Neuer Assistenztrainer beim VfL Wolfsburg

Von am 27. April 2011 – 12.19 Uhr 29 Kommentare

Mark Oliver Stricker wird neuer Assistenz-Trainer von Ralf Kellermann beim Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der 39-Jährige übernimmt damit ab 1. Juli 2011 die Position von Britta Carlson, die den Verein verlassen wird.

Stricker erhält einen Vertrag über zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2012/2013.

Wechsel von der Bielefelder Jugend
„Die Aufgabe beim VfL Wolfsburg stellt für mich eine neue, große Herausforderung dar. Der Verein möchte sich weiter entwickeln und in der Frauen-Bundesliga mittelfristig oben mitspielen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen“, erklärt Stricker seine Entscheidung für den VfL.

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Stricker war zuletzt Sportlicher Leiter des NachwuchsLeistungsZentrums von DSC Arminia Bielefeld. Zuvor war er dort Chefscout und Trainer der U17. Im Jahr 2005 erwarb der gebürtige Münchner den Fußball-Lehrer. Während seiner Ausbildung hospitierte er beim SC Paderborn 07. Mark Oliver Stricker ist verheiratet und hat drei Kinder.

Frühere Zusammenarbeit mit Kellermann
„Ich freue mich natürlich, dass wir mit Mark Oliver Stricker einen jungen, aber dennoch erfahrenen Trainer für den Frauenfußball beim VfL Wolfsburg begeistern konnten. Er bringt viel Erfahrung und eine hohe Kompetenz mit“, so der Sportliche Leiter und Chef-Trainer Ralf Kellermann, der seinen neuen Assistenten bereits aus einer früheren Zusammenarbeit bei der Arminia kennt.

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29 Kommentare »

  • PROBIERSMALMIT... sagt:

    Na ja, christliche Werte und Profit bei Profipartner24!
    Wenn man mal kurz in Religion aufgepasst hat dann hat unser Herr Jesus
    die Händler aus dem Tempel geworfen.
    Wie siehts denn aus, die Mädels halten die Knochen hin, mit Spätschäden ist immer zu rechnen und die Vermittler (Händler) beziehen ihren Profit im gemütlichen Chefsessel.
    Ob die Spielerinnen sich nach ca 10 Jahren etwas aufgebaut haben wage ich zu bezweifeln. Am besten ist es doch, wenn sich die Vereine um
    finanzkräftige Sponsoren kümmern und untereinander die Spieler vermitteln. Dann braucht man auch keine Händler im heiligen Fussballtempel.

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  • helena sagt:

    So, jetzt habe ich mich durch 21 Kommentare gekämpft und nicht einer war zum tatsächlichen Thema, der Verpflichtungs eines neuen Assistenztrainers in Wolfsburg! Lena Gößling wird mit keiner einzigen Silbe erwähnt; auch keine Zahlungen, Sponsoren, Werbeverträge oder ähnliches! Die gleichen Argumente wie bei jedem einzelnen Wechsel einer Spielerin wurden wieder ausgegraben. Manchmal bekomme ich hier den Eindruck, um im biblischen Bilde zu bleiben: „wer nicht für Potsdam ist, ist dagegen“, sprich des Teufels. Nicht alles im Leben ist schwarz-weiß, und welcher Ansatz sich letzten Endes durchsetzen wird, wird sich zeigen, in die Zukunft kann doch wahrhaftig keiner schauen. Und ob man es glaubt oder nicht: eine Professionalisierung des FF inkl. Vermarktung kann nicht gelingen, wenn man daran festhält, dass Geld, das mehr gezahlt wird als in Potsdam, dreckiges Geld ist. Und wer von uns würde ganz ernsthaft einen Job, wenn auch nur für wenige Jahre, ablehnen, das einem mehr Geld einbringt als sein momentaner Arbeitgeber? Und noch etwas: wer immer davon ausgeht, dass sich sowohl Wolfsburg als auch Frankfurt finanziell ruinieren, weil sie mehr investieren, der sollte einmal die Zahlen offenlegen, welche Einnahmen und welche Ausgaben die Vereine haben. Selbst Potsdam wird sich wohl kaum über die Eintrittspreise finanzieren!

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  • grobi sagt:

    Hei Helena, warst Du nicht die, die vor einigen Wochen hier im Blog so vehement erklärt hast, dass es bei dem Wechsel von Keßler nach Wolfsburg nicht vorrangig um Geld ging?
    Interessant jetzt Deine neue Stellungnahmen zu lesen, wo Du es für verständlich erklärst, dass man wegen des Geldes nach Wolfsburg wechselt! Ich finde es ehrlich gut, dass es auch in diesem Blog noch Einsichten gibt!

