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2011

Potsdam verschafft sich gute Ausgangsposition

Mit einem Remis beim FCR 2001 Duisburg hat sich der 1. FFC Turbine Potsdam im Halbfinal-Hinspiel der Champions League einen kleinen Vorteil verschafft. Allerdings ließen sich die Potsdamerinnen eine zweimalige Führung aus der Hand nehmen.

Beim 2:2 (2:2) vor 3 260 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg erzielten Isabel Kerschowski (15.) und Yuki Nagasato (35.) die Treffer für die Gäste, für Duisburg trafen Inka Grings (32.) und Jennifer Oster (42.).

Kerschowski-Hammer zur Führung Die Gäste aus Potsdam fanden in den ersten Minuten ein wenig besser in die Partie, doch Duisburg hatte die erste gute Möglichkeit, doch der Drehschuss von Alexandra Popp als elf Metern landete in den Armen von Turbine-Torhüterin Anna Felicitas Sarholz (5.). Aus einer Standardsituation ging Potsdam in Führung: Kerschowski hämmerte einen Ball aus mehr als 30 Metern präzise ins Netz (15.). In der Folge kam mehr Sicherheit ins Potsdamer Spiel, Duisburg hatte Probleme im Spielaufbau.

Ausgleich durch Grings Doch über die Außenbahn gelangen den Duisburgerinnen gelegentliche Vorstöße, Popp versuchte sich mit einem Schrägschuss, den Sarholz erst im Nachfassen hielt (21.). Mit einem Lupfer setzte Kerschowski schön Anja Mittag in Szene, doch die schoss den Ball volley über das Tor (27.). Nach einer guten halben Stunde passt die weit aufgerückte Turbine-Abwehr nicht auf, Popp spielte einen Pass in den Lauf von Grings, die den Ball souverän zum Ausgleich ins Netz schob (32.). Im Gegenzug zwang Mittag Duisburgs Torhüterin Christina Bellinghoven zu einer Glanzparade (33.).

Duisburgs Abwehr zu zögerlich, doch Oster trifft Und nur zwei Minuten später ging Potsdam erneut in Führung: Mittag erkämpfte sich nach Vorarbeit von Nagasato fast an der Torauslinie den Ball, weil Duisburgs Abwehrspielerin Luisa Wensing zu zögerlich war, spielte den Ball nach innen und die japanische Nationalspielerin reagierte schneller als Sonja Fuss und Annemieke Kiesel und traf zum 2:1 (35.). Doch Duisburg bewies Moral und kam noch vor der Pause ins Spiel zurück: Bianca Schmidt verlor im Mittelfeld den Ball, Popp setzte Oster ein und die erzielte mit einem präzisen Schrägschuss den Ausgleich (42.).

Schmidt im Rückspiel gesperrt In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zusehends, ein nicht richtig getroffener Schuss von Mandy Islacker (48.) und ein geblockter Mittag-Schuss (64.) gehörten zunächst zu den wenigen Höhepunkten. Schmidt sah dann die zweite Gelbe Karte im Wettbewerb und wird im Rückspiel in acht Tagen gelbgesperrt fehlen (65.).

Bajramaj trifft die Latte Duisburg war insgesamt nun besser im Spiel als in Halbzeit eins, doch in der Schlussphase waren es die Potsdamerinnen, die einem Treffer noch einmal nahe kamen. So scheiterte Schmidt nach schönem Solo von Bajramaj nur knapp aus kurzer Distanz an Bellinghoven (78.), Bajramaj selbst hatte die größte Chance, als sie in der Schlussminute einen Schuss an die Latte setzte (90.). Doch es blieb am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden.