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2011

Popp sorgt für gutes Polster

Der FCR 2001 Duisburg hat sich im ersten Viertelfinale der Champions League gegen Everton LFC eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in der kommenden Woche erarbeitet. Die Tore ließen jedoch lange auf sich warten.

Zur Halbzeit stand es zwischen den „Toffees“ und dem FCR noch 0:0, erst nach dem Seitenwechsel konnte Duisburg die Partie für sich entscheiden.

Grings und Bresonik auf der Bank FCR-Trainer Marco Ketelaer entschied, dass die grippgeschwächten Inka Grings und Linda Bresonik zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten. So rückte Simone Laudehr auf die Sechser-Position. Im Sturm traten Mandy Islacker und Alexandra Popp an.

Die Duisburgerinnen begannen die Partie druckvoll, wobei sich Everton keineswegs zurückzog. Die Engländerinnen erspielten sich durchaus Chancen. Tony Duggan scheiterte konnte jedoch zunächst einen Ball nicht richtig verarbeiten und scheiterte kurz darauf an FCR-Torfrau Christina Bellinghoven und Luisa Wensing, die einen Rückstand verhindern konnten. Da die Duisburgerinnen aber auch nicht effektiver mit ihren Möglichkeiten umgingen und Popp und Islacker an Englands Nationaltorhüterin Rachel Brown scheiterten, ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Popp macht den Sieg perfekt Nur sieben Minuten nach dem Seitenwechsel war es schließlich soweit. Kozue Ando brachte den FCR mit einem platzierten Distanzschuss in Führung. In der 59. Minute schloss Popp einen Ball in die Spitze zum 0:2 ab.

Postwendend kam Everton allerdings auf 1:2 heran. Nach Flanke von Altmeisterin Jody Handley schiebt Natasha Dowie aus kurzer Distanz ein. Doch der FCR ließ nichts mehr anbrennen. In der 65. Minute traf Popp ins lange rechte Eck zum 1:3-Endstand.

Ketelaer zufrieden FCR-Trainer Marco Ketelaer machte seiner Mannschaft hinterher ein „Riesenkompliment: Wir haben gegen eine robuste Mannschaft entschlossen dagegen gehalten. Natürlich ärgere ich mich über das Gegentor, aber wenn die Mannschaft ein solches Riesenpensum abspult, darf man auch mal kleine Fehler machen. Poppi hat wieder bewiesen, dass sie aus dem Sturm nicht wegzudenken ist, und Annemieke Kiesel hat die Abwehr prima zusammen gehalten.“

Lyon nur Remis in Perm Auch in den anderen zwei Donnerstagsspielen gab es für die Heimteams keinen Sieg zu ernten, doch WFC Zvezda-2005, konnte sich darüber freuen, dem souveränen Tabellenführer der französischen Liga, ein torloses Remis abgetrotzt zu haben, das den Russinnen für das Rückspiel alle Chancen offen hält.

Lyons Trainer Patrice Lair war trotz zahlreicher vergebener Chancen gegen ein extrem defensiv eingestelltes russisches Team nicht unzufrieden: “Das war ein sehr gutes Spiel und auch wenn wir kein Tor geschossen haben, sind wir mit dem Remis zufrieden.” Camille Abily und die eingewechselte Shirley Cruz Trana hatten mit Schüssen gegen Latte und Pfosten Pech.

Linköping mit guter Ausgangsposition Linköpings FC verschaffte sich mit einem 1:1 bei Arsenal LFC ebenfalls eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. Linda Sällström brachte die Schwedinnen in der ersten Halbzeit in Führung (16.), doch Ellen White konnte mit ihrem Treffer zumindest die Niederlage abwenden (66.). Arsenal-Kapitänin Faye White war unzufrieden: “In der ersten Halbzeit waren wir nur ein Schatten unserer selbst, in der zweiten Halbzeit lief es dann zumindest etwas besser.”

Champions League, Viertelfinale, Hinspiele, Ergebnisse FCF Juvisy – 1. FFC Turbine Potsdam 0:3 (0:2) WFC Zvezda-2005 – Olympique Lyonnais 0:0 Arsenal LFC – Linköpings FC 1:1 (0:1) Everton LFC – FCR 2001 Duisburg 1:3 (0:0)

Champions League, Viertelfinale, Rückspiele

15.00 Uhr FCR 2001 Duisburg – Everton LFC

19.00 Uhr 1. FFC Turbine Potsdam – FCF Juvisy Olympique Lyonnais – WFC Zvezda-2005 Linköpings FC – Arsenal LFC