Bundesliga Cup trifft Länderspiel
Um die WM-Vorbereitungszeit für die Spielerinnen, die nicht im Nationalmannschaftskader stehen, zu überbrücken, beginnt an Ostern der Bundesliga Cup. Alle zwölf Erstligateams werden teilnehmen, nun hat der DFB ein paar Änderungen beschlossen.
Ausgetragen wird das Turnier in zwei regionalen Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften. Dabei sollen die Spiele gezielt auch in Nachbarregionen stattfinden.
Frankfurt für ein Spiel in Sinsheim In der Gruppenphase, die am 23. April beginnt, spielen die Teams zunächst jeder gegen jeden. Teilweise werden die Partien in den Heimstätten der Vereine ausgetragen, zum Teil aber auch in andere Regionen verlegt, um auch dort Werbung für Verein und Sport zu machen. So weicht der 1. FFC Frankfurt zum Beispiel am 7. Mai in den WM-Spielort Sinsheim aus, der Herforder SV für seine Partie gegen den VfL Wolfsburg nach Detmold.
Keine Halbfinals Ursprünglich sollten sich die jeweils erst- und zweiplatzierten Mannschaften beider Gruppen für das Halbfinale qualifizieren, doch dieses Vorhaben hat der DFB nun geändert. Die beiden zweitplatzierten Teams beenden das Turnier automatisch auf Rang drei, die Gruppensieger ziehen dagegen sofort ins Endspiel ein.
Finale in Ingolstadt Das Finale wird nun am 21. Mai um 15 Uhr in Ingolstadt ausgetragen, die Spielzeit beträgt zweimal dreißig Minuten. Am selben Tag findet in Ingolstadt auch das erste WM-Vorbereitungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordkorea statt. In der Halbzeitpause wird die Siegerehrung des Bundesliga Cups durchgeführt.
16.000 Euro zu gewinnen Der Turniersieger gewinnt 6.000 Euro, zuvor erhält bereits jedes Team 10.000 Startgeld – so viel, wie zuvor beim DFB-Hallenpokal. Dieser fiel in diesem Jahr allerdings wegen der kurzen Bundesligasaison aus. Die zweitplatzierte Mannschaft erhält 3.000 Euro, jeweils 1.500 Euro gewinnen die beiden Mannschaften auf Rang drei.
Der Spielplan zum Download