stricker seine Entscheidung für den VfL.

Stricker war zuletzt Sportlicher Leiter des NachwuchsLeistungsZentrums von DSC Arminia Bielefeld. Zuvor war er dort Chefscout und Trainer der U17. Im Jahr 2005 erwarb der gebürtige Münchner den Fußball-Lehrer. Während seiner Ausbildung hospitierte er beim SC Paderborn 07. Mark Oliver Stricker ist verheiratet und hat drei Kinder.

Frühere Zusammenarbeit mit Kellermann
„Ich freue mich natürlich, dass wir mit Mark Oliver Stricker einen jungen, aber dennoch erfahrenen Trainer für den Frauenfußball beim VfL Wolfsburg begeistern konnten. Er bringt viel Erfahrung und eine hohe Kompetenz mit“, so der Sportliche Leiter und Chef-Trainer Ralf Kellermann, der seinen neuen Assistenten bereits aus einer früheren Zusammenarbeit bei der Arminia kennt.

Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Ulf
Ulf

Lena Goeßling will ja nun auch nach Wolfsburg wechseln, sie möchte sich „Richtung Heimat und Familie orientieren“. Die Strecke Bielfeld – Bad Neuenahr ist 250km, von Bielefeld nach Wolfsburg nur 195km. Merkwürdig, dieses Entfernungsargument haben wir gerade auch bei Bajramaj gelesen, ebenso bei Behringer im letzten Jahr. Das muß den Nationalspielerinnen als Wechselargument wohl eingeimpft sein. Wenigstens wurde die Phrase „Gesamtpaket“ bei Goeßling noch nicht erwähnt, obschon sie ja das gleiche Management hat wie Bajramaj.

Schenschtschina Futbolista
Schenschtschina Futbolista

…womit der Pharisäer noch mehr als 50000 EUR Schmott bei den ganzen Wechseleien macht und den VfL anscheinend eine Ablösesumme auch nicht sonderlich juckt.
Quo vadis FF?

h.m.
h.m.

Eine kleine Korrektur. Lena G. kommt aus Löhne. Die Strecke Löhne nach Bad Neuenahr ist 274 km lang und die Strecke Löhne nach Wolfsburg 174 km. 100 km Unterschied sind nicht wenig.

licaro
licaro

ich schließe mich ulf an.
plötzlich taucht ein bisher unbekanntes management- unternehmen auf, nimmt zahlreiche bundesliga- spielerinnen unter vertrag und schon beginnt neuerdings ein wechseltheater, was man bisher nur aus dem männerbereich kannte und anscheinend weder vertragslaufzeiten noch finanzielle grenzen kennt.
auch komisch, dass der frauenfußballclub, der sportlich absolut führend ist in der region der managementniederlassung, jegliche zusammenarbeit mit diesem so ‚tollen‘ unternehmen verweigert… das dürfte doch einigen aufschluss über die seriösität geben…

rockpommel
rockpommel

So plötzlich isses dann ja wohl nicht!!! 😉

Lira wird z.B. schon seit 2007 von dieser Agentur betreut.

Ralf
Ralf

@rockpommel

Is‘ ja sehr interessant! 🙂

Die Eindimensionalität der Wahrnehmung einiger Foristen/innen hier, ist an Absurdität nicht mehr zu toppen!

waiiy
waiiy

Ich möchte mich an derr Hexenjagd nicht beteiligen. Ich denke, dass es klar ist, dass sich die Strukturen an denen der Männer orientieren werden. Immerhin ist die Vermarktung und der Zuschauerzuspruch sowie auch die Solidität der deutschen Vereine im Männerfußball schon tonangebend. Und es ist klar, dass auch die Frauen gern etwas vom Kuchen abhaben wollen. Sie wollen auch mit der Betätigung, der sie ihre ganze Kraft geben in ca. 10 Jahren viel Geld verdienen. Sie wollen auch vor vielen Leuten spielen. Sie wollen auch viel gewinnen. Das kann man ihnen nicht vorhalten. Also werden sie auch den Weg gehen,… Weiterlesen »

Sven
Sven

Also eigentlich sind im Miniland Deutschland so ziemlich alle Entfernungen vernachlässigbar. Wenn ein Flensburger sich in Bayern nicht wohlfühlt oder ein Schwabe in Berlin, könnte ich das ja verstehen, aber ob ich nun eine Stunde mehr oder weniger im Auto sitze, dürfte egal sein bei den drei Mal im Jahr.
Der besondere Witz dabei ist, dass das Argument von den Leuten kommt, die immer nach mehr Professionalität schreien…

Ulf
Ulf

Interessant ist übrigens, daß Profipartner24 sich „auf der Basis christlicher Grundwerte“ am Interesse der Profis orientiert. Hat Frl. Bajramaj also nicht nur den Verein, sondern auch die Konfession gewechselt ? Und wenn ja, gab es dafür auch Handgeld von der Kirche ?
https://j.mp/l32UBi

Sven
Sven

@waiiy Die Vermarktung geht so: Firmen geben mehr Geld, je mehr Menschen ihr Logo sehen können. Im Frauenfußball gibt es wenige Zuschauer, daher auch wenig Geld, sprich: Der Kuchen, den Du da verteilen willst, ist noch gar nicht gebacken. Dass irgendwer besser für Werbung geeignet ist als Birgit Prinz, ist für 99% der Spielerinnen auch egal, da wohl kaum ein Topf für alle Werbeeinnahmen der Spielerinnen eingerichtet werden wird, der dann auf alle verteilt wird. Wenn die Wirtschaft etwas tun will, dann sollte sie dafür sorgen, dass Leute zu den Spielen kommen. Vielleicht könnte VW mal einen Betriebsausflug organisieren oä…… Weiterlesen »

