Leipzig kann Aufstieg perfekt machen
Frauenfußball-Zweitligist 1. FC Lok Leipzig könnte sich am Sonntag mit einem Sieg gegen den 1. FC Lübars in der Nachholpartie des 15. Spieltags den Aufstieg sichern. Vom Erfolg ist man in Leipzig überzeugt, denn der erste namhafte Neuzugang für die kommende Saison steht bereits fest.
Momentan nehmen die Leipzigerinnen nur den zweiten Tabellenplatz ein, doch Spitzenreiter Hamburger SV II ist nicht aufstiegsberechtigt.
Vorzeitige Aufstiege in beiden Staffeln? Bereits in der Südstaffel hat der SC Freiburg den Aufstieg in die Erste Bundesliga vorzeitig geschafft. Die Breisgauerinnen haben drei Spieltage vor Saisonende zwölf Punkte Vorsprung auf den 1. FC Köln. Während die Freiburgerinnen damit auch Meister im Süden ist, könnte Leipzig in der Nordstaffel die erste Mannschaft seit Einführung der Zweiten Bundesliga werden, die als Vize-Meister den Aufstieg ins Oberhaus schafft. Der Rückstand auf die Hamburgerinnen beträgt – bei dem Sonntagsspiel in der Hinterhand – allerdings noch aufholbare fünf Punkte.
Kathrin Patzke geht nach Leipzig Für 16 der 48 Hamburger Saisontore ist Kathrin Patzke verantwortlich. Damit führt sie – wie in der abgelaufenen Spielzeit – die Torschützenliste der Nordstaffel an. Ab der kommenden Saison wird sie allerdings nicht mehr für den HSV auf Torejagd gehen. Die 28-jährige Stürmerin wechselt zum designierten Aufsteiger nach Leipzig. Bei Lok unterschrieb Patzke einen Zweijahresvertrag.
Keine weiteren Spiele am Sonntag Neben dem Spitzenspiel zwischen Lübars und Leipzig findet am Sonntag keine weitere Begegnung statt. Der abstiegsbedrohte BV Cloppenburg nutzt die Zeit daher für ein Testspiel gegen den FCR 2001 Duisburg . FCR-Trainer Marco Ketelaer will im ungleichen Duell „einigen Spielerinnen Spielpraxis geben, zum Beispiel Annike Krahn und Uschi Holl. Außerdem bietet sich hier die Gelegenheit, im Hinblick auf die Spiele gegen Potsdam noch verschiedene Spielzüge und -taktiken auszuprobieren.“