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  • Ulf sagt:

    Da der erste Kommentar in diesem Artikel von mir kam, kann ich gegenüber der zweitletzten Äußerung mitteilen, daß ich als normaler User keine Threads neu aufmachen kann. Und da dieser Artikel der aktuellste über Wolfsburg war, habe ich den mutmaßlichen Wechsel von Goeßling nach Wolfsburg hier rangehängt. Was wäre die Alternative gewesen ? Mund halten,oder ?

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  • Detlef sagt:

    @helena,
    warum so garstig???

    Vielleicht ist Dein Eindruck auch nicht völlig vorurteilsfrei???

    Und was Professionalisierung für die Frauen wirklich bedeutet, kann wohl jetzt noch keiner so richtig sagen, da uns hierzu in Deutschland die Beispiele fehlen!!!

    Schaut man sich aber zB die Versuche in den USA und in Schweden an, wo ja bekanntlich wesentlich professionellere Strukturen vorhanden waren/sind, so sieht man auch, wo hirnlose Geldtreiberei hinführen kann!!!

    In Schweden gingen einige Vorreiter dieser Kapitalanbetung beinahe konkurs zB Umea und DIF!!!
    Vor allem Umea zahlte irrsinnige Gehälter (ua an Marta), und kam durch die wirtschaftliche Krise der Sponsoren am Ende auch in eine sportliche!!!

    In den USA ging die komplette erste Profiliga pleite, weil auch da die Gehaltsversprechungen ins Uferlose gingen!!!
    Die neue Profiliga mußte ebenfalls schon mächtig Federn lassen, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, daß auch dieser Versuch der Professionalisierung des FF zum Scheitern verurteilt ist!!!

    Sehr interessant wird sein, ob die Profiliga in England sich längerfristig über Wasser halten kann!!!

    Was ist eigentlich mit der holländischen FF-Liga, die sich ja komplett an die Profi-Männervereine angebunden hatte???
    Wie sind dort die Erfahrungen???
    Wäre mal einen Artikel wert Nora & Markus!!!

    Ich fände es zumindest sehr schade, wenn der Weg der Professionalisierung in Deutschland das selbe Ende nehmen würde, wie in Schweden und in den USA!!!
    Die Anfänge dieses Weges sind bereits beschritten, ich hoffe inständig, daß wir noch rechtzeitig die Kurve bekommen!!!

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  • waiiy sagt:

    @Detlef:

    Das, was in Frankfurt oder Wolfsburg passiert, ist nicht das Gleiche wie in den Profiligen USA, Schweden oder England. Hier wird Geld durch Unternehmen investiert, die sich dies genau überlegt haben. Davon kann man ausgehen, dass dort Wirtschaftsfachleute sitzen, die das Geld freigeben und deswegen werden diese Vereine auch nicht insolvent gehen.

    @helena:

    Ich stimme Dir zu (auch als Turbine Fan), wenn es auch etwas krass formuliert ist. Aber wer aufrütteln will, muss auch mal ein wenig provozieren.

    waiiy

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  • Ulf sagt:

    Witschaftsfachleute sind z.B. auch Middelhoff (siehe Arcandor) oder Wiedeking (siehe Porsche) oder Funke (siehe HRE) oder sonstige Knalltüten. Hochmut kommt vor dem Fall.

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  • Ulf sagt:

    Erwähnen könnte man auch die momentan offensichtlichen Probleme des Bayer Leverkusen-Sponsors Teldafax. Allerdings hatte ich in einem anderen Thread vor ein paar Wochen von den Möglichkeiten des Abschlußes von einer Ausfallversicherung gegen z.B. auch gegen Sponsorenverlust hingewiesen.
    Zugegebenermaßen hat auch dies wenig zu tun mit dem eigentlichen Titel „neuer Assistenztrainer beim VfL Wolfsburg“.

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  • Detlef sagt:

    @Ulf,
    Auch wenn wir hier schon mächtig am eigentlichen Thema vorbeigeschlittert sind, so ist es doch sehr interessant!!!
    Und Du hast natürlich absolut recht, daß die von waiiy angesprochenen „Wirtschaftsexperten“, sich viel öfter irren als uns allen lieb sein kann!!!

    @waiiy,
    übrigens hatten wohl auch die Haupt-Sponsoren von Umea (Trickotsponsor war/ist VW !!!), und auch die der Pleitekliubs in den USA solche „hochgescheiten Manager“!!!
    Oder glaubst Du die hätten ihr Geld einfach so in den Schornstein geschrieben???

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