Winter
Winter

Also spätestens nach den Olympischen Spielen im Jahr 2012 in London wird sich alles wieder beruhigen. Das eine Agentur, die auf ihrer Internetseite als erstes mit PUMA-Verträgen und der Präsenz von irgendwelchen Verpflichtungen wirbt, scheint schon sehr anrüchig. Weiterhin ist sehr auffällig, dass genau die dort vermerkten Spielerinnen größtenteils gewechselt haben. Warum wechselt „Frau“-und warum hat ein Berater daran Interesse und wird dieses unterstützen-natürlich weil nur dann „Kohle“ für die Agentur zu verdienen ist. Mich wundert teilweise nur die Naivität bei der Geld für Erfolg leichtsinnig eingetauscht wird, wie sonst ist zu erklären, das einige Spielerinnen zu mittelmäßigen Vereinen gehen?

Krausi
Krausi

Es ist erschreckend, wer sich dort vertreten läßt, zum Teil auch peinlich, wenn ich manche Namen lese

– Zielinsky FC Köln
– Pfeiffer, Mönchengladbach
usw

aber ebenso erklärt es die ein oder andere Flop-Verpflichtung

– Richter, Neuenahr
– Thompson, Bayer Leverkusen usw

Janine
Janine

Flop-Verpflichtung Thompson? Sie hat in 13 Spielen 8 Tore gemacht, klingt für mich nicht nach einem Flop! Bei Richter muss ich dir zustimmen, kein Wunder, dass jetzt Schult geholt wurde.

Krausi
Krausi

3 Tore davon gegen Herford, ich bitte Dich.Thompson ist nicht gut angesehen in der Mannschaft, hat ein Zipperlein nach dem anderen, kann kaum trainieren und ist nicht sonderlich beliebt. bringt nur Unruhe. frag mal lisa schw. was die von ihr hält

Krausi
Krausi

und frag mal, wieviel Großchancen sie verhaut

speedcell
speedcell

*ironie an* super,dass man hier namen nennt,wenn man über internes redet. *ironie aus*

Detlef
Detlef

Was Silvia Neid mit ihrer beabsichtigten Liga-Schrumpfung nicht geglückt ist, daß schaffen jetzt Berater mit „süßen Versprechungen“!!! Die besten Spielerinnen der Liga, verteilen sich jetzt auf immer weniger Mannschaften!!! Versteht man das unter Professionalisierung??? Für mich ist das „Geld zum Fenster rauswerfen“!!! Weder Frankfurt, und schon gar nicht Wolfsburg, können diese Summen irgendwie refinanzieren!!! Also bleibt es für beide ein Zuschußgeschäft, daß auf keinen seriösen wirtschaftlichen Beinen steht!!! SiDi war bis jetzt als jemand bekannt, der seinen Verein auf eine solide finanzielle Basis gestellt hat!!! Fängt er etwa jetzt mit dem Zocken an??? Und was passiert, wenn nach der WM… Weiterlesen »

Garrincha
Garrincha

Diese Weltuntergangsszenarien sind nicht angebracht!
Wie langen warten wir schon auf den Kollaps von AC Mailand, Inter Mailand, Chelsea, Manchester, Madrid, Barcelona und Eiskalt Eriwan ?
Und??? Jaaaa, sie leben noch, sie leben noch…

Frank W.
Frank W.

Wenn du schon diese Vereine aufzählst solltest du aber auch wissen, wie das in England, Italien und Spanien so läuft.
In England sind die Vereine vom gutdünken von Investoren abhängig.
Und in Italien und Spanien werden halt mal die finanziellen Regeln vom Verband oder Staat so verändert, das die Aushängeschilder des Fußballs nicht untergehen.
Außerdem sind es Männermannschaften, für Frauenvereine würde man es ganz sicher nicht machen.
Und ich habe es auch schon mal zu einem anderen Thema geschrieben, sollte nämlich die Männermannschaft von Wolfsburg absteigen, kann es auch ganz schnell mit der Frauenmannschaft abwärts gehen.

Detlef
Detlef

@Garrincha,
es hat hier nichts mit „Weltuntergang“ zu tun, sondern nur mit der Frage, wie Frankfurt und Wolfsburg diese Investitionen refinanzieren wollen???

Wenn die Eintrittspreise nicht jenseits der 30€ liegen sollen (bei ausverkauften Stadien selbstverständlich), und/oder die öffentlich-rechtlichen-, und/oder privaten Sendeanstalten eine massive Übertragungsflut starten werden, sind solche Gehälter nur mit ständigen Finanzspritzen zu bezahlen, die durch keine Einnahmen gedeckelt werden können!!!

Ist das dann professionell, oder leichtsinnig, oder einfach nur großkotzig???

Und Du wirst jetzt doch nicht die „mickrigen Gehälter“ von Frankfurt und Wolfsburg, mit denen von AC Mailand, Inter Mailand, Chelsea, Manchester, Madrid, Barcelona und Eiskalt Eriwan vergleichen wollen???